Tomatenanzucht Teil 3

IMG_1109

Die ToDSC_0779maten wachsen kräftig weiter. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Pflanzen ist enorm. Das hier oben, ist die Tomate, die als erstes getrieben hat. Eine Black Plum. Hier kommt sie noch mal am 11.03. Der Sprung ist  Wahnsinn.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gleiches Vorher/ Nachher noch mal: 11.03. vs. 21.03.

DSC_0778IMG_1108

Und nun der direkte Vergleich zwischenTorftopf-Wachstum und Kunststofftopf-Wachstum:

IMG_1097

Die Töpfe im Bild wurden alle zur gleichen Zeit umgetopft, in die gleiche gute Erde und gleich gegossen. Wachstum kacke, Farbe kacke. Es geht ihnen nicht besonders gut. Torftöpfe sind nicht hilfreich bei der Anzucht.

IMG_1107

So sollten die Tomaten aussehen.

Mein Gewächshaus ist gekommen

Endlich komme ich zu meinem eigenen Gewächshaus, ich freue mich so! Leider kommt es in vielen kleinen Einzelteilen und muss aufwändig selbst zusammengebaut werden. Dafür war es verhältnismäßig günstig und hier kommt seine Geschichte:

Werbefoto für mein Gewächshaus, Innenansicht. Im Rundbogengewächshaus gibt es viele Vorteile. An den Versteifungsstreben kann ich toll meine Tomaten festbinden. Die Windlast verteilt sich viel besser auch Schneelast wird besser getragen, wie in einem Gewölbe wird die Last auf den Boden geleitet. Regenrinne brauche ich nicht.

Seit ich ein Kind war, wollte ich ein Gewächshaus. So ein schönes altes Gewächshaus aus Glas. Leider ist aus diesem Traum nie etwas geworden, damals nicht und heute immer noch nicht. Ich sehe solche Gewächshäuser nicht auf dem Markt und wenn doch, nur irgendwo zum Selbstabbau in Hinterposemuckel mit fehlenden Scheiben usw. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man so etwas ab- und aufbaut und transportiert.

Modernere hochwertigere Gewächshäuser bewegen sich in Preiskategorien die ich ich nicht vertretbar finde und das was übrig bleibt sind die billigen Gewächshäuser mit den Aluminiumrahmen und den Polycarbonat-Platten, die nur eingeschoben werden. Die sehen sowas von grackelig aus mit ihren Schiebetüren und externen Laufschienen. Wohin das Auge sieht winkt einem schon die geplante Obsolezsens. Letztes Jahr sah ich mir so Eines gebraucht zu verkaufen an. Die Polycarbonat-Platten waren vom UV-Licht und dem Zahn der Zeit kräftig angenagt und schwere Regentropfen hatten die Oberseite der Stegplatten eingeschlagen, wie bei einem Hagelschaden.

Ich suchte also sehr lange nach einem günstigen aber stabilem und funktionalen Gewächshaus. Ich liebäugelte aus Verzweiflung sogar schon mit gebrauchten Einkaufswagenunterständen. Nach langer Recherche fand ich doch ein Rundbogengewächshaus mit den passenden Maßen und ganz wichtig: Zwei Türen, damit ich durch laufen kann und es von beiden Seite betreten kann. Das mir das so wichtig ist, hat mit der Lage in meinem Garten zu tun.  Es ist ein russisches Fabrikat, dass für den russischen Markt bestimmt ist, aber  von einem russisch-stämmigen Einzelhändler  in Deutschland direkt vertrieben wird.

Continue reading

Tomatenanzucht 2017 Teil 2

Dieses Jahr hatte ich wieder eine neue Erkenntnis: Meine Anzuchterde ist zu nährstoffarm gewesen. So nährstoffarm, dass meine Pflänzchen nach dem Keimen nicht mehr wachsen wollten. Der Empfehlung, die Tomaten nach dem zweiten Blattpaar umzutopfen konnte ich deshalb nicht nachkommen. Es bildete sich ja nicht mal das erste Blattpaar. Erst sahen die Keimlinge gut aus und dann veränderte sie ihre Farbe und sahen ganz ungesund aus. Gelb werdend oder so grün-blau entsättigt.

