Month: Januar 2018

Bäumchen Adé

In der kalten Jahreszeit, wenn der Garten ruht und die Pflanzen sich zurück ziehen, mache ich immer die Sachen, die mit Zerstörung  der Umgebung einhergehen, denn dann ist die Auswirkung auf den Garten am geringsten.

So habe ich nicht nur den Schuppen abreißen lassen, sondern auch die Ahornsämlinge aus der Hecke entfernen lassen.  Die sind in den letzten Jahren zu richtigen Bäumchen geworden und haben die alte Sauerkirsche jetzt an Höhe überholt. Ich mochte den Sichtschutz, aber sie wurden immer mehr zur Konkurrenz und sie stören die Nutzung der Ecke, die durch den Abriss frei geworden ist. Sie fangen die ganze Nachmittagssonne ab, die einzige Sonne, die dort hin fällt. Jetzt sind sie noch klein genug, dass es nicht so viel kostet.

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Hier sieht man alles noch mal zusammen: Links die Kirsche, rechts die Ahörner und in Vordergrund der Schuppen, der jetzt schon weg ist.

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Vor ein paar Jahre, als der Garten noch der alten Frau gehörte, wurde die Hecke von einem Dienstleister runter geschnitten.  Der Schnitt, so wie es aussieht , auch die Ahörner ab. An der Stelle sind sie dann mehrfach ausgetrieben und man sieht, was das für Stämme geworden sind. Man dieses Zeug wächst wirklich schnell. Deshalb habe ich auch gleich die Stubbenfräse kommen lassen, damit auch gar nichts wieder kommt.

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Die letzte Ernte 2017

Mitte Dezember habe ich die letzten Ernten vor dem Frost eingeholt, den Rotkohl (aber nicht alles, mal gucken, was er aushält) und den Sellerie und die letzten Beete aufbewahrtem Laub aus Laubsäcken abgedeckt.

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Ich war mit den geernteten Köpfen, doch ganz zufrieden, sie standen ja zu schattig und wollten nicht richtig an Masse zulegen. Und ich war sehr überrascht, wie schwer die Köpfe waren,im Vergleich zu ihrer Größe. Beim Weißkohl war es genau anders rum. Der Rotkohl scheint dichter gewickelt zu sein. Und wegen des überraschenden Gewichtes habe ich die Köpfe mal gewogen, nur um zu wissen, was ich da fühle.

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Der letzte große Abriss

Es ist vollbracht, oder besser es wurde vollbracht, denn diesen Kraftakt wollte ich nicht selbst vollbringen: Ich habe den letzten verbliebenen Schuppen abreißen lassen, meine letzte Auflage von der Übernahme. Häkchen dran.

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Aber kaum ist das Eine erledigt, schreit schon die nächste Handlungsaufforderung. Dieses nicht verputzte Wandstück tut mir in den Augen weh. Und auf einmal ist so unfassbar viel Fläche frei. 4,50 x2 Meter war dieser Schuppen groß und er war ein schöner Sichtschutz, wenn auch nicht schön, sowohl zur Straße, als auch zum Nachbarn. Vorher sah es so aus ( Bild 1) und jetzt so Bild 2).

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Das erste Bild ist übrigens vor dem Auslichtungsschnitt an der Kirsche diesen Spätsommer gemacht worden. Man kann den Unterschied wirklich gut erkennen.

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