Category: Gartenplanung (page 2 of 4)

Mein Gewächshaus ist gekommen

Endlich komme ich zu meinem eigenen Gewächshaus, ich freue mich so! Leider kommt es in vielen kleinen Einzelteilen und muss aufwändig selbst zusammengebaut werden. Dafür war es verhältnismäßig günstig und hier kommt seine Geschichte:

Werbefoto für mein Gewächshaus, Innenansicht. Im Rundbogengewächshaus gibt es viele Vorteile. An den Versteifungsstreben kann ich toll meine Tomaten festbinden. Die Windlast verteilt sich viel besser auch Schneelast wird besser getragen, wie in einem Gewölbe wird die Last auf den Boden geleitet. Regenrinne brauche ich nicht.

Seit ich ein Kind war, wollte ich ein Gewächshaus. So ein schönes altes Gewächshaus aus Glas. Leider ist aus diesem Traum nie etwas geworden, damals nicht und heute immer noch nicht. Ich sehe solche Gewächshäuser nicht auf dem Markt und wenn doch, nur irgendwo zum Selbstabbau in Hinterposemuckel mit fehlenden Scheiben usw. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man so etwas ab- und aufbaut und transportiert.

Modernere hochwertigere Gewächshäuser bewegen sich in Preiskategorien die ich ich nicht vertretbar finde und das was übrig bleibt sind die billigen Gewächshäuser mit den Aluminiumrahmen und den Polycarbonat-Platten, die nur eingeschoben werden. Die sehen sowas von grackelig aus mit ihren Schiebetüren und externen Laufschienen. Wohin das Auge sieht winkt einem schon die geplante Obsolezsens. Letztes Jahr sah ich mir so Eines gebraucht zu verkaufen an. Die Polycarbonat-Platten waren vom UV-Licht und dem Zahn der Zeit kräftig angenagt und schwere Regentropfen hatten die Oberseite der Stegplatten eingeschlagen, wie bei einem Hagelschaden.

Ich suchte also sehr lange nach einem günstigen aber stabilem und funktionalen Gewächshaus. Ich liebäugelte aus Verzweiflung sogar schon mit gebrauchten Einkaufswagenunterständen. Nach langer Recherche fand ich doch ein Rundbogengewächshaus mit den passenden Maßen und ganz wichtig: Zwei Türen, damit ich durch laufen kann und es von beiden Seite betreten kann. Das mir das so wichtig ist, hat mit der Lage in meinem Garten zu tun.  Es ist ein russisches Fabrikat, dass für den russischen Markt bestimmt ist, aber  von einem russisch-stämmigen Einzelhändler  in Deutschland direkt vertrieben wird.

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Tomatenanzucht und Sorten dieses Jahr

DSC_0753Dieses Jahr hat es so praktische Weihnachtsgeschenke gegeben. Hier kommt ein Weiteres: Meine neue Anzuchtstation!

Anzucht mit gleichmäßiger Tageslichtbeleuchtung und auf zwei Etagen = Gut gegen Katzenverbiss, denn zumindest oben kommen sie nicht ran. Vielleicht sollte ich die Etage unten mit Klarsichtfolie umwickeln und nur ein Loch für die Gießkanne lassen.

Die Tomatenernte letztes Jahr ist nicht gut genug ausgefallen. Ich habe nur noch 2 Gläser passierte Tomaten. Letztes Jahr hat es bis Juni gereicht. Meine Pflanzen waren zu spät, einfach hinterher in der Entwicklung, weil ich nicht die Vorzüge eines Gewächshauses nutzen konnte. Das konnten sie nicht mehr aufholen. Die Braunfäule hat es schließlich auf die Spitze getrieben…. Es waren auch weniger Pflanzen, weil die Katzen einiges bei der Anzucht vertilgt haben aus Mangel an Katzengras.

Deshalb hab ich dieses Jahr einen Schwerpunkt auf Tomaten. Ich habe neben meinen Favoriten aus den Vorjahren auch einige neue Sorten geschenkt bekommen:

DSC_0734Die drei von den Geschenkten baue ich an, die Black Cherry war auch dabei, aber die baue ich dieses Jahr nicht an, weil ich auf Ertrag aus bin und Cherry-Tomaten zu wenig Biomasse produzieren.