DSC_0785 DSC_0786a

Ich musste handeln: Ich nahm mir Erde aus dem Garten mit nach Haus und kaufte mir andere Anzuchttöpfe. Denn die Torftöpfe haben einige Nachteile. Sie verdunsten über die ganze Oberfläche Wasser, dh. : sie trocknen schneller aus und man muss ständig nachgießen. Aber zu feucht ist ja auch nicht gut für die Tomaten. Die Wurzeln durchdringen die Töpfen wenn sie sich ausbreiten, das wird ja immer als pro Argument angeführt. Aber draußen gibt es nichts zu holen. Und wenn der Torftopf aussen wieder abtrocknet, und das geht sehr schnell, dann vertrocknen die kleinen Wurzeln und das wirft die Pflanze zurück. Bei den Anzuchtöpfen aus Plastik ist das nicht so. Die Wurzeln stoßen an eine Grenze und wachsen dann im Kreis in die Richtung in der es weiter geht. So wird der Topf besser durchwurzelt.

Leider gibt es solche Töpfe in keinem Baumarkt. Alle ziehen einen mit überflüssigen, unnützen Anzuchtscheiß ab, wie mit Kokostabletten und passenden Indoor-Mini-Gewächshäusern. Das sind Wegwerf-Artikel.

Ich musste die Töpfe online bestellen. Ein Topf 15 Cent, Juhu. Hier sieht man die beiden Tomaten, die am weitesten sind. Sie haben als erste gekeimt und hatten auch irgendwie mehr Kraft. Sie sind als erste umgetopft worden, in kleine Töpfe, die ich noch hatte. Darin kamen mal Erdbeeren an. Seitdem haben sie sich gut erholt und wachsen wieder. Das Grün ist frisch und zart wie Baumaustrieb.

DSC_0778 Continue reading

Tschüss Bauschutt!

Endlich ist er weg der Bauschutt weg! Seit fast einem Jahr hat der Haufen da gelegen. Erst wuchs er schnell, dann kam immer langsamer noch was hinzu. Und weil immer noch was kam, konnten wir ihn nicht entsorgen. Vor allem kam noch Bauschutt und Holz hier und da. Zu guter Letzt war der Haufen 6 Kubikmeter groß. Die Dachpappe wurde im Kostenvoranschlag auf eine halbe Tonne geschätzt.

DSC_0138

Vorher

IMG_1091

Jetzt

Die Bauschuttsäcke waren so schwer, dass wir sie selbst nicht mehr abtransportieren konnten. Das Holz war ohne Hänger auch nicht zu transportieren und mit mieten wärs auch nicht günstiger geworden. Und die Dachpappe ist wirklich ein Graus. Man kann nur Kleinstmengen selbst zum Abfallhof bringen. Pro Tag 20 kg. Das habe ich getan, wenn immer ich die Zeit hatte, aber das Zeug stinkt dermaßen, dass man das im Sommer gar nicht machen kann, weil unter der Sonne das Zeug ausgast und das ganze Auto schrecklich nach Teer riecht und selbst im Winter hat es noch das Auto vermüffelt, nur nicht ganz so schlimm. Irgendwann hab ich aufgegeben und eine Firma engagiert.

IMG_1090

In 3 1/2 Stunden waren die fertig. Erst haben sie das Holz aufgeladen und weg gebracht und dann gabs eine weitere Fuhre mit der Dachpappe, dem Bauschutt und den Sauerkrautplatten.

admin-ajax.php

Hach, und auf eimal ist da so viel Platz und es sieht so aufgeräumt aus! Herrlich. Endlich ist unsere Grillfläche wieder frei, allerdings müssen wir den Schuppen den man auf diesem Bild sieht auch noch abreißen. Das gibt auch noch mal eine Menge Dachpappe, denn sie liegt im Vielen Schichten auf dem Dach. Und das ganze Konstrukt ist damit ummantelt. Allerdings kann ich das vielleicht stückchenweise machen und gleich entsorgen?  Hoffen wir, dass es nicht noch mal so schlimm wird.

