Tomatenanzucht und Sorten dieses Jahr

DSC_0753Dieses Jahr hat es so praktische Weihnachtsgeschenke gegeben. Hier kommt ein Weiteres: Meine neue Anzuchtstation!

Anzucht mit gleichmäßiger Tageslichtbeleuchtung und auf zwei Etagen = Gut gegen Katzenverbiss, denn zumindest oben kommen sie nicht ran. Vielleicht sollte ich die Etage unten mit Klarsichtfolie umwickeln und nur ein Loch für die Gießkanne lassen.

Die Tomatenernte letztes Jahr ist nicht gut genug ausgefallen. Ich habe nur noch 2 Gläser passierte Tomaten. Letztes Jahr hat es bis Juni gereicht. Meine Pflanzen waren zu spät, einfach hinterher in der Entwicklung, weil ich nicht die Vorzüge eines Gewächshauses nutzen konnte. Das konnten sie nicht mehr aufholen. Die Braunfäule hat es schließlich auf die Spitze getrieben…. Es waren auch weniger Pflanzen, weil die Katzen einiges bei der Anzucht vertilgt haben aus Mangel an Katzengras.

Deshalb hab ich dieses Jahr einen Schwerpunkt auf Tomaten. Ich habe neben meinen Favoriten aus den Vorjahren auch einige neue Sorten geschenkt bekommen:

DSC_0734Die drei von den Geschenkten baue ich an, die Black Cherry war auch dabei, aber die baue ich dieses Jahr nicht an, weil ich auf Ertrag aus bin und Cherry-Tomaten zu wenig Biomasse produzieren.

Bei den namentlich nicht bekannten muss ich mich überraschen lassen, bei der Zebra gehe ich davon aus, dass es die Green Zebra ist. Es gibt nicht all zu viele mit dieser Beschreibung. Die Samen sind das, was man getrost als “Heirloom Tomatoes” bezeichnen kann, d.h.: “An heirloom plant, heirloom variety, heritage fruit, or heirloom vegetable is an old cultivar that is maintained by gardeners and farmers, particularly in isolated or ethnic minority communities in western countries”

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Rohbau Schlafboden

Zu meiner Erbauung hat mein Mann vorgeschlagen mit dem Innenausbau weiterzumachen. Denn das ist seiner Planung entsprungen und die zu verlegenden OSB-Platten sind so schwer, dass ich es  so oder so nicht allein machen kann.  Diesmal haben wir uns den Schlafboden und den Stützbalken vorgenommen.

Zur Besserung Abstützung des Daches, haben wir im Herbst den Mittelbalken im Hauptraum ausgetauscht, siehe hier, vorher:

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frisch entfernt:

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Und den neuen Balken eingemauert. Der alte Balken wurde zersägt und liegt jetzt im Kaminholzregal. Auf den neuen Balken konnte nun endlich der Stützbalken gesetzt werden, der den Dachfirst so auf einer dritten Auflage stützt. So wird das Gewicht des Daches gleichmäßiger verteilt. Dafür musste der Balken noch durch uns auf Maß gesägt werden und ein Teil ausgesägt werden ähnlich einer Zapfenverbindung.

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Feinschliff am Holzregal, Entwässerung und Rückbau Schuppen

Der Schnee war mittlerweile wieder getaut, das neue Holz eingestapelt und ich konnte mich dem Finish widmen. Aus dem Holz, dass ich von einem anderen Gärtner bekommen hatte, schnitt und sägte ich kleine Stücken, wie Holznagel, um damit die Hohlräume zwischen den Holzscheiten zu füllen, da man mir nach meinem Geschmack zu sehr durch das Holz durch gucken kann.

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Diese Holzdübel hämmere ich mit dem Gummihammer in die Hohlräume, erinnert mich an so ein Kinderspielzeug, wo man die geformten Klötze in die richtigen Ausschnitte stecken muss. Hämmern macht immer Spaß!

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Kleinholzmachen und Hochstapeln

Ich hatte es ja schon angekündigt, der Forstfritze, der mir mein Holz gschlagen und geliefert hate musste noch mal kommen und mir die dicken Stämme nachträglich spalten und Sägen.

Ich habe zwar zu Weihnachten eine schöne Säbelsäge von Bosch geschenkt bekommen, die 1A sägt, aber sie ist nur für Durchmesser von 15 cm gedacht. Natürlich habe ich mich auch an dickeren Teilen versucht, aber sie braucht dann einfach ewig und die Stämme sind einfach auch schwer zu händeln.

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Man muss sie beim Sägen ständig drehen, wie ein Spanferkel über dem Feuer, wenn man überhaupt über dem Idealradius durchkommen will. Zudem war das Holz ja frisch, also sehr feucht und nun war das Wasser im Holz gefroren. Man hat quasi einen Holzeiswürfel gesägt.

Da musste doch schwereres Gerät her. Der Forstfritze kam mit einer schönen 3 Kg Spaltaxt, Einem Klemmbock und einer Kettensäge. In 1,5 Stunden war er mit dem ganzen Holz durch. Am meisten hat mich beeindruckt, wie er das Holz gespalten hat. Ich kenne nur diese elektrischen Spaltmaschinen. Oder das klassische Spalten einen bereits auf Scheit-Länge geschnittenen Holzes mit einer kleinen Axt auf dem Hauklotz.

