Author: sas (page 2 of 22)

Das Chilli- und Paprika-Experiment: Die Ergebnisse

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Alle meine Chili- Pepperoni-Sorten: Oben grün= Türkische Gewürzpaprika, darunter Pepperoni Orange, darunter eine unreife und reife Pfefferoni “Elephant”.

Ich kann es selbst kaum glauben, ich habe erfolgreich Chilis und Paprika angebaut und zwar nicht gekaufte, sondern vom Samenkorn an, selbst groß gezogen. Und dann ist auch noch was reif geworden. Also nee, wirklich. Das ich das noch erleben darf.

Türkischer Gewürzpaprika:

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Türkische Gewürzpaprika, ausgereift.

Der türkische Gewürzpaprika, ist die einzige Pflanze, die ich gekauft habe, weil mein aus grünen Schoten gekratztes Saatgut wegen Unreife nicht aufgehen wollte. Ich finde den Namen irreführend, weil das Ding ganz schön scharf werden kann und auch von der Form eher einer Chili oder Pepperoni gleicht. Ich habe bei der Suche auch die Gleichsetzung vom türkischen Gewürzpaprika mit der  Chili KEKOVA gesehen und ich denke das stimmt.

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Der Einmacherthon

Angefangen hat es mit den Gurken im Juli. Die Salatgurken wurden dem Namen entsprechend versalatet oder verschenkt. Die Einlegegurken natürlich eingelegt. Ich liebe es, wenn man sein Gemüse irgendwie mit in den Winter nehmen kann. Im Juli  habe ich meine Ernte noch mit nach Hause genommen zur Verarbeitung. Das mach ich jetzt nicht mehr, das ist mir zu viel Schlepperei geworden. Jetzt trage ich nur die Gläser in den Garten und schleppe nur das eingeweckte nach Hause.

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Im GIMG_1625arten hat jetzt die arbeitsreichste Zeit angefangen: Alles was wächst, muss auch verarbeitet werden, oder es verfällt. August bis September ist Hochkonjunktur bei Kernobst (z.B.: Äpfel und Birnen),  Pflaumen und Mirabellen und bei den Tomaten.  Auf einmal gibt es alles in Massen.

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Aktuell Ich habe  große Mengen an gutem Fallobst. An jedem Gartentag krauche ich über die Obstwiesen und sortiere Gutes von Schlechtem.

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2018 ist bei mir ein Hammer-Apfeljahr. Letztes Jahr ging ja gar nichts und die Bäume haben anscheinend ihre Kräfte für dies Jahr doppelt mobilisieren können. Die Bäume hängen zum Bersten voll.

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Jacob Lebel

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Endlich mal wieder ein Gartenrundgang: August

Ja, lang ist der der letzte Rundgang her… Juli 2 habe ich gleich ganz ausfallen lassen. Es gab einfach spannenderes und mein Arbeitsfokus lag auf anderen Kulturen. Die schönste Pracht im Jahresverlauf ist eben schon durch, in der zweiten Julihälfte habe ich eine kleine Blühlücke. Es gibt keine tolle Prachstaude oder Massenpflanzung in meinem Garten ,die das Bild in der Zeit schön dominiert.

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Aber jetzt wendet sich wieder das Blatt und es kommen wieder mehr Pflanzen in die Blüte. Der Oleander blüht ja durchgängig. Die Gaura rechts sah Anfang des Jahres so aus, als wäre sie gestorben, aber sie hat sich wieder aufgerappelt. Ein paar vereinzelte Triebe hat sie dann doch geschoben. Ich denke, dass sie ev. einen Frostschaden bekommen hat. Unten: Ersatzpflanzung für das Sandglöckchen. Es scheint der perfekte Standort zu sein. Die neue Spornblume wächst kräftig und blüht, sie sieht schon fast besser als meine alteingesessene im Beet aus.

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Diese Kombination aus Pflanze, Kies und Muscheln erinnert mich außerdem an meinen Englandurlaub 2017, wo ich Pflanze mal in ihrem natürlichen Habitat bewundern konnte. So sah das aus:

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Seltene Tomatensorten 2018- Teil 2

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Michael Pollan, mein Platz 1:

So fantastisch  wie sie aussieht, schmeckt sie auch: Meine allerliebste Tomate, die Michael Pollan. Noch keine der anderen hoch gelobten Tomaten konnte sie vom Treppchen stoßen. Schade, dass sie einen begrenzten Wuchs hat und mit 1,20-1,50 Metern relativ klein bleibt.  Denn dadurch wird die Erntedauer natürlich arg verkürzt. Die Sorte möchte man immer naschen, sie ist zu schade, um sie zu verkochen.

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An ihren merkwürdigen Wuchs muss man sich erst einmal gewöhnen: Sie lässt immer die Blätter hängen, als fehle es an Wasser. Deswegen sieht sie immer leicht ungesund aus, auch wenn sie  mehr Wasser hat, als bei mir. Die Pflanze unten links hat ihre Wachstumsgrenze schon erreicht. Und obwohl sie immer so leicht ungesund aussieht, trägt sie reichlich. Fruchtgröße bis  50 Gramm. Schmeckt wunderbar frisch, säuerlich-fruchtig. Die Sorte kann nur mit Regenschutz erfolgreich angebaut werden.

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Beobachtungen am Bienenstock

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Am Bienenstock gibt es immer was Spannendes zu sehen. Zur Zeit bereiten sich die Bienen, Wespen und Hornissen auf den Winter vor und gieren nach Zucker. Ich wurde heute sogar von einer Wespe gestochen, die ich beim Essen unterm Arm eingeklemmt habe. Eine ganze Horde wollte uns den Fisch vom Teller klauen. Auch  mein Bienenvolk wird öfter von Wespen angeflogen, die ihre Vorräte räubern wollen und so versuchen sie sich zu schützen: Sie haben eine Türsteherbrigade abgestellt, den den Eingang kontrollieren und unerwünschte Besucher abwehren.