DSC_0137 IMG_1091

Obstbaumschnitt: Apfelbäume Winterschnitt

Seit Ich meine E-Säge habe habe ich mir meine Apfelbäume  vorgenommen. Die haben einen Instandhaltungsrückstau. Die Einen haben es nötiger als die Anderen. Ein Vorher/ Nachher:

DSC_1142

Vorher: Die Landberger Renette, Es gibt zu viele Steiltriebe nach einem Schnitt der Leitäste vor ein paar Jahren. Die Triebe stehen ebenfalls zu eng und zu steil. Der unterste Leitast ist krank.

DSC_0764

Danach: Der Untere Leitast wurde bis in den gesunden Bereich zurück geschnitten. Das war ein massiver Eingriff. Der Rest des Leitastes wird ernährt durch den Seitenast der hinter der Schnittstelle in Richtung Betrachter abgeht.Gäbe s dieses Seitenast nicht, hätte der ganze Leitast ab gemusst. Es wurde weiter nach innen Wachsendes , Kreuzendes und zu Dichtes heraus geschnitten. Die Holzscheite, die dran hängen,  erkläre ich im nächsten Bild.

DSC_0764b Continue reading

Tomatenanzucht und Sorten dieses Jahr

DSC_0753Dieses Jahr hat es so praktische Weihnachtsgeschenke gegeben. Hier kommt ein Weiteres: Meine neue Anzuchtstation!

Anzucht mit gleichmäßiger Tageslichtbeleuchtung und auf zwei Etagen = Gut gegen Katzenverbiss, denn zumindest oben kommen sie nicht ran. Vielleicht sollte ich die Etage unten mit Klarsichtfolie umwickeln und nur ein Loch für die Gießkanne lassen.

Die Tomatenernte letztes Jahr ist nicht gut genug ausgefallen. Ich habe nur noch 2 Gläser passierte Tomaten. Letztes Jahr hat es bis Juni gereicht. Meine Pflanzen waren zu spät, einfach hinterher in der Entwicklung, weil ich nicht die Vorzüge eines Gewächshauses nutzen konnte. Das konnten sie nicht mehr aufholen. Die Braunfäule hat es schließlich auf die Spitze getrieben…. Es waren auch weniger Pflanzen, weil die Katzen einiges bei der Anzucht vertilgt haben aus Mangel an Katzengras.

Deshalb hab ich dieses Jahr einen Schwerpunkt auf Tomaten. Ich habe neben meinen Favoriten aus den Vorjahren auch einige neue Sorten geschenkt bekommen:

DSC_0734Die drei von den Geschenkten baue ich an, die Black Cherry war auch dabei, aber die baue ich dieses Jahr nicht an, weil ich auf Ertrag aus bin und Cherry-Tomaten zu wenig Biomasse produzieren.

Bei den namentlich nicht bekannten muss ich mich überraschen lassen, bei der Zebra gehe ich davon aus, dass es die Green Zebra ist. Es gibt nicht all zu viele mit dieser Beschreibung. Die Samen sind das, was man getrost als “Heirloom Tomatoes” bezeichnen kann, d.h.: “An heirloom plant, heirloom variety, heritage fruit, or heirloom vegetable is an old cultivar that is maintained by gardeners and farmers, particularly in isolated or ethnic minority communities in western countries”

Continue reading

Rohbau Schlafboden

Zu meiner Erbauung hat mein Mann vorgeschlagen mit dem Innenausbau weiterzumachen. Denn das ist seiner Planung entsprungen und die zu verlegenden OSB-Platten sind so schwer, dass ich es  so oder so nicht allein machen kann.  Diesmal haben wir uns den Schlafboden und den Stützbalken vorgenommen.

