Monster- Blauregen: Was passiert wenn man seine Wisteria unbeaufsichtigt lässt…

Ich liebäugel schon seit langem mit Blauregen und träume über die Möglichkeiten der Umsetzung, wenn ich endlich meinen Laubengang so weit  zurückgebaut habe. Gleichzeitig bin ich aber immer wieder abgeschreckt, wenn ich bei Recherchen Schäden sehe, den Blauregen so anrichtet, wenn er Regenrinnen zerdrückt, wie ein Anaconda ein Capybara, oder wenn Drahthalterungen von der Wand abgesprengt werden usw.

Bei einem Ausflug aufs Land besuchten wir ein Haus, dass seit 6 Jahren leer steht. Wie der Blauregen hier in diesem Zeitraum gewütet hat erinnert an Dornröschen:

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Hier sieht man eine eingewachsene Holzpergola, die unter ihrem Gewicht und wegen Morschheit schon weg bricht. Von diesem Ausgangsort erstrecken sich die langen Triebe der Wisteria über die gesamte Querseite des Gebäudes auf einer Fläche vom 4x 11 Metern.

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Vom Garten auf den Tisch Folge 2

Da es jetzt wieder früher dunkel wird, höre ich auch früher mit der Gartenarbeit auf und kann mich mal wieder dem Kochen widmen, das kommt bisher im Sommer immer zu kurz, weil der Herd im Garten noch nicht angeschlossen ist und weil immer zu viel zu tun ist, als dass ich dazu käme. Heute aber schon! Das hab ich mir mitgebracht und daraus wird heute das:

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Halloumi mit orientalischer Gemüsepfanne . Orientalisch wird es durch die Gewürze: Harissa, Tajine-Gewürzmischung und maghrebinische Gewürzpaste.

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Die Laichgründe der Schnecken

Nach einem Jahr Liegezeit haben wir die letzten OSB-Platten vom Rasen geräumt. Weil sie letztes Jahr nass geworden sind, hatten wir sie nicht verbaut. Wir konnten sie aber auch nirgends anders hin tragen, weil sie so enorm groß und schwer sind. Wir hatten nichts trockenes in der Größe zum unterstellen. Heute haben wir sie zersägt und zum Trocknen ins Haus getragen.

Das war eine eklige Abgelegenheit, denn sie wurden von Schnecken und Regenwürmern besiedelt und klebten voller Erde und Wurmlosung. Sie sind modrig, teilweise schimmlig. Wir werden sehen, ob sich damit noch mal etwas anfangen lässt.

Dementsprechend sah es unter dem Platten aus. Unkraut ist zu 95 Prozent tot, der Ackerschachtelhalm zeigt noch mumienhafte Überreste. Ein Teufelszeug. Die Erde: Feinkrümlig, einmal Komplett aufgegessen, verdaut und wieder ausgeworfen durch Mistwürmer. Jetzt kann ich schön Rasen sähen.

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Und die weißen Flecken sind verschiedenste Schneckengelege. Sieht ein bisschen aus wie Kaviar. Mein Gott haben die sich hier wohlgefühlt.

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Endlich wird zugemauert

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Endlich wird zugemauert! Seit der Fertigstellung des Daches klaffen große Löcher zwischen Bestandsmauern und neuem Dach, da der Dachstuhl ohne Knick auskommt und die Balken in einem anderen Winkel verlaufen. Das Mauern war ein langwieriges Projekt und streckte sich über 2 Monate.

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Hier der aktuelle Zustand: Nicht fertig aber fertig für den Winter. Es ist dicht, aber die neuen Teile müssen noch verputzt werden. Alte Risse und Feuchtigkeitsschäden müssen dann auch mit gemacht werden. Natürlich juckt es in den Fingern es fertig zu machen, aber weil es immer kälter wird und Frost kommen kann müssen wir jetzt aufhören. Im Frühjahr geht es weiter.

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Neue Rosenbögen

So, jetzt hat’s mir gereicht, ich habe mir neue Rosenbögen besorgt. Der vordere Rosenbogen wurde ja seit 2 Jahren nicht ersetzt, obwohl er schon auf halb 13 hing.

DSC_0452 Ich hatte keine Zeit einen zu bauen, wie ich es weiter vorne gemacht hatte. Und es hatte sich gezeigt, dass der Boden zu weich und nachgiebig ist, um den Einschlaghülsen ausreichend Stabilität zu geben, um dem Richtungsdruck der Pflanzen Stand zu halten. Dafür IMG_1032hätte ich einen Doppelbogen Bauen müssen. So wie vorne beim Eingang in den Garten. Aber das war auch nicht billig und einfach und es ist nicht leicht die Bodenhülsen zu ausgelotet in den Boden zu kriegen, dass alles gerade steht. Hier mal ein Blick auf den Alten vorm “Abriss”. Der kam mir schon freiwillig nur durch gutes Zureden entgegen.