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Sogar nachts hängen die Türsteher noch draußen rum. Je nach Intensität der Belagerung durch Fressfeinde wächst de Brigade oder schrumpft wieder.

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Jeden Tag ca 15-16 Uhr fliegen sich die Jungbienen ein. Ich wusste aus einem Vortrag, dass das so ist, aber ich wusste nicht genau wie das aussieht und dachte:” Oh, Gott, jetzt wird mein Bienenstock ausgeräubert!”

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Seltene Tomatensorten 2018- Teil 1

Juhu, es ist wieder soweit:

Reiche Tomatenernte, Pflücken, essen, einmachen, Samen nehmen, verkosten,  knipsen und bewundern: Es ist Tomatenzeit!

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 Russkaja Krasaviza (Russische Schönheit):

Aus selbst gewonnenem Saatgut aus dem letzten Jahr. Das ist die erste Frucht, die etwas untypisch aussieht, eher wie ‘Vaters Himbeerrote’, die ich letztes Jahr auch anbaute.

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Sehr große Früchte, teils gerippt, von der Form eine Mischung aus Ochsenherz- und Fleischtomate, rot-orange bis rosa-rot. Hier und da Schorfbildungen. Die Frucht ist fleischig. Der Geschmack hat sich bei denen im Gewächshaus als sehr gut erwiesen. Leider ist die Pflanze anfällig im Freiland.

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Ernteglück

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Das war meine erste Tomatenernte. Gleich darunter die zweite, das sah schon ganz anders aus. Jetzt ist wieder Zeit des Überflusses.

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Die einzelnen Sorten werde ich wieder extra vorstellen, das burgund-farbene ist roter Basilikum, außerdem ernte ich fleißig Salat- und Einlegegurken, die ich natürlich auch ständig einlege.

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Blümchenguck Juni II & Juli I

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Ich habe wieder Blümchen- über Blümchenfotos gesammelt und natürlich auch ein paar Bestäuberfotos, deshalb nicht lang reden sondern gucken:

Die Phloxe:

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Achillea ptarmica ‘Schneeball’ – Gefüllte Bertramsgarbe, darunter  links oben ‘Kirmesländer, ‘Anne’, eine namenlose Taglilie, und Waldhortensie ‘Annabelle’ mit Herstannemonen. Die blühen seit dem Ableger nehmen das 1. Mal.

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Suchbild Katze

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Bienen: Stau am Flugloch und ein Blick auf das Brutnest

vlcsnap-2018-07-11-02h01m22s197Als ich beim letzten Bienenkurs war,  ereignete sich dieser Stau vor dem Flugloch. Mein Mann musste per Telefonferndiagnose beherzt eingreifen.  Ich hatte das Flugloch auf Anraten meiner Lehrer einggeengt, um mein kleines Volk vor Räuberei* zu schützen, denn die große Trachtzeit* ist bei uns mit der Lindenblüte vorbei gegangen. Ein kleines Flugloch lässt sich besser verteidigen als ein großer Spalt.  Aber niemand hat mir gesagt, wie groß oder klein, das sein soll.

Naja jetzt weiß ich es: 8-12 cm breit, max. 2 cm hoch. Das Volk ist gut gewachsen und das sieht man auch, wenn man in die Beute guckt und dementsprechend ist auch mehr Betrieb am Flugloch.

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*Trachtzeit: Als Trachtzeit bezeichnet der Imker die Monate in denen die Bienen ihre Vorräte anlegen. Hier sammeln  sie nicht nur Nektar für den beliebten Honig sondern auch Pollen, der als Eiweßquelle für die Bienen dient. Hier sind besonders die Massentrachten relevant. Das sind vor allem Massenblüher wie Raps, Linde, Akazie, Tannen…. in der Stadt wegen der fehlenden großen Landwirtschaft also vor allem Bäume). Das Ende der jeweiligen Trachtzeiten, kann  je nach Region und Witterung von Anfang Juni bis Ende September fallen.

Mein Mann hat ein Video vom Bienenstau und dessen Auflösung aufgenommen:

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Zwei Wochen Nutzgarten: Johannistag bis 8. Juli

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Dank viel Beregnung mit dem Rasensprenger, sieht mein Garten immer noch grün aus, während drum herum die Wälder und Äcker brennen. Schlimm. Ich graule mich aber vor der diesjährigen Wasserrechnung.

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Das erste Ernteprodukt in den zwei Wochen  waren die Johannisbeeren, die von meinem Nachbarn rüber wachsen. Als Ausgleich wachsen bei ihm meine zu ihm Kirschen rüber.

Der Gemüsegarten ist dies Jahr schwierig und deshalb etwas frustierend für mich. Ich habe diverse Problemchen, durch das ein oder andere Getier, darunter auch mein Hausgetier oder wieder mal durch oder Pilz- oder Viruserkrankungen.

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Hier sieht man ein gutes Beispiel: Schäden durch Ameisen. Erst haben sie mir die Wurzeln meiner Setzlinge angenagt, so  das ein paar Kohlrabi und Rote Beete eingegangen sind. Bei denen, die geworden sind, gingen sie dazu über die Epidermis anzunagen und die Säfte zu saugen, die die Pflanzen versorgen. Später, wenn die Epidermis dicker wurde, ließen sie davon ab, aber so sah dann der ausgewachsene Kohlrabi aus: Aus einer kleinen Schadstelle am Baby-Kohlrabi wurde ein große Narbe. Continue reading

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