Zur Besserung Abstützung des Daches, haben wir im Herbst den Mittelbalken im Hauptraum ausgetauscht, siehe hier, vorher:

DSC_0696

frisch entfernt:

http://reh-garten.de/wp-content/uploads/2016/09/DSC_0023-e1474800531833.jpgDSC_0480

Und den neuen Balken eingemauert. Der alte Balken wurde zersägt und liegt jetzt im Kaminholzregal. Auf den neuen Balken konnte nun endlich der Stützbalken gesetzt werden, der den Dachfirst so auf einer dritten Auflage stützt. So wird das Gewicht des Daches gleichmäßiger verteilt. Dafür musste der Balken noch durch uns auf Maß gesägt werden und ein Teil ausgesägt werden ähnlich einer Zapfenverbindung.

DSC_0657 Continue reading

Feinschliff am Holzregal, Entwässerung und Rückbau Schuppen

Der Schnee war mittlerweile wieder getaut, das neue Holz eingestapelt und ich konnte mich dem Finish widmen. Aus dem Holz, dass ich von einem anderen Gärtner bekommen hatte, schnitt und sägte ich kleine Stücken, wie Holznagel, um damit die Hohlräume zwischen den Holzscheiten zu füllen, da man mir nach meinem Geschmack zu sehr durch das Holz durch gucken kann.

DSC_0719

Diese Holzdübel hämmere ich mit dem Gummihammer in die Hohlräume, erinnert mich an so ein Kinderspielzeug, wo man die geformten Klötze in die richtigen Ausschnitte stecken muss. Hämmern macht immer Spaß!

DSC_0717

Continue reading

Kleinholzmachen und Hochstapeln

Ich hatte es ja schon angekündigt, der Forstfritze, der mir mein Holz gschlagen und geliefert hate musste noch mal kommen und mir die dicken Stämme nachträglich spalten und Sägen.

Ich habe zwar zu Weihnachten eine schöne Säbelsäge von Bosch geschenkt bekommen, die 1A sägt, aber sie ist nur für Durchmesser von 15 cm gedacht. Natürlich habe ich mich auch an dickeren Teilen versucht, aber sie braucht dann einfach ewig und die Stämme sind einfach auch schwer zu händeln.

DSC_0716

Man muss sie beim Sägen ständig drehen, wie ein Spanferkel über dem Feuer, wenn man überhaupt über dem Idealradius durchkommen will. Zudem war das Holz ja frisch, also sehr feucht und nun war das Wasser im Holz gefroren. Man hat quasi einen Holzeiswürfel gesägt.

Da musste doch schwereres Gerät her. Der Forstfritze kam mit einer schönen 3 Kg Spaltaxt, Einem Klemmbock und einer Kettensäge. In 1,5 Stunden war er mit dem ganzen Holz durch. Am meisten hat mich beeindruckt, wie er das Holz gespalten hat. Ich kenne nur diese elektrischen Spaltmaschinen. Oder das klassische Spalten einen bereits auf Scheit-Länge geschnittenen Holzes mit einer kleinen Axt auf dem Hauklotz.

DSC_0648

Er hat die 1 Meter Stücken längs gespalten, dafür hat er nicht mehr als 3 Schläge gebraucht. Das sah ungefähr so aus:

Continue reading

Schneesturm und Spuren von Fuchs und Krähe

DSC_0676

Ja, so sah es vor ein paar Tagen im Garten aus, ich wollte ein bisschen meine neue Säge nutzen und meinen Flieder einen Pflegeschnitt verpassen, denn ich brauche noch etwas Holz, um das Kaminholzregal weiter zu füllen, aber das Wetter war sehr herausfordernd.

Zwischen  Weihnachten und Silvester waren schon einmal Sturmböhen mit etwas Schnee über die Stadt gefegt und alles wurde ordentlich durchgerüttelt. Alles, was nicht niet- und nagelfest war, war danach woanders. So sah das aus:

DSC_0643 Continue reading

« Older posts