Author: sas (page 1 of 17)

Innenausbau: Das Wohnzimmer

Ja, Ja, jetzt kommen wieder die kalten Tage und ich mutiere wieder zum Höhlenmenschen. Das und die bald ins Haus stehende Abstellung des Wassers wegen Frostgefahr haben mich seit September dazu bewegt den Innenausbau fortwährend voran zu treiben. Denn ohne Wasser kann ich keinen BeScreenshot - 03.09.2017 - 23:10:17ton mischen und dann kann ich nicht weiter bauen und muss bis nächsten April warten. Ach, hatte ich ja dieses schöne englische Sofa ins Auge gefasst und wollte schnellstmöglich abräumen, noch ein Grund. Schließlich ist die Sofa-Frau aber doch wieder abgesprungen, bei unseren Verhandlungen ist ihr Gewahr geworden, dass sie doch mehr an dem Sofa oder dessen Wert hängt, als sie zuvor angenommen hatte. What ever.

Ich habe mich dann doch für ein gebrauchtes Ektorp entschieden, das war sogar noch noch mal 10 Euro günstiger. Es hat den selben englischen Stil, nur das es den Vorteil hat, dass sich alle Bezugsteile waschen lassen. Nachteil: Jeder hat es. Ektorp, das Volkssofa. Aber es ist auch wirklich gut designt und sehr bequem.

Hier das Ergebnis der Innenausbau-Arbeiten:

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Ausflug zum Bio-Gemüse-Erzeuger

Vor ein paar Tagen hatte ich die Chance mir die Gemüseproduktion von einem bekannten Bio-Gemüse-Erzeuger unserer Region anzusehen. Da das aber eine private Führung war, nenne ich nicht den Namen und pixel auch alle Menschen, die sich auf ein Foto geschmuggelt haben. Ich selbst fotografiere, um das zu vermeiden, immer ohne Menschen im Bild, aber ich war so spät dran, dass ich meine Kamera nicht noch mal holen konnte, als ich merkte, dass ich sie nicht bei habe, denn sie lag noch im Garten.

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Hier wachsen gerade Endivien.

Ich habe mich jedenfalls sehr darauf gefreut und fand alles sehr interessant. Denn man hat ja seine eigenen Erfahrungen im Gemüseanbau und fragt sich, wie das im großen Stil gemacht wird, bzw. auch, wie groß dieser Stil eigentlich ist. Zudem kenne ich die Produkte dieses Betriebes schon so lange und habe sie so oft  im Biomarkt gekauft. Im Markt ist alles ein fertiges Produkt, der Produzent eine Marke, ein Teil unserer Konsum- und Wirtschaftswelt und wir sind entfremdet vom Herstellungsprozess all dieser Dinge. Wir leben in unserer kleinen eigenen Welt und all die Dinge, die wir brauchen, alles, was wir nicht selbst aus unserem Alltag kennen, findet gefühlt in einer fast anderen Welt statt.  Diesen Einblick zu kriegen, bringt diese Prozesse zurück in meine persönliche Welt und ich fühle mich wieder verbunden. Wenn ich jetzt eine Gemüsekiste im Markt sehe, habe ich Gesichter dazu, Bilder von der Landschaft, dem Dorf, dem Gewächshaus.

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Kohlrabi soweit das Auge reicht.

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Rückblick Englandreise: Great Dixter Gardens

Great  Dixter ist einer der berühmtesten englischen Gärten. Viele Gartenfreunde waren schon da, ich jetzt auch. Und für die, die ihn noch nicht kennen, stelle ich ihn gerne vor, denn es ist bisher mein liebster Garten in Kent und East Sussex.

Great Dixter war das Familienhaus von Gärtners und Gartenschriftsteller Christopher Lloyd  (1921-2006) – es war der Mittelpunkt seines Schaffens und seiner Hingabe und beflügelte ihn  über 40 Jahre lang zu Büchern und Artikeln zum Fach. 

Nach Christopher Lloyds Tod 2006 übernahm die gärtnerische Leitung Christopher’s Freund und Chefgärtner, Fergus Garrett. Das einstige private historische Haus sowie der  Garten sind wie viele alte, große Herrenhäuser in den National Trust übergegangen und dienen weiterhin als Bildungszentrum und als Wallfahrtsort für Gartenliebhaber aus der ganzen Welt.

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Still tomatoes!

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Ernte vom 18.09.

Also es tut mir echt leid, wenn ich euch mit meiner Tomatenpassion belästige, aber ich bin so hingerissen von dieser lang anhaltenden, schön anzusehenden ErnDSC_0769te. Wie dankbar bin ich für mein Gewächshaus und diese Ergebnisse, lassen mich die Mühen vergessen, die es beim Errichten machte. Die Früchte sind ohne Makel und bei einigen Sorten viel Größer als im Freiland, bzw. sind die Pflanzen stärker behangen.

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Die Pflanzen wecken deswegen bei mir immer Assoziationen zum industriellen Anbau. Sie sehen einfach so unnatürlich aus. Voll übertrieben einfach. Continue reading

Gartenrundgang 27. Sept.-6. Oktober

Ich komme zu nichts. Eigentlich wollte ich einen Septemberrundgang posten, aber ich hatte keine Zeit. Fotos habe ich trotzdem die ganze Zeit gemacht, auch über den Monatswechsel. Hier kommt also meine Sammlung:

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Dieses Bild steht symbolisch für das Wetter in der Zeit, die Astern blühen prächtig. Vor wenigen Tage noch Sonne und Wärme, jetzt Sturmtief und Tiefdruckgebiet mit Regen.

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An Sonnigen Tagen wimmelt es vor Bienen aller Art und im Gegensatz zum letzten Jahr auch vor Schmetterlingen.

