Month: September 2015

Das große Ernten geht weiter

Alle drei Tage spätestens müssen das Fallobst gesammelt  und die Tomaten gepflückt werden. Die Tomaten sind echt irre. Ich komme kaum hinterher. Heute habe ich diese Ernte eingefahren:

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Ich habe es nicht gewogen, aber ich würde sagen, ich habe einen neuen Rekord aufgestellt. Es gibt derzeit nur ein Problem: Durch die starken Regenfälle in den Letzten Tagen sind nahezu alle Tomaten aufgeplatzt. Das gilt in besonderem Maße im Gewächshaus, obwohl es da selbst ja nicht regnet und ich eher gleichmäßig wässere, wenn.  Aber wenn es rundherum regnet, zieht auch die Erde im Gewächshaus das Wasser. Zudem ist die Erde seit dem Austausch etwas zusammen gesunken und ist jetzt unter dem Höhenniveau der Umgebung, so dass sich das Wasser da noch etwas stärker sammelt, wie in einer Badewanne.

Der Boden ist reiner Kompost und so wachsen die Tomaten dort überdimensional. Die Größen, die die Purple Russian erreichen, haben nichts mehr mit dem zu tun, was man Sortenstandard bezeichnen kann. Nur eben diese Risse:

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Kartoffelernte und Ergebnisse im Vergleichsanbau

In Erwartung des kommenden Herbstes, einhergehend mit kalten nassem Wetter, was mir die Freude am Buddeln in der Erde vermiest, habe ich die ganzen Kartoffeln geerntet. Ich musste ja noch warten, bis bei dem hinteren Beet die Strünke absterben. Die Kartoffeln dort waren nur 2 Wochen später gesetzt worden, brauchten aber im Schnitt über einen Monat länger, um abzureifen.

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Überhaupt war der diesjährige Kartoffelanbau reich an Erkenntnissen, da ich Vergleichspflanzungen gemacht habe. Auf dem vorderen Beet standen die Kartoffeln sehr weit auseinander. Der Mittelstreifen wurde mit starker Anhäufelung angebaut und zwei Pflanzen in der Außenreihe waren nicht gemulcht worden, weil ich keinen Grasschnitt mehr übrig hatte.
Das hintere Beet war nur zur Pflanzung gehäufelt worden, gemulcht aber recht dicht, doch mit Versatz gepflanzt. Das Ergebnis war folgendes:
Die Pflanzabstände wirkten sich nicht aus, was heißt: die Hinteren waren nicht zu eng gepflanzt, aber ein übertriebenes Mehr an Platz macht trotzdem nicht mehr Kartoffel.

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Das große Ernten

Seit gefühlten Jahrzehnten  ist das  die erste halbwegs anständige Möhrenernte. Sonst waren sie immer eher Scherzartikel. Dick und rund guckten sie aus der Erde.  Erwartungsvoll hat man dran gezogen und dann kam nur ein Propfen von einer Möhre raus.

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Die walzenförmige Rote Beete. Guckt bis da, wo es dunkel ist aus der Erde. Da kann man schön zusehen, wie sie wächst.

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Es gibt  Tomaten satt! Im Vordergrund sieht man die rot-orange Hillbilly. Sie sieht so schön aus. Wie ein Solaristationseffekt in einem Fotobearbeitungsprogramm.

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Die Ernte kommt nach Hause und der Kater hat immer die Nase drin, denn er hofft Zwiebeln zu finden, deren getrocknetes Laub er abkauen will. Das Zeug muss voll gut sein. Er bettelt von früh bis spät ganz vorwurfsvoll, wenn er nichts ab bekommt.

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DSC_0385Ist es hier? Oder vielleicht da? Keine Zwiebeln? Unverschämtheit. Vielleicht tun es auch die Wurzelzipfel an den Möhren, sehen ja auch so aus? Nee, ist nicht gut. Zwiebeln!!!

Der Kater hat entdeckt, dass ich einen Vorrat im Kühlschrank habe, seitdem kriegt er den Kopf nicht mehr aus dem Kühlschrank und ist auch der Erste, wenn die Tür aufgeht oder ich nur andeute ihn öffnen zu wollen.

