Month: Juli 2016

Gartenrundgang Juli: Gemüsegarten

Zum Gemüsegarten:

Ich habe einen heimatlichen kernechten Pfirsich geschenkt bekommen. Ich habe ewig überlegt, wo ich ihn pflanze. Jetzt habe ich mich für die Randzone im Gemüsegarten entschieden. Dort scheint immer die Sonne und von einem bisschen wandernden Schatten können alle Pflanzungen dort nur profitieren.

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Mein Problem hier nach einiger Recherche: Die Blätter zeigen Phosphatmangel an. Das Bäumchen stand seit Pfingsten Töpfchen mit Erde von hinter dem Gewächshausbeet und hat da auch Phospatmangel. Also entweder reagieren die Pflanzen ganz unterschiedlich auf vorhandene oder fehlende Nährstoffe im Boden, oder mein Boden ist punktuell sehr unterschiedlich.

Ich habe neben Mulch, wo immer es geht, nun auch gedüngt. Flächig mit Hornspänen und im Pflanzloch mit Pferdemistpellets und auch in meinem Gießtopf. Den brauche ich hier, weil hier etwas Gefälle ist und das Wasser immer nur auf den Weg läuft. So kann ich gezielt wässern. Immer wenn es regnet oder ich drauf gieße, lösen sich ein paar Nährstoffe. Das habe ich bei den Tomaten auch so gemacht.

Zumindest im Hochbeet habe ich kein Nährstoffproblem.

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IMG_0888Zucchini, mächtig gewaltig. Problem hier die gleichmäßige Bewässerung. Man kann in der Frucht sehen an welchen Tagen zu wenig Wasser da war. Die Früchte werden ungleichmäßig, krieg dünne, runzlige Zipfel an der Spitze. Kommt dann Wasser, wird es in die Frucht gepumpt, so dass sie aussieht wie ein nicht ganz aufgeblasener Luftballon.

Hier sieht man mal wie groß ein Blatt im Vergleich zum Kater ist. Er könnte es glatt als Regenschirm nehmen.  Ich kann nirgends treten, ohne über die Katze zu fallen. Er folgt mir auf Schritt und tritt.

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Gartenrundgang Juli, Teil 1 Blümchen

Meine SD-Karte in der guten Kamera hat einen Schaden und hat Bilder gelöscht, die ich gerne zu Einträgen verwurstet hätte. Zum Beispiel bin ich Zeuge einer Paarung von zwei Tiger-Nacktschnecken geworden. Es war spektakulär, aber leider ist alles davon verloren. Auch schöne Nachtbilder sind verloren gegangen.

Deshalb gibt es diesen Monat weniger Einträge als ich mir gewünscht hätte und ich habe den Rundgang größtenteils mit dem Handy fotografiert, weswegen die Qualität nicht optimal ist. Zudem waren die Lichtverhältnisse gestern eher mau.

Fangen wir an mit Blümchen-guck: Heute starten wir mal am Kiesbeet, mit dem bin ich nämlich aktuell sehr zufrieden, im Gegensatz zu anderen Rabatten:

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Rotes Perlargonium und Oleander im Topf, schön im Spitzweg-Biedermeier-Stil, fehlt nur noch mein Kaktus. Das Ganze schön eingerahmt mit Kandelaber-Königskerze, Wein und Oregano. Daneben noch ein Topf mit roter Kokardenblume.

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Auf der gegenüberliegenden Seite hat die die Prachtkerze oder auch Präriekerze angefangen zu blühen. Auf dieser Rabatte passt gerade alles perfekt zusammen. Das Weiß, die rosa Blütenspitzen mit der rosa Stockrose, dem Schleierkraut und dem pastel-lila Oregano.

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Kirschernte

Die letzten Süßkirschen werden von den Staren von den Bäumen geholt und es riecht unerfreulich nach Gärung, wo ihre Überreste sich stapeln und ich ich stelle mit Verdruss fest, dass Süßkirschen bei Weitem nicht so gewinnbringend sind, wie Sauerkirschen.

Irgendwie waren sie immer gering geschätzt von mir, weil man sie in natura einfach nicht so lecker sind und die Bäume oft so kränkeln. Aber sie haben einige Vorteile: Sie lassen sich vielfältig verarbeiten und lassen sich deutlich länger beernten. Die Spanne zwischen Genussreife und voll ausgereift am Baum ist gefühlt doppelt so lang, wie bei Süßkirschen und sie halten sich länger, auch im Kühlschrank, wenn man mal 2 Tage nicht schafft, was zu verarbeiten.

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Aktuell verarbeite ich vor allem die Sauerkirschernte. Ich musste mir einen neuen Entsteiner kaufen, der alte ist letztes Jahr kaputt gegangen. Mit einem Kernfix- Auf-Tisch-Entsteiner wäre ich noch schneller. Muss ich mir noch anschaffen.

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Ich bin echt stolz auf die Größe der diesjährigen Kirschen. Die Münze zum Größenvergleich ist ein 50 Cent Stück.

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Von den letzten Kirschen habe ich Marmelade gemacht. Wenn ich keine Zeit habe friere ich sie einfach ein. Dummerweise habe ich beim Vakuumieren einer solchen Charge das Vakuumiergerät geschrottet. Es schweißt noch die Folie, aber es macht keine Anstalten mehr Vakuum zu erzeugen. Es hat Saft gezogen.

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Heute habe  ich auch Bohnen geerntet. Wahnsinn wie viel Bohnen von zwei Reihen auf einem halben Beet geerntet werden können. Die werden morgen blanchiert und gefroren.

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Die erste Zucchini wurde auch tiefgefroren. Sie hätte sich so schön vakuumieren lassen, so ein Mist.

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