Category: Gartenrundgang (page 1 of 5)

Die Katzen machen Gartenurlaub, ich ernte und ernte….

Der Kater liebt ja den Garten und nimmt das Autofahren deshalb kommentarlos in Kauf, man merkt ihn gar nicht. Ganz im Gegensatz dazu das Angsthäschen Kitty, sie schreit die ganze Fahrt wie am Spieß und man ist völlig entnervt, wenn man im Garten ankommt. Dann hat sie Anpassungsschwierigkeiten und kommt den ganzen Aufenthalt kaum vom Schlafboden runter.

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Nicht die Kitty, aber ihr Platz.

Auf dem Rückweg schreit die Katze wieder wie am Spieß und weil sie die ganze Zeit nicht aufs Klo gegangen ist, platzt ihr die Blase, so dass sie während des Transportes in ihre Box pinkelt. Weil ihr für die restliche Fahrt dann ihr eigener Urin um die Füße schwappert, schreit sie noch durchdringender. Das Auto erfüllt ein ebenfalls durchdringender Duft. Wieder total entnervt kommt man zuhause an und muss noch eine panische Katze durch die Badewanne ziehen und die Box reinigen.

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Deshalb habe ich die Katzen 1 Woche lang im Garten übernachten lassen, um mir diesen Stress zu sparen und zu sehen, ob Kitty es schafft sich so ein bisschen zu aklimatisieren. Es hat wirklich mehrere Tage gedauert, bis sie Interesse an ihrer Umgebung zeigte. Aber nun endlich, Kitty ist draußen und inspiziert ihr Revier:

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Suchbild: Wo ist die Katze?

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Gartenrundgang August

Die Zeit rast, es ist schon wieder Ende August, der Garten hat sich schon wieder gewandelt und es blühen wieder andere Blümchen. Zeit für eine Rundgang:

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Wunderschön meine Aster, ein Kuppeldach aus Blüten. Eine geschenkte Fetthenne beansprucht den Topfuntersetzer, wo  sonst die Eden-Rose stand,  um getränkt zu werden. Auch eine sehr schöne Pflanzenkombi:

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DSC_0605Daneben steht  diese Dahlie, auch im Topf aus Schneckenschutzgründen, sonst schaffen sie es nicht.  Etwas merkwürdig ist, dass sie zugewandt zum Gewächshaus blüht. Es  reflektiert wohl das Licht so stark.

Zwischendurch kommt  wieder ein Regenschauer, der Kater flüchtet sich nach drinnen. Das ist immer ein untrügerisches Zeichen dafür, dass es länger dauern wird.  Guckt auch ganz missmutig. Hmpf…!

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Englisches Wetter macht englischen Rasen & die 1. Tomatenstulle des Jahres

Englisches Wetter macht englischen Rasen, oder besser eine englische Wiese, denn bei Dauerregen kann man nicht mähen. Seit mitte Juni musste ich nicht mehr gießen. Sonne mau, Temperaturen mau, ich verstehe so langsam, warum die Engländer so gerne Urlaub auf den Kanaren machen.

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Aktuell ist wieder Land unter. Der Boden kann nichts mehr aufnehmen. Heute musste mein Nachbar seinen Garten auspumpen, weil dieser unter dem Straßenniveau liegt. Seine Beete gleichen einem Moor. Kein Wunder bei den Niederschlagsmengen seit Juni:

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Erdkeller ausgeräumt, Blümchenguck & erste Ernten

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Ich habe einen meiner Rettiche geerntet und ich bin sehr stolz (voll das Life-Achievement, ja, ja:-)), denn er ist von so guter Qualität, wie ausm Laden und ich fand Radieschengewächse bisher immer eher unbefriedigend, weil sie eine so schnelle Kultur sind, dass ich nicht hinter er komme mit Gießen und Ernten und am Ende sind sie deswegen immer holzig und madig.

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Dieses Jahr hat der viele gleichmäßige Regen sehr geholfen eine gleichmäßige Feuchtigkeit zu erzeugen. Der Rettich stößt schon ans Netz und ich ernte immer den, der sich ans Blühen macht. Auch die Gurke reagiert höchst erfreut auf den Regen, langsam beginnt die Gurkenschwämme. Das schreit nach Gurkensalat.

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Ich konnte mich auch dazu aufraffen, den Kartoffelkeller auszuräumen, da die nächste Ernte schon wieder vor der Tür steht und natürlich hat alles wie wild gekeimt, was da noch lagerte, aber der unfassbar frische Zustand der Gemüse hat mich echt vom Hocker gerissen. Die Kartoffeln waren abgesehen von den Keimen,

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Leider unscharf, weil ich nur mein Handy bei hatte und das hat kein Blitz und macht bei schlechten Lichtverhältnissen generell sehr schlechte Fotos.

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Gartenrundgang Gemüsegarten Anfang Juli

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Bis auf mein Schneckenproblem ist er dieses Jahr herrlich pflegeleicht und ich mach mir auch keinen Stress mit funkiger Bepflanzung oder straffer Fruchtfolge. Dafür habe ich zu viel andere Baustellen im wahrsten Sinne des Wortes. Wegen des vielen Regens gibt es auch viel weniger Zugzwang beim gießen, was sehr entspannt. Alles was nicht aufgefressen wurde wächst prächtig, endlich auch die Tomaten:

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Und teilweise hängen sie schon gut voll. Es gibt große Unterschiede zwischen den Sorten.

