Month: April 2018

Bienenwachs aus alten Waben schmelzen

In der Welt gibt es ja nichts Neues und für den Einen oder Anderen ist es vielleicht das langweiligste und banalste der Welt, wenn er es schon mehrfach gemacht oder gesehen hat, aber für mich war es das erste Mal und deshalb interessant und wer mag, darf gerne zusehen, so wie ich beim Wachsschmelzen bei meinem Imkerpaten:

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Ich hatte ja im letzten Bienenbeitrag

Bienchen und Blümchen (Imkerkurs Termin 1)

über die Völker gesprochen, die über den Winter gestorben sind und die keimigen Waben gezeigt. Was passiert nun mit den Behausungen und Waben der toten Völker? Sie müssen wieder bewohnbar gemacht werden. In der Natur bei wilden Honigbienen geschieht das durch Nachnutzer alter Bienenbehausungen, wie der Wachsmotte, die die alten Waben auffrisst. In der Imkerei will aber niemand, dass Wachsmotten das Wachs fressen, denn das Wachs ist ein wertvoller Rohstoff, das in einem Wachskreislauf zirkulieren soll.

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Steingarten, Gewächshaus, Neuanschaffungen, Frühblüher

Lange musste ich mich mit der Bepflanzung des Erdstreifens von der Hausfront zurückhalten, weil der Bereich jahrelang eine viel betrampelte Baustelle war. Da jetzt aber endlich die Arbeiten an der Fassade abgeschlossen sind, kann ich mich endlich der Gestaltung widmen.

Klar war immer, hier muss es trocken werden, da gießen nicht gut für die Wand und das Fundament ist. Ich dachte früher an einen Kiesgarten wie gegenüber, aber ich habe keine Wegbegrenzung, die die Kiesel halten kann. Außerdem habe ich das ja schon. Mein Ziel ist es möglichst viele Lebenswelten in meinem Garten anzulegen. Bei den Bauarbeiten ist eine Menge Putz und Zement auf die Fläche gebröckelt und es hat sich ein gewisser Lebensraum entwickelt, der an einen alpinen Steingarten denken lässt. Die Sonne knallt auch die ganze Zeit: Alles passt.

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Ich muss gar nicht mehr  viel machen. Ich lasse den Schutt einfach liegen. Das Steinkraut fühlt sich hier seit Jahren wohl und versucht sich ständig zu versamen. Ich habe nur noch ein paar Steine dazu getan, die ich auf Ausflügen einsammle.

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Bienchen und Blümchen (Imkerkurs Termin 1)

Warum bin ich eigentlich nicht früher drauf gekommen als Imkern noch nicht der aktuelle Trend war? Weil ich bis dato einfach niemanden kannte, der sich mit Bienen beschäftigte. Eigentlich merkwürdig, aber es ist tatsächlich so, dass das in der Stadt präsenter ist. Zahlenmäßig gibt s hier viel mehr Imker, die dafür kleiner sind.

Ich bin in der glücklichen Lage einen Imkerpaten gefunden zu haben, den ich immer wann es geht über die Schulter schauen, zur Hand gehen und mit dummen Fragen löchern darf ohne mich blöd dabei zu fühlen. Da, ich zunächst dachte, dass das nicht klappt, hatte ich mich auch bei einem kostenpflichtigen Imkerkurs angemeldet, so dass ich jetzt 2 Imkerkurse habe. Dieser offizielle ist 1 Mal im Monat in einer größeren Gruppe, was üblich aber natürlich etwas hinderlich ist. Denn man ist gehemmter  und steht automatisch weiter weg, so dass man auch schlechter sieht. Rein zeitlich kann nicht jeder mal selbst ran.

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Leichenschau bei den Bienen: “Mein lieber Watson, sagen sie, was hat sich ihrer Ansicht nach her zugetragen?”

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