Gartenrundgang Juni: 15 Tage Blümchenguck- Teil 2

Kleine Warnung vorweg, das ist ein laaanger Artikel:-)

Rund ums Gewächshaus:

Am besten wächst, was sich selbst den Standort gewählt hat, wie hier dieKandelaber Königskerze (Verbascum olympicum) – von Kandelaber ist aber wenig zu sehen-, die ich alle Jahre immer wieder an geringfügig wechselnden Stellen um das Kiesbeet habe. Sie fügt sich wunderschön ein zwischen dem Oleander und dem Steppensalbei.

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Gartenrundgang Juni: 15 Tage Blümchenguck- Teil 1

Der naturnahe Bereich:

Ende Mai/ Anfang Juni beginnt im naturnahen Bereich die Blüte des Giersch. In der vorderen Sonnigen Ecke mischt sich als erstes der Goldfelberich unter den Giersch:

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Er wird bisher jedes Jahr mehr, ich finde es es ganz erstaunlich, dass er dem Giersch gewachsen ist, aber das gilt für alle Pflanzen, die sich dort angesiedelt haben. Es ist eine natürlich entstandene Gemeinschaft.

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Die Funkie wäre dem Giersch nicht gewachsen, deshalb bleibt sie im Topf. Sie wäre sonst auch zu nierdrig, so ist sie mit dem Giersch oben auf und Schnecken gesichert.

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Meine tollen Rittersporne

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‘Janusz Korczak’ (Hoher Rittersporn)

Das ist die Mutter aller Rittersporne in meinem Garten, oder besser der Vater (dem Namen nach) und fast aller, denn ich habe zwei Neuzugänge bei meiner Mutter ausgegraben. Auf den kleinen Bildern auch noch mal bei bedecktem Himmel und Abendlicht.

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DSC_0227Und das ist ein ausgekreuzter Sämling, der nun keinen Namen hat. Da darf ich mir ja einen ausdenken, oder? Der ‘Janusz Korczak’ ist dies Jahr über zwei Meter hoch, dieser Sämling, der nicht weit vom Stamm gefallen ist, in jeder Hinsicht, eifert ihm nach. Er ist richtig Lavendel-blau, siehe Lavendel auf dem Vergleichsfoto. Vielleicht nenne ich ihn einfach ‘Lavendel-Blau’.

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Von Rosen und Raupen

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Ach dieser Blütenreigen! Wie eine Symphonie blühen erst die die eine Pflanzenarten auf, um alsbald von den anderen abgelöst zu werden. Jedes Jahr aufs neue, mal etwas früher, mal etwas später, aber immer in der gleichen Abfolge, wie ein Uhrwerk, meine Blumenuhr. Und um so mehr Pflanzen ich habe, um so genauer weiß ich wir “spät” es im Jahr ist. Jetzt ist wieder Rosenzeit:

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Links unten ‘Colibri Farbfestival’, Rechts Gewitterschaden bei meinem Miniclimber Farruca, die ich mir gekauft habe, weil ich die roten Kletterrosen meines Nachbarn so bewundere, siehe unten.

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Obst- und Gemüsegarten Anfang Juni

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You’ll never walk alone. Ich werde von Katzen verfolgt.

Alles wächst rasend. Einer kleiner Blick in den Gemüsegarten, morgen sieht es schon wieder anders aus. Oben das Beet mit Salaten, Zwiebel und Schwarzwurzel, da wo sie nicht durch scharrende Katzen zerstört wurde.

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Dicke Dinger, die sehen zum anbeißen aus!

Zum Schutz meiner Aussaat bei den Bohnen und den Mairüben und Rettichen habe ich mir so eine Kratzsperre bauen müssen, weil das in der kritischen Phase ihr Lieblingsbeet war. Funktioniert.

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Aktuell ist das ihr Lieblingsbeet: Das Hochbbeet, eine Riesenkiste als Katzenklo-Jippi! Die Pflanzen sind aber groß genug, um das Gescharre zu überstehen. Hier wächst Stangensellerie. Der mag ja Dünger.

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Der Stand bei den Tomaten

Juhu, ich glaube es wird ein gutes Tomatenjahr! Das heiße Wetter gefällt den Tomaten, sie sind schon viel weiter als letztes Jahr. Heute habe ich meine erste Tomate gefunden:

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Striped Roman, aber ich gebe es zu, das war die einzige gekafte Pflanzen, weil meine bei der ersten Runde nicht keimen wollten.

So sieht es im Gewächshaus aus:

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Ganz zerknirscht habe ich nach meinem Kurzurlaub Mitte Mai festgestellt, dass die Tomaten ganz ungleich gewachsen waren und wenig später war mir auch klar warum. Dort wo die Tomaten so riesig sind, habe ich dieses Jahr die Erde ausgetauscht, wer sich noch daran erinnert. Auf allen weiteren Flächen ist die Erde vom Letzten Jahr und ich hatte sie nicht mit Hornspänen aufgedüngt– hm.

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Ich hätte nicht gedacht, dass das  so einen Unterschied macht. Ich habe natürlich gleich nachjustiert, den Boden verbessert und auch flüssig gedüngt, aber ich wünschte, ich hätte es gleich mit ausgewechselt.

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Imkern im letzten Licht des Tages- Auffüttern und Mittelwände geben

Am letzten Sonntag im Mai durfte oder musste ich zum ersten Mal an meine Bienen. Der Berechnung nach sollte die Bienenkönigin von ihrem Hochzeitsflug zurück sein und ich denke, dass ist sie auch. Denn das Volk ist nicht mehr so nervös aber extrem sammelwütig. Deshalb muss ich jetzt den Platz für die Bienen zum Brüten und Nektar einlagern erweitern. Das mache ich durch das einhängen weiterer Mittelwände.

