Month: Juni 2016

Gemüsegarten Rundgang Ende Juni

Teil 2 vom Juni-Rundgang: Der Gemüsegarten

Anderer Leuts Gemüsegärten machen mich neidisch, weil ihre Pflanzen so prächtig sind, aber heute stellte ich mit etwas Erleichterug fest, dass diese NPK Dünger einsetzen und ich nicht. Deshalb sehen meine Pflanzen bis auf die im Kompostbeet nicht so prächtig aus. Dafür bio mit Kompostwirtschaft und Mulch. Und so sieht’s derzeit aus:

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Ich habe mir für bestimmte Starkzehrer ein Hochbeet gebaut, dass mit Komposterde gefüllt wurde. Dort stehen eine Zucchini, Gurken und meine Johannesbeertomate. Damit ev. ungewollte Samen im Kompost nicht aufgehen liegt ein Unkrautvlies darüber, darüber wird gemulcht.

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Gartenrundgang zwischen zwei Gewittern (Ende Juni)

Teil 1: Der Gemüsegarten kommt exra, sonst wird es zu lang.

Am Samstag und Sonntag war es so heiß, der Schweiß rann nur so in Strömen. Man konnte kaum etwas machen ohne Kreislauf-Koller. Nicht mal Fotos konnte ich machen währenddessen, weil durch das krasse Sonnenlicht die Kontraste so hart sind und ich zudem hätte in der Sonne stehen müssen.

Wir flüchteten zum Badesee und als wir wieder in den Garten zurück kamen braute sich schon ein Gewitter zusammen. Wegen des Gewitters wurde das Licht so schlecht, dass ich mit manueller Belichtung fotografieren musste, die Automatik ist bei solchen Lichtverhältnissen immer überfordert. Deshalb sehen die Fotos etwas übernatürlich aus.

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Die große Obstwiese mit der kleinen Süßkirsche und der Sauerkirsche.

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Die Sauerkirsche, an der ich letztes Jahr den Korrekturschnitt gemacht hatte. Sie trägt irre viel.

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Unsere Stubentieger das erste Mal im Garten

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Immer lassen wir die Katzen allein zu Haus, um von früh bis spät im Garten zu schaffen, damit das Haus endlich soweit ist, dass man darin übernachteten kann. Denn dann dachte ich könnte man die Katzen sicher an den Garten gewöhnen. Aber es zieht und zieht sich.

Wenn wir nach Hause kommen werden wir von maulenden und meckernden Katzen empfangen und wir haben ein schlechtes Gewissen.

Deshalb haben wir uns spontan dazu entschieden es jetzt zu wagen, ohne lange Eingewöhnung usw. Ergebnis: Katzen sind happy und wir konnten sie auch wieder einfangen. Wir werden das jetzt immer machen, wenn es möglich ist.

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Was passiert im Kartoffelkeller im Sommer?

Nun, da das Dach Langsam fertig wird, kommen wir auch im Haus mehr und mehr zum Aufräumen. Baustoffe kommen weg. Säcke und Planen werden fortgeräumt und der Blick streicht durch Ecken, die länger verbaut und verborgen waren.

Und was sieht da mein Auge? Das ist doch ein Kartoffelblatt!? Und es kommt am Deckel vorbei aus dem Kartoffelkeller? Wie hat es das bloß geschafft?

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Ich hatte die übrigen Kartoffeln im Keller im April nicht zum Pflanzen benutzt, da ich Sorge hatte etwaige Krankheiten damit zu vermehren, und dann kam ich nicht mehr ran, um den Keller auszuräumen. Ich hatte mir alles Mögliche vorgestellt was darin auf mich gewartet hätte, aber nicht das:

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Gruselig, ein bisschen alien-mäßig. Da zieh ich mir doch lieber mal die Handschuhe an. Wie viel Biomasse diese Triebe sind. Gar nicht leicht die Dinger aus dem Kies-Bett zu ziehen, denn die haben gewurzelt.

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Eine sehr saubere Methode des Anbaus :-). Wie Gewächshauspflanzen auf Steinwolle. Ob sich da auch neue Kartoffeln bilden könnten?

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Den Mutterkartoffeln geht es jedenfalls prächtig. Nicht grün, immer noch prall und knackig, wie frisch geerntet. Tolles Klima da unten, nur nicht dunkel genug.

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Die erste Ernte Saison 2016

Tatsächlich ist das meine erste Ernte, denn alles was früh zu ernten ist hab ich nicht gemacht: Keine Radieschen, keinen frühen Salate, keine Mairübchen etc. Mir fehlte dafür das Gewächshaus.  Radieschen sind mir zu viel Heckmeck, ich bin nicht so heiß drauf, sie wachsen zu schnell, muss man immer hinter her sein – lohnt sich nicht. Und das mit dem Salat gestaltet sich auf dieser Anbaufläche schwierig. weil zu sonnig und zu starke Schwankungen in der Bodenfeuchtigkeit. Und lohnt sich in der Art meiner Ernteverarbeitungsfähigkeit auch nicht. Deshalb habe ich mich dieses Jahr eher auf Sachen verlegt, die nicht zwingend sofort verzehrt werden müssen: Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Buschbohnen, Sojabohnen, Zwiebeln, Kartoffeln, Rote Bete, Zucchini, Tomaten, Auberginen.

