Category: Gartenplanung (page 1 of 4)

Das high-end Tomatenzelt und Tropfbewässerung

Aus Zeitmangel kommt Teil zwei des 1. Gartenrundgangs im Mai mit dem Gemüsegarten später und stattdessen erst mal das, was sich um und in den Gewächshäusern tut:

Ich habe mir ja noch zwei Tomatenzelte gekauft, weil ich meine mühevoll angezogenen Tomatenpflanzen  seltener Sorten nicht dem deutschen Regensommer opfern will. Meine eingemachten Tomatenprodukte sind jetzt schon alle, was zeigt, ich habe noch realen Bedarf an Mehrproduktion, was der Ein oder Andere gar  nicht glauben mag. Aber ich will, dass meine eigene Tomatensoße  bis zur nächsten Ernte im Folgejahr reicht.

Das ist es nach aller Recherche nun geworden:

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Steingarten, Gewächshaus, Neuanschaffungen, Frühblüher

Lange musste ich mich mit der Bepflanzung des Erdstreifens von der Hausfront zurückhalten, weil der Bereich jahrelang eine viel betrampelte Baustelle war. Da jetzt aber endlich die Arbeiten an der Fassade abgeschlossen sind, kann ich mich endlich der Gestaltung widmen.

Klar war immer, hier muss es trocken werden, da gießen nicht gut für die Wand und das Fundament ist. Ich dachte früher an einen Kiesgarten wie gegenüber, aber ich habe keine Wegbegrenzung, die die Kiesel halten kann. Außerdem habe ich das ja schon. Mein Ziel ist es möglichst viele Lebenswelten in meinem Garten anzulegen. Bei den Bauarbeiten ist eine Menge Putz und Zement auf die Fläche gebröckelt und es hat sich ein gewisser Lebensraum entwickelt, der an einen alpinen Steingarten denken lässt. Die Sonne knallt auch die ganze Zeit: Alles passt.

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Ich muss gar nicht mehr  viel machen. Ich lasse den Schutt einfach liegen. Das Steinkraut fühlt sich hier seit Jahren wohl und versucht sich ständig zu versamen. Ich habe nur noch ein paar Steine dazu getan, die ich auf Ausflügen einsammle.

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Auswirkung von Lichtverschmutzung auf das Insektensterben und das Ökosystem

Neulich habe ich einen sehr interessanten Beitrag vom NABU über die Auswirkungen der Lichtverschmutzung  in den Händen gehalten und ich fand  ihn so aufschlussreich und wichtig, dass ich zu seiner Verbreitung beitragen möchte. Leider gibt es de Beitrag in dieser Komplexität nicht online, weswegen ich nicht einfach einen Link posten kann. Ich wollte dann wissen, was das genau für Studien waren, auf die sich bezogen wurde und so ist der Beitrag doch umfangreicher geworden, als der Originalartikel, der mich so interessierte.

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Der Mensch ist ein tagaktives Wesen und deshalb macht er gerne auch die Nacht zum Tag. Licht wird oft ( vielleicht sogar noch öfter unbewusst) als Symbol für Wohlstand, Fortschritt und Urbanität wahrgenommen und irgendwie ist man doch auch ein bisschen zufrieden mit sich, dass  man es sich leisten kann. Licht gibt uns Sicherheit im Dunkel der Nacht, wo Gefahren auf uns lauern. Aber für viele Tiere, insbesondere Insekten, wird das Licht zur Gefahr.

Die Mehrheit der Insekten ist nachtaktiv. Laut NABU sterben geschätzte 1 Milliarden Insekten in jeder Sommernacht an Deutschlands Lampen. Sie verbrennen an heißen Oberflächen und flattern bis zur Erschöpfung im Kreis. Die nächtliche Straßenlampe ist wie ein Staubsauger, der die Insekten aus dem Ökosystem absaugt. Aber auch wenn die Insekten nicht den direkten Tod finden, hat die Beleuchtung Einfluss auf ihren Rückgang. So hat zum Beispiel eine aktuelle Studie aus Großbritannien, die die Auswirkung von Lichtverschmutzung auf Nachtfalter untersuchte,  festgestellt, dass die Fortpflanzungsfähigkeit der untersuchten Insekten beeinträchtigt wird.