Ich habe mich sehr bemüht meinen Garten Insekten-feundlich zu gestalten und ihnen das ganze Jahr über Nektarpflanzen zur Verfügung zu stellen. Die Astern beenden die Saison. Der Admiral und das Tagpfauenauge, die man hier sieht ernähren sich als Raupen nur von Brennnesseln, die ich gezielt hinten im naturnahen Bereich stehen lasse. Scheint gewirkt zu haben.

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Überraschender Ausflug in die Pilze, Märkisch Luch

Am Feiertag haben wir einen wunderschönen Tag im Wald beim Pilze suchen verbracht. Die meiste Zeit hat allerdings die Fahrerei beansprucht. Wir wollten  nur einen kleinen Ausflug machen am Stadtrand, aber dann führte uns der Weg nach Märkisch Luch.

IMG_20171003_1539094Eine lange Fahrt auf der Landstraße, immer mit offenen Augen nach links und rechts, nach einem Wald, der vielversprechend aussieht. Und so fanden wir unseren Weg in diesen wunderschönen, vielseitigen Wald mit einer für mich ungewöhnlichen, abwechslungsreichen Vegetation auf kleinstem Raum. Es sieht so unnatürlich schön und grün aus, dass ich bisweilen dachte, ich bin am Filmset und gleich wird Bambi neben mir in Position gebracht.

IMG_20171003_1504525Ich konnte die Pilze schon aus dem Autofenster beim Vorbeifahren leuchten sehen. Wahnsinn! Der Jagdtrieb setzte sofort ein, ich konnte es kaum abwarten aus dem Auto zu springen. Continue reading

Verjüngungskur für meinen 80 jährigen Kirschbaum

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Der Forstfritze war wieder da, denn er meinte schon bei seinem letzten Besuch im Januar, dass der Baum zu dicht steht und einen Pflegerückstand hat. Es käme zu wenig Licht ins Innere und tatsächlich ist dieses Jahr sogar ein Ast abgestorben und auch ein Paar kleine tote Äste im Inneren fielen mir immer wieder mahnend ins Auge. Deshalb musste Hilfe her. So sah er also vor der Aktion aus:

DSC_0752Da ich meinen Baumriesen liebe und ihn mir noch möglichst lange erhalten möchte, habe ich das  professionell machen  lassen. Neben der Technik (so hoch komme ich einfach nicht) hat der Forstfritze auch wirklich Ahnung von den Schnittregeln und der Reaktion der Bäume. Ich habe ihn schon im Januar, als er mein Brennholz lieferte und klein sägte ziemlich ausgefragt und dabei festgestellt, dass ich seine Ansichten teile und schätze. Ich möchte nicht, dass meine Bäume, wie links und rechts vom Gartenzaun zu sehen, verstümmelt werden.  Und  schließlich war ich mir sicher, dass er in meinem Sinne handelt und das nicht tut. Continue reading

Die Katzen machen Gartenurlaub, ich ernte und ernte….

Der Kater liebt ja den Garten und nimmt das Autofahren deshalb kommentarlos in Kauf, man merkt ihn gar nicht. Ganz im Gegensatz dazu das Angsthäschen Kitty, sie schreit die ganze Fahrt wie am Spieß und man ist völlig entnervt, wenn man im Garten ankommt. Dann hat sie Anpassungsschwierigkeiten und kommt den ganzen Aufenthalt kaum vom Schlafboden runter.

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Nicht die Kitty, aber ihr Platz.

Auf dem Rückweg schreit die Katze wieder wie am Spieß und weil sie die ganze Zeit nicht aufs Klo gegangen ist, platzt ihr die Blase, so dass sie während des Transportes in ihre Box pinkelt. Weil ihr für die restliche Fahrt dann ihr eigener Urin um die Füße schwappert, schreit sie noch durchdringender. Das Auto erfüllt ein ebenfalls durchdringender Duft. Wieder total entnervt kommt man zuhause an und muss noch eine panische Katze durch die Badewanne ziehen und die Box reinigen.

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Deshalb habe ich die Katzen 1 Woche lang im Garten übernachten lassen, um mir diesen Stress zu sparen und zu sehen, ob Kitty es schafft sich so ein bisschen zu aklimatisieren. Es hat wirklich mehrere Tage gedauert, bis sie Interesse an ihrer Umgebung zeigte. Aber nun endlich, Kitty ist draußen und inspiziert ihr Revier:

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Suchbild: Wo ist die Katze?

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Die Braunfäule hat obsiegt- Der Tod der Freilandtomaten

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Das ist das Ende der Freilandtomaten! Ein schlimmer Anblick. Dieses Jahr war es ein aussichtsloser Kampf. Das ist es im Grunde jedes Jahr, die Fäule gewinnt immer, aber dieses Jahr war es früher und schneller.

Die Tomaten auf dem Looserbeet sind mausetot oder so gut wie. Alles Blätter geknipse hilft nichts, es war und ist zu nass. Es war kein Tomatenjahr, es wimmelte nur vor widrigen Umständen, ich habe zu früh gesät und es war zu lange zu kalt. Das hat die Tomaten geschwächt und die Schwachen hat es dann auch als Erste dahin gerafft.

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Meine schöne Ernte perdu, was hätte ich hier noch ernten können. Bei manchen Sorten hab ich nur eine Frucht ernten können. Meine schnöne ‘Azoychka’, die unverdorbene Hälfte habe ich noch zum Abendbrot verkocht.

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Schaffe, Schaffe, Häusle baue- Der Anstrich

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Links neben der Tür erfolgte  immer der Probeanstrich. Jetzt ist die ganze Fensterfront gestrichen.

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Hinten ist die Giebelseite endlich zu Ende verputzt. Es ist sehr gut geworden, Übung macht den Meister.

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