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Der Regiomat

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Bei einem Ausflug in Rheinhessen stolperte ich über dieses Ding! Das ist der Regiomat, ein Verkaufsautomat für regionale Produkte aus Kleinproduktion. Ein Helferlein für die Direktvermarktung. Ich war total geflasht von dieser genialen Erfindung. Denn ich habe so was noch nicht gesehen. Da, wo ich her und für gewöhnlich durch komme, gibt es nur den Hofladen oder Stände an der Strasse. Zur Hochsaison von Spargel und Erdbeeren professionell betrieben und besetzt. Bei Bauern und Selbstversorgern steht nur ein verlassener Tisch vor der Einfahrt, auf dem die Angebote auf Anhalter warten und man was in die Geldbox wirft, meist ohne den Verkäufer je zu sehen. Das hat mich nie verwundert, wer will schon den ganzen Tag vor seinen Äpfeln und Kartoffeln hocken, wenn kaum einer vorbei kommt. Aber ich habe schon darüber nachgedacht, wie da die Zahlungsmoral ist.

Im Regiomat ist das zu Ende gedacht. Genial!…….. Was gibt es denn hier schönes?

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Gartenrundgang Anfang Oktober

Der Herbst ist da. Das Fallobst sammelt sich und muss ständig weggeräumt werden. Dies Jahr habe ich nichts damit angefangen mir hat es einfach an der Zeit gefehlt. Die Guten sortiere ich zum Lagern aus. Aber es sind nicht viele Gute. Der Holsteiner-Cox hing voll, aber das meiste ist mit Schimmel oder Madenbefall vom Baum gekommen.

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Die gesammelten Äpfel muss ich immer wieder kontrollieren, weil sie diese olle Lagerfäule entwickeln. Erst sehen sie ganz normal aus, man sieht keinen Makel, der sie anfällig machen könnte und dann guckt man wieder und sieht das:

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Ernte des Wurzelgemüses+ Bodenverbesserung

Ich habe angefangen die Beete frei zuräumen, um den Boden zu bearbeiten.  An einigen Stellen muss muss ich noch mal tief graben um Ackerschachtelhalm los zu werden. Mehrheitlich muss ich aber den Boden verbessern, da der Blumenkohl und die Tomaten auf der Fläche arg gemickert haben. Andere Gemüse sind dagegen sehr gut gewachsen. Zum Beispiel meine Möhren und Rote Beeten.

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Hier die Rote Beeten, die ich am heutigen Tag geerntet habe. Einige stehen noch. Ich habe gelernt dass Rote Beete Sonne wollen.

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Vorbereitungen zum Mauern: Schneiden der Glass-Bottle-Bricks

Durch die neuen Maße des Dachstuhls haben sich ja Hohlräumen an diversen Stellen gebildet, die geschlossen werden müssen. Ich habe ausgerechnet wie teuer das wäre, wenn wir für die Fläche Ziegel kaufen müssten. Die Ziegel, die ich gesammelt habe werden nicht nähmlich nicht reichen.Das würde ganz schön teuer werden. Zudem ist das Mehr an Licht, dass wir mit den Lücken zwischen Wand und Dach haben uns lieb geworden und wir haben überlegt, wie man Kosten senken und Licht erhalten kann.

So kamen wir auf Glass-Bottle-Bricks. Sie werden aus Glasflaschen gebaut und verbaut ähnlich wie Glasbausteine, nur dass sie rund sind und viel organischer wirken. Es sieht ein bisschen aus wie Butzenglas. Zudem hat der Glaskörper eine isolierende Wirkung.

Hier ein Beispel:

Quelle: http://besidethestream.com

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Neuanschaffungen

Das Durchstreifen von Baumärkten, Baumschulen, Katalogen und Staudenmärkte, ist meine Form der Jagd. Dort steht steht ein schönes, seltenes Exemplar, lieber schnell sein, bevor es weg ist. Manchmal habe ich aber auch lange recherchiert und geplant und stolpere dann zufällig über diese Pflanze und freue mich, dass ich es nicht online ordern muss.

So habe ich ein paar Neuzugänge gesammelt: Ein Impulskauf war der Bleiwurz, gleich daneben, lange geplant und glücklich gefunden die Astilbe ‘Glut’.

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Auch ein Jägerschnäppchen von der “fast tot gepflegt- Reste-Rampe” der Baumschule, ein apricotfarbender Fingerhut, vollmundig von Schild und Mitarbeiter als Staude angepriesen, was ich bezweifle. Sieht nicht so aus, wie die mehrjährigen Varianten, die ich kenne.

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