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Der letzte große Abriss

Es ist vollbracht, oder besser es wurde vollbracht, denn diesen Kraftakt wollte ich nicht selbst vollbringen: Ich habe den letzten verbliebenen Schuppen abreißen lassen, meine letzte Auflage von der Übernahme. Häkchen dran.

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Aber kaum ist das Eine erledigt, schreit schon die nächste Handlungsaufforderung. Dieses nicht verputzte Wandstück tut mir in den Augen weh. Und auf einmal ist so unfassbar viel Fläche frei. 4,50 x2 Meter war dieser Schuppen groß und er war ein schöner Sichtschutz, wenn auch nicht schön, sowohl zur Straße, als auch zum Nachbarn. Vorher sah es so aus ( Bild 1) und jetzt so Bild 2).

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Das erste Bild ist übrigens vor dem Auslichtungsschnitt an der Kirsche diesen Spätsommer gemacht worden. Man kann den Unterschied wirklich gut erkennen.

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Rückblick Gartenreise England: Sissinghurst White Garden

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Magisches Weiß und geometrisches Grün: Der White Garden

Der beliebteste und berühmteste Garten ist der romantische „White Garden“ , ein perfektes Beispiel für die Wechselwirkung  zwischen sachlicher und sinnlicher Gartengestaltung.

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Hier sieht man den Pavillion mit der berühmten Rosa Mulliganii. Es gibt eine deutsche Firma, die einem den Pavillon für schlappe 9200 Euro nachbaut: Quadratischer Grundriss 500 x 500 cm. Gesamthöhe 350 cm in der Spitze. Gewicht ca. 480 kg.

Rambler Rose "Rosa mulliganii" flowers

Rambler Rose “Rosa mulliganii”

Diese riesige Ramblerrose ist einer der größten Kletterer, die in unseren Regionen gedeihen und benötigt entsprechend viel Platz. Sie produziert kleine weiße Blüten in riesigen, breitflächigen Dolden mit bis zu 150 einzelnen Blüten. Die Blüte erscheint spät in der Saison, und im Herbst folgen dann kleine orangerote Hagebutten. Das fast immergrüne Laub ist fein und glänzend und hat sieben Fiederblätter. ‘Rosa Mulliganii’ ist eine der massivsten, Bäume überwuchernden Kletterrosen. Eignet sich auch zum Überwuchern von Gebäuden und anderer großer, massiver Rankgerüste.

Quelle: Züchterbeschreibung

Die Ramblerrose  blüht erst im Juli und so konnten wir sie leider nur kurz vor der Blüte sehen. So sehen die Blüten aus.

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Sissinghurst Teil 1:

Der Rosengarten- Rückblick Gartenreise England

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“Es machte sie berühmt und vermutlich auch glücklich: Sissinghurst, das gärtnerische Lebenswerk der Schriftstellerin Vita Sackwille-West. Die verschachtelte idyllische Gartenlandschaft in Südengland gilt unter Gartenfans als das schönste Beispiel für moderne britische Gartenkunst. Märchenhaft idyllisch und ein Sehnsuchtsort für jeden Gartenfan. Sissinghurst, der berühmteste Garten der englischen Gartengeschichte, den die Schriftstellerin Vita Sackville-West in den 1930ern zusammen mit ihrem Mann Harold Nicolson anlegte.

Rund um die Gebäude von Sissinghurst Castle in der Grafschaft Kent gruppieren sich zehn verschiedene Garten-„Räume“, die mit ihrer kreativen Vielfalt jedes Jahr 190.000 Besucher faszinieren und verzaubern.”