Bei den namentlich nicht bekannten muss ich mich überraschen lassen, bei der Zebra gehe ich davon aus, dass es die Green Zebra ist. Es gibt nicht all zu viele mit dieser Beschreibung. Die Samen sind das, was man getrost als “Heirloom Tomatoes” bezeichnen kann, d.h.: “An heirloom plant, heirloom variety, heritage fruit, or heirloom vegetable is an old cultivar that is maintained by gardeners and farmers, particularly in isolated or ethnic minority communities in western countries”

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Feinschliff am Holzregal, Entwässerung und Rückbau Schuppen

Der Schnee war mittlerweile wieder getaut, das neue Holz eingestapelt und ich konnte mich dem Finish widmen. Aus dem Holz, dass ich von einem anderen Gärtner bekommen hatte, schnitt und sägte ich kleine Stücken, wie Holznagel, um damit die Hohlräume zwischen den Holzscheiten zu füllen, da man mir nach meinem Geschmack zu sehr durch das Holz durch gucken kann.

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Diese Holzdübel hämmere ich mit dem Gummihammer in die Hohlräume, erinnert mich an so ein Kinderspielzeug, wo man die geformten Klötze in die richtigen Ausschnitte stecken muss. Hämmern macht immer Spaß!

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Kleinholzmachen und Hochstapeln

Ich hatte es ja schon angekündigt, der Forstfritze, der mir mein Holz gschlagen und geliefert hate musste noch mal kommen und mir die dicken Stämme nachträglich spalten und Sägen.

Ich habe zwar zu Weihnachten eine schöne Säbelsäge von Bosch geschenkt bekommen, die 1A sägt, aber sie ist nur für Durchmesser von 15 cm gedacht. Natürlich habe ich mich auch an dickeren Teilen versucht, aber sie braucht dann einfach ewig und die Stämme sind einfach auch schwer zu händeln.

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Man muss sie beim Sägen ständig drehen, wie ein Spanferkel über dem Feuer, wenn man überhaupt über dem Idealradius durchkommen will. Zudem war das Holz ja frisch, also sehr feucht und nun war das Wasser im Holz gefroren. Man hat quasi einen Holzeiswürfel gesägt.

Da musste doch schwereres Gerät her. Der Forstfritze kam mit einer schönen 3 Kg Spaltaxt, Einem Klemmbock und einer Kettensäge. In 1,5 Stunden war er mit dem ganzen Holz durch. Am meisten hat mich beeindruckt, wie er das Holz gespalten hat. Ich kenne nur diese elektrischen Spaltmaschinen. Oder das klassische Spalten einen bereits auf Scheit-Länge geschnittenen Holzes mit einer kleinen Axt auf dem Hauklotz.

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Er hat die 1 Meter Stücken längs gespalten, dafür hat er nicht mehr als 3 Schläge gebraucht. Das sah ungefähr so aus:

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Holz vor der Hütte und Kaminholzregal im Eigenbau

Ein weiteres Projekt, dass mich seit November beschäftigt ist mein Kaminholzregal. Ich finde gestapeltes Holz sehr schön und beruhigend, es ist ein schöner Sichtschutz und bietet zudem Lebensraum. Perfekt für meinen naturnahen Bereich.

Günstig wollte ich es natürlich auch haben, also habe ich die günstigste Lösung gewählt und es selbst gebaut. Es hat diese kleinen Metallfüße, in die man die passenden Leisten schraubt. Die Kanthölzer habe ich grau lasiert, damit sie nicht so käsig leuchten. Wenn es fertig ist, soll es schließlich alt eingesessen aussehen und sich natürlich einfügen. Durch die graue Lasur wirkt das Holz wie Altholz, dass schon länger der Natur trotzt. Das Dach ist übrig gebliebenes Material vom Dachdecken. Leider fehlen mit genau 60 cm am Ende und jetzt muss ich eine ganze neue Platte kaufen, um es abzuschließen.