Nicht in diese Kategorie fallen der Grüne Spargel, darf erst nächstes Jahr geerntet werden, Erdbeeren, und Feldsalat, Spinat und Rauke sähen sich gerade wieder selbst aus oder haben es bereits getan.

Also die erste Ernte bestand aus Zuckererbsen. Und nun da ich einen riesigen Selbstversorger-Vorratsgefrierschrank besitze, in dem man ein ganzes Wildschwein und zwei Ferkel aufbewahren könnte, kann ich meine Ernte schön konservieren. Ah, welch Freiheit!

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So kommt es aus dem Garten, waschen, entfädeln…..

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…dann blanchieren….

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…. eintüten und vakuumieren und ab in den Gefrierschrank. Der hat eine Schnellfrostautomatik. Das Vakuumiergerät habe ich mir gekauft, um das Gefriergut platzsparend zu verpacken, ohne Gefrierbrand und so, dass man erkennt, was es ist, wenn man in den Gefrierschrank guckt. Weil sonst bleibt das Zeug liegen. Zwei Portionen dieser Art habe ich gemacht. In Kochportionsgröße für ein Curry z.B. Als Beilage müsste man 2 Beutel nehmen.

 Und dann gab es dieses Jahr auch mal Erdbeeren, vor allem von zwei Sorten: Mieze Schindler, und eine “Aroma-Erdbeee” von einem großen Grteversand-Händler und 2 Pflanzen Senga Sengana hab ich auch. Welch glücklicher Zufall, dass ich das so gemixt habe, weil die Mieze Schindler, wie ich ebend erst las eine andere Befruchtersorte braucht, da sie rein weiblich blüht. Das Laub von den Aroma-Erdbeeren kränkelt erschreckend. Das Fruchtfleisch der Aroma-Erdbeere ist durchgehend rot. Man kann gut erkennen, was was ist.

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Blümchen-Guck Anfang Juni

Was kommt, was geht, ein kleiner Spaziergang durch die Blumenbeete:

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Salvia argentea – Silberblatt-Salbei Salvia nemorosa ‘Caradonna’ – Steppen-Salbei Lavandula angustifolia , gerade im kommen

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Die Kombination blauer Rittersporn, weiße Begleitpflanze habe ich in mannigfaltigen, verschieden Varianten. Oben durch die weiße Rose. Hier blau weiß durch den Silbersalbei. Zwischen den Lupinen hat sich eine Nacht-Lichtnelke entwickelt, ich war mir nicht sicher was es war, bis es Blüten schob, es sah aus wie der weiß-gelbe Stauden-Fingerhut. Sie öffnet ihre Blüten erst gegen Abend und zieht dann durch ihren Duft Nachtfalter an, leider lässt sie sich deshalb schlecht fotografieren. Eine hübsche Wildpflanze.

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Aegopodium podagraria (Giersch) und hoher Rittersporn Delphinium Elatum-Hybride ‘Janusz Korczak’. Hat die 1,60 Meter schon im Zweiten Jahr erreicht und hat sich auch fleißig ausgesamt.

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Dachdecken Teil 1

Mein Gott, ich bin immer so müde, ich komme mir vor, wie ein Bauer, der sich morgens aus dem Bett pellt und dann ohne Unterlass arbeitet, bis kein Lichtstrahl mehr das Tagewerk erhellt. Dann falle ich erschöpft ins Bett und am nächsten Tag ist es wieder so.

Und Schuld ist dieses Riesenprojekt Dachsanierung, im Zusammenspiel mit allen anderen Dingen, die nebenbei noch laufen müssen. Unter Anderem die restliche Gartenpflege. Der Tag hat halt nicht mehr als 24 Stunden.

Heute sind wir wieder einen großen Schritt weiter gekommen mit dem Dach: Wir haben die Vorderseite gedeckt.

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Wir konnten eine Zeit lang  nicht weiter machen mit dem Dach, weil uns 4 von den großen OSB-Platten fehlten und sie in diesem großen Format in keinem regulären Baumarkt zu finden waren. 3 Stunden haben wir damit verbracht in verschiedenen Baumärkten danach zu suchen, bis wir es aufgaben und wieder bei Possling bestellten, zusammen mit Dachlatten und zwei Austausch-Balken für das Innenleben des Dachstuhls. Die Sachen wurden dann am Freitag geliefert.

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Rauf aufs Dach und in Position bringen.

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