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Oh, da sind ja Zwiebeln!!!!! Ran an den Speck! Wenn man nicht schnell genug dazwischen geht, versucht er sich Zwiebeln aus dem Kühlschrank zu holen.  Manchmal finde ich noch eine, die ihr Laub noch hat. Die darf er dann haben. Aber aktuell hat er alles abgefressen.

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Uhh, guter Stoff! Ob das die pure Verzweiflung ist, ob mangelndem Katzengras? Ich weiß es nicht. Vielleicht ist da wirklich was tolles drin für Katzen.

Gartenrundgang September

Der 31.08. war für mich der letzte Sommertag  (über 30 Grad). Darauf folgte ein Temperatursturz von 10 und mehr Grad und Gewitterschauer und Wolken sorgten für weiteren Verdruss. Immer, wenn die Sonne rauskam, hab ich in den letzten Tagen die Kamera rausgeholt, um den Garten im September festzuhalten. Im Sonnenschein ist Garten einfach schöner und der Niedergang tut weniger weh.

Fangen wir mit den Obstwiesen an:

DSC_0431In der Mitte der Wiese hatte einst wohl ein Beet existiert, dessen Bepflanzung aber seit langem eingegangen sein muss. Dort war die Erde anschließend abgesunken, so dass eine große Senke im Boden war, wie, als hätte man dort eine Teichschale rausgenommen. Alle Erde , die beim Wegeverlegen angefallen war und beim Einebnen des Kiesrondells anfiel, habe ich dort immer kleckerweise ausgebracht und fest getrampelt. Auf dem Teil, der zum Haus zeigt, habe ich breits Rasen gesäht.

DSC_0430Ich habe den vorderen Süßkirschenbaum beschnitten. Alle kranken Äste und alle die, zu dicht, überkreuzt oder zu weit nach unten hängend wuchsen, sind entfernt worden. Der Baum hat jetzt nahezu eine Flachkrone.

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Die beschnittene Sauerkirsche.

Auch die große Sauerkirsche daneben habe ich geschnitten. Sie hatte eine Krone im Ungleichgewicht entwickelt, nachdem sie sie falsch beschnitten worden war. Aber auch hier wuchs allerlei in die falsche Richtung und einige abgeerntete kahle Ruten habe ich auch weggenommen. Ich bin mit dem Rückschnitt noch nicht ganz fertig, weil ich den höchsten Ast noch einkürzen muss. Der ist nämlich nicht die Stammverlängerung sondern eine Leitastverlängerung. Wegen dem Prinzip der Spitzenförderung würde dieser immer weiter den größten Zuwachs haben und die Krone würde immer unausglichener wachsen. Der Beschnitt ist, was die Blattmasse angeht, ziemlich radikal ausgefallen, aber jetzt stimmt wieder die Form und ich bin gespannt ob er nächstes Jahr entsprechend förderlich austreibt.

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Die Pflanzen auf dem Kiesbeet

Die Pflanzen im Kiesbeet sind angewachsen und sehen schon schön aus. Der Pflanzplan hat sich jedoch geändert, durch Bestand der dort noch aus dem Boden gekommen ist und weil es nicht alles zu kaufen gab, dass ich gewollt hätte. So sieht die aktuelle Bepflanzung aus:

Image010715111305-000Und so sieht es in echt aus:

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Die Vexiernelke und die Pechnelke. Rechts ragt der Oregano ins Bild.

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Apfelmus vom Fallobst

Mein größter Apfelbaum hat dieses Jahr Ertragsjahr.  Der Baum in Hausnähne trägt nur vereinzelt und die Früchte sind sehr sehr klein, aber er hat auch sehr mit Schorf und Ruß zu kämpfen. Wobei der Große auch Schorf hat und man das sogar in der Kronenspitze sieht. Ich hab bisher noch nicht rausgefunden, was man dagegen tun kann, ausser die Blätter usw. einzusammeln. Der Apfelbaum auf dem linken Rasenstück trägt die schönsten Äpfel, aber er hat nach einem zurückliegendem Rückschnitt zuviele Wasserschosser gebildet und trägt nur an ein paar alten Ästen. Deshalb trägt er auch relativ wenig.