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Lupinen, Schwertlilien und Rosen/ Mai Rundgang 2

Die Wildrosen haben angefangen zu blühen und auch die nicht wilde am vorderen Torbogen. Meine gekauften Beet- und Kletterrosen sind auch bald soweit. Leider halten die Blüten nicht so lang aber im Moment sieht es zauberhaft aus.

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Auch die Schwertlilien sind in voller Blüte. Ich habe mittlerweile ein Paar, eine Sorte hat nicht geblüht, wegen zu schattigem Stand. Sie sind mittelhoch und burgund. Ich muss sie umpflanzen.

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Die neuen Lampions im Kirschbaum

Meine neuen Lampions sind da! Bei so viel Bauarbeiten muss auch mal Platz für Schönes sein! Meine alten Lampions funktionieren zwar technisch noch, haben sich haben wegen zu viel Spannung an der Aufhängung in die Auflösung begeben. Sie waren einfach von geringer Qualität. Jetzt habe ich hochwertigere, die eine spannungsfreie Aufhängung haben und an drei Punkten aufgehängt sind. Die Lampions haben auch verschiedene Größen. Es sieht so schön aus! Ich will gar nicht viele Worte machen, einfach gucken:

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Gartenrundgang Ende Februar

Ich habe es ja bereits im letzten Rundgang in “Was seit November geschah” erwähnt: Der Frost Anfang des Jahres hat das Antlitz des Gemüsegartens sehr verändert. Besonders erwischt hat es die stehengebliebenen Nicht-Stauden aus der Vorsaison:

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Das waren einst Mairübchen. Jetzt sind sie völlig zermatscht und verschwinden wieder in der Erde. Es ist interessant bei diesem Lebenszyklus zuzusehen. Das nächste Bild zeigt Mairübchen und Rote Beeten auf einem anderen Beet. Bei den Roten Beeten hätte ich nicht gedacht, dass das passiert, weil man immer sagt, es sei ein Wintergemüse. Vielleicht aber nur eingelagert.

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Daneben sieht man einen verfrorenen Palmkohl, der kann auch nichts ab. Überrascht mich auch, denn es ist ja eine Grünkohlsorte. Ich dachte die trotzen dem Winter. Schließlich gibt es Grünkohl immer zu Weihnachten. Allerdings muss man ehrenhalber auch sagen, dass er im Dezember ja auch noch gut aussah. Jetzt nicht mehr.

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Die Pflanzen auf dem Kiesbeet

Die Pflanzen im Kiesbeet sind angewachsen und sehen schon schön aus. Der Pflanzplan hat sich jedoch geändert, durch Bestand der dort noch aus dem Boden gekommen ist und weil es nicht alles zu kaufen gab, dass ich gewollt hätte. So sieht die aktuelle Bepflanzung aus:

Image010715111305-000Und so sieht es in echt aus:

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Die Vexiernelke und die Pechnelke. Rechts ragt der Oregano ins Bild.

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Anlage des Kiesrondells und des Kiesbeetes 2 + Bepflanzung

So, es geht weiter. Das Gros der Pflanzen ist gekommmen. Es fehlen noch die Schafgarben und die kleine Spornblume. Die ist derzeit nicht lieferbar. Da mir der Straßensplit ausgegangen ist, habe ich im Baumarkt je 25 kg Marmorsplit und Feinkies 4-8 mm gekauft. Damit habe  ich den Boden in den zu bepflanzenden Bereichen aufgearbeitet.

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Das habe ich überall gemacht, wo es möglich war. Auf dem Kiesbeet standen schon ein paar Pflanzen, wo ich natürlich nur drum herum arbeiten konnte (Das waren ein Schleierkraut, eine Rose, ausgesamte Vexiernelken und mehrere Oregano-Ableger.) Einige Pflanzen habe ich vor der Verlegug des Unkrautvlieses eingepflanzt, weil sich das Pflanzloch ohne Vlies besser auffüllen ließ. An anderen Stellen habe ich in die verlegte Folie gepflanzt, das sieht dann so aus:

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Da, wo ich nach dem Pflanzen die Folie verlegt habe, musste ich Löcher von oben einschneiden. Bei der Rose und dem Schleierkraut war die erste Bahn zu Ende, so dass ich es überlappend verlegen konnte.

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