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Gleichzeitig soll ich sie mit Zuckerwasser auffüttern, da das Ableger-Volk so klein ist, dass es nicht genug Bienen gibt, die alle Aufgaben bewältigen können. Nur die ältesten Bienen sammeln draußen Nektar, alle Jüngeren erledigen Aufgaben im Stock, diese können sich auch am Futter einlagern beteiligen, wenn das Futter in der Beute abzuholen ist. Das spart dem Volk die Energie, die das Anfliegen und Suchen kostet. Das Auffüttern soll sicherstellen, dass das Volk genug Energie bekommt zum Wachsen und dass es genug Wintervorräte einlagern kann.

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Ich füttere hier mit einem selbst gebauten “Futtereimer” aus einem 400g Glas. Der Deckel ist großflächig perforiert, so dass die Bienen das Zuckerwasser abnehmen können. Ich hatte an dem Sonntag nichts anderes da. Ich stehe also mit Alle, was ich brauche am Beutenbock: Smoker, damit die Bienen nicht aggro werden, Futter und Rähmchen mit Mittelwänden. Die Handtücher brauche ich zum Abdecken der bewohnten Rähmchen, denn der Imkerlehrer meinte dass die junge Königin einen Lichtschock erleiden könnte, weil es im Stock immer “stockfinster” sei. Wenn sie älter wäre, machte ihr das nicht mehr so viel aus. Aber er deckt immer die Bereiche ab, an denen er nicht arbeitet.

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Zweiter Gartenrundgang im Mai

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Die Katzen belauern die Katzenminze.

Mai ist in meinem Garten der absolute Knallermonat. Ich weiß derzeit gar nicht, wo ich zuerst hin gucken soll, diese Pracht ist überwältigend. Die einen Massenblüher wurden von den Anderen abgelöst und es geht Schlag auf Schlag. Erfreulicher Weise können ich und die Katzen aktuell sehr viel im Garten sein und all die Schönheit und Fülle bestaunen.

DSC_0523Ich habe über mehrere Tage Fotos gemacht und gesammelt, so dass hier die gleichen Pflanzen teilweise in verschiedenen Entwicklungsstadien vorkommen. Es sah in jedem Stadium so schön aus. 2018 ist ein Iris-Jahr, alle meine Sorten Blühen, letztes Jahr haben die großen Bartiris so gut wie nicht, oder gar nicht geblüht, nur die Kleineren schwefelgelben und die Wieseniris.

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Meine Bienen sind da!

Gestern habe ich meine Bienen bekommen, besser gesagt meinen Ableger mit einer Weiselzelle, aus der die neue Königin schlüpft. Nach Berechnungen des Imkerlehrers hätte sie heute schlüpfen sollen und zu ihren Begattungsflug aufbrechen müssen. Ich bin der Meinung ich hätte sie sogar raus kommen sehen. Die Bienen kamen mir heute auch ganz schön unruhig und etwas reizbar vor. Wen wundert’s, das ist alles ganz schön viel Stress für sie.

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Gestern haben wir das Volk nach Einbruch der Dunkelheit am anderen Ende der Stadt abgeholt und eine Stunde durch die Stadt gekarrt. Dann haben wir sie in der Nacht platziert und den Flugschlitz etwas geöffnet, der durch ein Einschiebe-Lüftungsgitter verschlossen war.

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Um das Flugloch zu verkleinern habe ich die Holzteilchen davor gelegt. Schaut mal genau hin. Am Holz sitzt eine sehr große Biene, im Vergleich zu der, die gerade anfliegt. Das ist eine Drohne. Auf dem Bild unten sieht man, wie die Drohne gerade  aus dem Bienenstock krabbelt. Das Kleine ist die Honigbiene.

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Und sie sind zierlicher, als die anderen Bienen, weil sie ja auf kleinen Zellen ausgebrütet wurden. Normal ist, dass Bienen auf  Waben mit 5,4 – 5,7 mm Zelldurchmesser gehalten werden. Meine werden auf 4,9 mm gehalten. Der Durchmesser der Drohnenzellen entspricht dann 6,2 mm. Bei großzelligen Waben ist die Drohnenzelle natürlich auch demntsprechend größer. Wen die Gründe und Hintergründe dazu interessieren:

http://www.imkereibedarf-muhr.de/Kleine-Zellen/

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1. Gartenrundgang Mai- der Nutz-/Gemüsegarten

So, jetzt komme ich endlich dazu, den Nutzgarten zu zeigen, aber ich musste wegen des langen Abstandes noch einmal alles neu fotografieren, weil sich alles so schnell entwickelt. Platz für Blümchen, muss aber trotzdem sein:-)

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Aktuell blüht wieder der Schnittlauch, den ich zuhauf habe, weil ich mit ihm auf diversen Flächen Plizsanierung des Bodens betreibe.  Dieser hier steht auf dem Kräuterbeet und fügt sich nahtlos in die die Blümchenpracht der Rabatte dahinter. Eigentlich ist es ja jedes Jahr irgendwie das gleiche, aber die Mischung der Pflanzen sieht immer ein bisschen anders aus.

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Rechts davon haben meine Erbsen “Schweizer Riesen” einen großen Sprung gemacht. Sie können bis 2 Meter groß werden. Vor dem Tomatenzelt steht die fast leere Anzuchtpalette, denn alle Gemüse und Blümchen sind in die Beete gewandert.

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