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Vor allem vom Großen habe ich eine Riesen-Menge Fallobst. Was man verarbeiten kann, lese ich alle paar Tage auf, was nicht, kommt auf den Kompost. Da riecht es mittlerweile sehr nach Gärung. Die Tierwelt freut sich.

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DSC_0464Ich wasche die vielen Kilos in der Badewanne und mache sie küchenfertig. Ich habe einen Gehäuseausstecher, das macht es leichter. Das Kochen geht ganz schnell, nur das Vorbereiten dauert ewig lang. Alles kommt in den größten Topf, bis der Deckel kaum noch rauf passt. Ein Glas Wasser dazu, damit es nicht anbrennt und aufkochen. Dann püriere ich alles und nachdem ich mir zuletzt bei der Tomatensoße ganz übel den Daumen beim Abfüllen verbrannt habe, habe ich jetzt einen Trichter. Wie konnte ich nur je ohne ihn auskommen.

Ich habe nach drei Durchläufen das Apfelmuslimit im Jahreseigenverbrauch erreicht. Mehr würe nicht alle werden. Jetzt muss ich mir was anderes für die Ernte überlegen.

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Als nächstes kommen die Apfelringe aus der Dörrmaschine dran. Hab auch überlegt mir einen Entsafter zu kaufen. Dabei ist mir aber wieder eingefallen, dass ich gar keinen Apfelsaft vertrage. Da wird mir immer schlecht von. Vielleicht mach ich noch Apfelchutney oder Apfelgelee. Dafür bräuchte ich doch wieder einen Entsafter. Mal gucken.

Besuch beim Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten

Endlich habe ich es mal hinbekommen zum Staudenmarkt in den Botanischen Garten zu erscheinen. Ich wollt ja eigentlich nur gucken, da ich gehört habe, dass günstigere Möglichkeiten gibt Stauden zu kaufen, als hier. Aber ich habe gehofft im Botanischen Garten gäbe es vielleicht seltenere Pflanzen oder besondere Varietäten. Letztendlich ist es wie ein Besuch im Ikea, man will nur hin, um sich insperieren zu lassen und am Ende kauft man doch immer was.

Die Leute, die schon das zweite Mal kommen sind präpariert mit ihrem selbst mitgebrachten Transportmöglichkeiten: Bollerwagen, Sackkarren mit Einkaufskiste und Trolleys, ich nicht:-( Dummerweise stellt die Location kein Einkaufswägelchen. Sehr ungünstig bei den langen Wegen und es drückt die Kauffreude ungemein. Ungünstig für den Umsatz. Ich dachte der Botanische Garten selbst verkauft da sein vermehrtes Zeug, aber dem ist gar nicht so. Verschiedene Baumschulen und Züchter verkaufen da ihre Sachen. Dem Botanische Garten kann das Einkaufskorbproblem deshalb egal sein, er kommt trotzdem auf seine Kosten, denn ich musste den üblichen Eintritt zahlen.

Erfreulicher Weise war es gar nicht so voll, lag wohl am Wetter, bzw. stauten sich Diejenigen, die gekommen waren  vermehrt in den gastronomischen Bereichen.

 DSC_0345Gott, wie liebe ich dieses Gewächshaus. Es sieht so brittisch aus! Der Markt ist schon was fürs Auge, so schön eingebettet in die Architektur und die Landschaften des bot. Gartens.

Manche Händler hatten sich auf bestimmte Gattungen spezialisiert. Z.B. Funkien, Allium, Lilien, Phloxe, Päonien. Am überraschensten fand ich darunter einen Stand, der sich auf Leberblümchen spezialisiert hatte. Dem Leberblümchen wird ja eher weniger Aufmerksamkeit zu teil.

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Hier eines der Sortimente an Phlox, rechts eine ungewöhnliche Färbung, die ich noch nicht kannte.

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Dieser Stand z.B war vor allem auf Rittersporne ausgelegt. Diese rosarote, gefülle Sorte erinnert irgendwie kaum noch an einen Rittersporn, war aber schwer beliebt, genauso wie Silberkerzen.

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