Quelle: http://luxus.welt.de/travel/orte-touren/schlossgarten-mit-cottage-flair

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Auf dieser Mauerkrone wachsen eine weiße und violettfarbene Wisterie. Schade, dass ich die Blüte verpasst habe.

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Rückblick Englandreise: Great Dixter Gardens

Great  Dixter ist einer der berühmtesten englischen Gärten. Viele Gartenfreunde waren schon da, ich jetzt auch. Und für die, die ihn noch nicht kennen, stelle ich ihn gerne vor, denn es ist bisher mein liebster Garten in Kent und East Sussex.

Great Dixter war das Familienhaus von Gärtners und Gartenschriftsteller Christopher Lloyd  (1921-2006) – es war der Mittelpunkt seines Schaffens und seiner Hingabe und beflügelte ihn  über 40 Jahre lang zu Büchern und Artikeln zum Fach. 

Nach Christopher Lloyds Tod 2006 übernahm die gärtnerische Leitung Christopher’s Freund und Chefgärtner, Fergus Garrett. Das einstige private historische Haus sowie der  Garten sind wie viele alte, große Herrenhäuser in den National Trust übergegangen und dienen weiterhin als Bildungszentrum und als Wallfahrtsort für Gartenliebhaber aus der ganzen Welt.

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Sonnensegel, Miniteich und was gerade blüht

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Es ist wieder einmal schlagartig Sommer geworden und die Sonne knallt bis 14 Uhr auf unseren Lieblingssitzplatz. Deshalb haben wir uns ein Sonnensegel gekauft, damit uns nicht die Butter von Brot läuft, ehe wir es in den Mund schieben können.

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Die Hausecke mit Weg, Kiesbeet und -rondell, Töpfen und Wein sieht dadurch noch mediterraner aus, und ich liebe das! Es ist als wäre ich im Urlaub.

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Gartenrundgang Ende Mai

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Der Ziergarten:

Uiuiui, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es tut sich gerade so viel an allen Ecken- heute gibt es ganz viele Fotos und wenige Worte:-) Hier oben möchte ich mal meine neu angelegte Abgrenzung der Rasenfläche zeigen, die langsam ansehnlich geworden ist.

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Iris sibirica, abgestochen vom Bestand um den Hauptwasseranschluss.

Im Grunde alles wie im letzten Jahr, aber immer ein bisschen anders und immer wieder schön.

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Der grauenvolle Gewächshausbau- Letzter Teil

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Nun endlich bringen wir das Gewächshaus zu Ende. Der Teil den wir zuletzt zusammen bauten war die vordere Front. Und es war so anstrengend und nervtötend, dass ich einen ganzen Monat brauchte, um die Kraft wieder zu finden, das gleiche noch mal auf der Rückseite machen zu wollen. Im Vergleich zu den Fronten war alles andere zuvor ein Spaziergang.

Das Mr. Ed-Türchen wartete schon zusamen gebaut im Haus, die untere Tür musste noch zusammen geschraubt werden. Das ist nicht schwer.

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IMG_1287Mit dem Gewächshaus kamen 3 Bahnen Polycarbonat-Platten. Zwei decken die Rundbögen ab, die letzte (2×6 Meter) muss  in der Mitte halbiert werden. Jede Hälfte bietet das Material für eine Frontseite. Aber, jetzt kommt der Clou, man muss sich die Teilstücke selbst abmessen, anzeichnen und ausschneiden.  “Mit einer Schere,” sagt der Lieferant, “das geht ganz leicht!”. Hm, ok.

Das Untere Bild zeigt die Anleitung, wie die Teile abzumessen und zu schneiden sind. Alles in russisch, ich bin froh, dass wir immerhin die selben Zahlen haben. Der Lieferant hat mir wegen meiner dummen Fragen noch schnell hingeschrieben, was welche Seite ist.

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