15.11.- 01.12.2014 Rabattenplanung

Die letzten Tage bin ich viel im Garten gewesen. Ich freue mich so, dass das jetzt Meins ist, mein Kopf quillt über vor Ideen. Ich versuche den Garten kennen zu lernen, Pflanzen zu erfassen und zu gucken, was zu optimieren ist, mit dem was an Bestand da ist. Ich habe auch geguckt, was am Haus zu machen ist und wie schwierig der Abriss des alten Schweinestalls werden könnte. Ich habe vor sich hin mickernde Schwertilien und Beetrosen unter den Tannen ausgegraben und an bessere Standorte verpflanzt. Beim Fällen wären sie sonst gänzlich drauf gegangen. Ich hab Skizzen zu Pflanzplänen für die Rabatten links und rechts vom Hauptweg  entworfen. Ich denke, das muss zuerst gemacht werden, wegen der Außenwirkung. Der Garten ist bis auf den Baumbestand recht leer (bis auf eine Pfingstrose, zwei verkümmernde, alte Lavendel und die seit bestimmt einem Jahrzehnt ums Überleben kämpfenden Schwertlilien/ Beetrosen gibt es nichts an Stauden). Zwei Kletterrosen  gibt es noch und ein paar Büsche. Alles muss daher neu eingebracht werden. Aber diese Leere hat viele Vorteile. Ich habe völlige Gestaltungssfreiheit.

Am 30.11. hat der Frost eingesetzt. Ich kann nichts mehr umpflanzen, der 1. Zentimeter Boden ist auch schon gefroren. Der umgepflanzte Palmkohl lässt teilweise die Blätter hängen. Er ist noch nicht genug angewachsen und kriegt kein Wasser mehr. Ich habe noch ein paar Tulpen in die Erde gebracht. Die Heidelbeeren, noch woanders zwischen geparkt sind, kann ich nicht mehr umsetzten. Das kann ich erst im März nächstes Jahr machen. Die Endivien die auch noch woanders stehen, kann ich deswegen auch nicht mehr mitnehmen.

Ja, ich male auf Briefumschläge. Man muss nehmen was zur Hand ist, wenn man eine gute Idee hat. Wo das Adressfenster ist, steht das Gartenhaus. Hellblau ist der Bestand. Dunkelbau, das was werden soll.

Beim Rododendron werde ich ein Moorbeet anlegen und deshalb die Erde austauschen müssen. Er mickert schon ein wenig und bekommt gelbe Blätter. Überhaupt erstaunlich, dass der so verhältnismäßig gut aussieht, denn wegen der Tannen ist der Boden viel zu trocken für so ein Gewächs. Passend zum Moorbeet plane ich dazu die Unterpflanzung mit bodendeckenden Zwerghortensien, die dann hoffentlich blau blühen. Hier will ich auch die Blaubeeren hinpflanzen. Ein ehemaiger Gartenachbar hat mir mal gesagt, dass diese den gleichen Anspruch an den Boden haben auch was Feuchtigkeit angeht.  Vielleicht lege ich einen Tröpfchenbewässerungsschlauch.

Bildschirmfoto vom 2014-12-03 20:15:06

2 Comments

  1. Ach, ist das schön zu lesen! Und die Zeichnung auf dem Briefumschlag, das kommt mir so bekannt vor 😉 Hier werde ich gern von den Anfängen an mal im Laufe der Zeit nachlesen. Nur heute ist zu schönes Wetter und ich habe selbst so viel zum nachposten …
    VG Silke

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