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Er hat die 1 Meter Stücken längs gespalten, dafür hat er nicht mehr als 3 Schläge gebraucht. Das sah ungefähr so aus:

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Schneesturm und Spuren von Fuchs und Krähe

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Ja, so sah es vor ein paar Tagen im Garten aus, ich wollte ein bisschen meine neue Säge nutzen und meinen Flieder einen Pflegeschnitt verpassen, denn ich brauche noch etwas Holz, um das Kaminholzregal weiter zu füllen, aber das Wetter war sehr herausfordernd.

Zwischen  Weihnachten und Silvester waren schon einmal Sturmböhen mit etwas Schnee über die Stadt gefegt und alles wurde ordentlich durchgerüttelt. Alles, was nicht niet- und nagelfest war, war danach woanders. So sah das aus:

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Holz vor der Hütte und Kaminholzregal im Eigenbau

Ein weiteres Projekt, dass mich seit November beschäftigt ist mein Kaminholzregal. Ich finde gestapeltes Holz sehr schön und beruhigend, es ist ein schöner Sichtschutz und bietet zudem Lebensraum. Perfekt für meinen naturnahen Bereich.

Günstig wollte ich es natürlich auch haben, also habe ich die günstigste Lösung gewählt und es selbst gebaut. Es hat diese kleinen Metallfüße, in die man die passenden Leisten schraubt. Die Kanthölzer habe ich grau lasiert, damit sie nicht so käsig leuchten. Wenn es fertig ist, soll es schließlich alt eingesessen aussehen und sich natürlich einfügen. Durch die graue Lasur wirkt das Holz wie Altholz, dass schon länger der Natur trotzt. Das Dach ist übrig gebliebenes Material vom Dachdecken. Leider fehlen mit genau 60 cm am Ende und jetzt muss ich eine ganze neue Platte kaufen, um es abzuschließen.

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Winterfest gemacht

Immer wenn der Winter einzieht werde ich etwas schreibfaul. Die Weihnachtszeit zieht alle Kapazitäten ab, was nicht heißt, dass ich im Garten gar nichts tue, ich komme nur nicht dazu es hier abzubilden. Aber heute ist es mal wieder so weit.

Seit November bin ich regelmäßig zum Laubharken im Garten gewesen. Ich habe sehr viel Laub und an einigen Stellen, wie im naturnahen Bereich lasse ich es liegen, auf den Obstwiesen mache ich es weg, wegen dem Rasen und wegen Übertragung von Krankheiten über das Laub für das nächste Jahr. Ich entsorge die Blätter aber nicht, wie das Groß meiner Nachbarn in Laubsäcken, sondern ich decke damit meine Beete ab.

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Monster- Blauregen: Was passiert wenn man seine Wisteria unbeaufsichtigt lässt…

Ich liebäugel schon seit langem mit Blauregen und träume über die Möglichkeiten der Umsetzung, wenn ich endlich meinen Laubengang so weit  zurückgebaut habe. Gleichzeitig bin ich aber immer wieder abgeschreckt, wenn ich bei Recherchen Schäden sehe, den Blauregen so anrichtet, wenn er Regenrinnen zerdrückt, wie ein Anaconda ein Capybara, oder wenn Drahthalterungen von der Wand abgesprengt werden usw.

Bei einem Ausflug aufs Land besuchten wir ein Haus, dass seit 6 Jahren leer steht. Wie der Blauregen hier in diesem Zeitraum gewütet hat erinnert an Dornröschen:

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Hier sieht man eine eingewachsene Holzpergola, die unter ihrem Gewicht und wegen Morschheit schon weg bricht. Von diesem Ausgangsort erstrecken sich die langen Triebe der Wisteria über die gesamte Querseite des Gebäudes auf einer Fläche vom 4x 11 Metern.

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Vom Garten auf den Tisch Folge 2

Da es jetzt wieder früher dunkel wird, höre ich auch früher mit der Gartenarbeit auf und kann mich mal wieder dem Kochen widmen, das kommt bisher im Sommer immer zu kurz, weil der Herd im Garten noch nicht angeschlossen ist und weil immer zu viel zu tun ist, als dass ich dazu käme. Heute aber schon! Das hab ich mir mitgebracht und daraus wird heute das:

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Halloumi mit orientalischer Gemüsepfanne . Orientalisch wird es durch die Gewürze: Harissa, Tajine-Gewürzmischung und maghrebinische Gewürzpaste.

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Die Laichgründe der Schnecken

Nach einem Jahr Liegezeit haben wir die letzten OSB-Platten vom Rasen geräumt. Weil sie letztes Jahr nass geworden sind, hatten wir sie nicht verbaut. Wir konnten sie aber auch nirgends anders hin tragen, weil sie so enorm groß und schwer sind. Wir hatten nichts trockenes in der Größe zum unterstellen. Heute haben wir sie zersägt und zum Trocknen ins Haus getragen.

Das war eine eklige Abgelegenheit, denn sie wurden von Schnecken und Regenwürmern besiedelt und klebten voller Erde und Wurmlosung. Sie sind modrig, teilweise schimmlig. Wir werden sehen, ob sich damit noch mal etwas anfangen lässt.

Dementsprechend sah es unter dem Platten aus. Unkraut ist zu 95 Prozent tot, der Ackerschachtelhalm zeigt noch mumienhafte Überreste. Ein Teufelszeug. Die Erde: Feinkrümlig, einmal Komplett aufgegessen, verdaut und wieder ausgeworfen durch Mistwürmer. Jetzt kann ich schön Rasen sähen.

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Und die weißen Flecken sind verschiedenste Schneckengelege. Sieht ein bisschen aus wie Kaviar. Mein Gott haben die sich hier wohlgefühlt.

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