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Links Black Icicle, glaube ich und rechts Ovale Orange. Leider ist wegen der Feuchtigkeit die Braunfäule auch schon am Start. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit. Continue reading

Gartenrundgang Anfang Juli & aktuelle Bauarbeiten

Ich bin so mal wieder so beschäftigt mit diversen Arbeiten im Garten, dass ich kaum dazu komme, zu posten, was sich alles so tut. Aber das Meiste braucht oft viel Zeit, ohne, dass man zunächst viel davon sieht. Ich habe mich wieder Ziegelpflasterarbeiten hingegeben und angefangen die Hauswand außen zu verputzen, damit ich mein Rebspalier endlich bauen kann. Deshalb sieht es aus wie Kaut und Rüben, weil überall mein Arbeitsmaterial rum steht, wie hier die Leiter und Betonmischwanne. Da oben an der linken Giebelwand hab ich es schon zu.

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Bevor ich das richtige Spalier bauen kann, muss alles verputzt und gestrichen sein. Deshalb ist es bisher nur provisorisch gebastelt, damit ich die Reben schon mal in die richtige Form erziehen kann, denn der Wein ist ja schon da und ich muss ja was mit ihm tun. So sieht es jetzt aus:

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Die unteren Reben sind an den grünen Leisten fixiert. Die sind vom Rückbau der Schuppenwände und damit wurde die Dachpappe teils längs fixiert. Sie sind nur sehr oberflächlich in den Beton genagelt. Das richtige Spalier wird mit speziellen Schrauben abgebracht, die den gewünschten Abstand zur Wand garantieren. Die Oberste Rebe kroch bis vor dem Verputzen unter der Windleiste lang, aber ich musste sie für die Arbeiten lösen. Jetzt habe ich sie an einer Strippe festgemacht, die an alten Nägeln in der Wand befestigt ist. Reicht erst mal.

Mein Buch über Wein am Spalier, dass ich schon seit Januar bei einem gewissen Onlinehandel bezahlt habe, ist zwar immer noch nicht geliefert worden, aber ich weiß trotzdem grob wie es geht. Dass es einigermaßen richtig ist, zeigt der Erfolg: Man bestaune die vielen Trauben. Aber ob sie auch die Reife erreichen werden? Ich habe ja bisher immer gegen den Mehltau verloren.

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Mein wilder Garten, zurück von der Reise

Ich bin zurück im heimischen Garten und das erste, was ich tun muss, wenn ich weg war, ist gucken, wie es meinem Baby geht. Und Er sah wirklich gut aus, trotz Abwesenheit. Das Gras war natürlich mordsmäßig hoch und das ganze Ferkel- und Habichtskraut war glücklich am blühen. Man könnte sagen ich habe auch meine eigene “Meadow” gezüchtet.

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Das habe ich natürlich gleich gemäht, nach der ersten Fotorunde. Die Stauden sind auch alle hoch und prächtig geworden:

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Gartenreise durch England: Pashley Manor Gardens

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Nur wenige Kilometer von King John’s Nursery entfernt,befindet sich Pashley Manor Gardens. Ein Garten, der eher an einen Landschaftsgarten erinnert, aber mit einem außergewöhnlich schönen Küchengarten. Wie viele Gärten in der Gegend ist er besonders eindrucksvoll im Mai, denn da kommen Tulpenblüte, Blue Bells Blüte und Rhododendron-Blüte zusammen. Letztere ist hier besonders beeindruckend, weil die Rhododendren hier gut 4-5 Meter hoch sind. Es ist ein einziges Blütenmehr. Dennoch ziehe ich Cottage-Gärten den Herrenhaus-Gärten vor.

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Blick von Spazierweg unter den Rhododendren.

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Blick über den “Formal Garden” zu King Johns Lodge.

King John’s Nursery (Gartenplan zur Orientierung unten Ende des Beitrages) liegt in Etchingham, bei Ticehurst, Kent, England. Das Gebiet war in  in prähistorischen Zeiten Teil des alten und undurchdringlichen Waldes von Anderida.

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Beispiel für die heutigen Wälder der High Weald AONB: Der Name “Weald” stammt aus dem Alt-Englischen. Weald = “Wald” (verwandt mit dem deutschen Wort Wald, aber ohne Bezug zu englischem “Wood”, das einen anderen Ursprung hat). Beide Wörter teilen sich den gleichen indo-germanischen Wortstamm. Weald ist die westangel-sächsische Form. In der angelsächsischen Periode hatte das Gebiet den Namen Andredes weald, (= Wald von Andred). Andred stammte von Anderida, dem römischen Namen des heutigen Pevensey (liegt in Küstennähe zwischen Hastings und Eastbourne)

Der Wald wurde  zu einem großen Teil von den Römern gefällt, die mit der Herstellung von Eisen aus dem Wealden-Ton in riesigen Mengen die Wirtschaft ankurbelten. Die Bedeutung der Region für die Eisenherstellung setzte sich bis zu den Tagen der mittelalterlichen Kanonenherstellung fort.  Im nahe gelegenen Stonegate wurde eine riesige römische Eisenfabrikationsstätte entdeckt und sechs römische Münzen wurden in den Gärten von King John’s Lodge gefunden.

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Siehe Garteplan: Durchgang zwischen e) und d).

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Gartenreise durch England: Hole Park Garden

Auf dem Blog ist gerade wenig los, weil ich auf Englandreise bin und zwar auf der Gartenroute durch East-Sussex und Kent.  Ich bin umzingelt von schönen und berühmten Gärten und schaue mir so gut wie jeden Tag einen Anderen an. Die bekanntesten habe ich schon besucht, aber keine Zeit gehabt Bilder auszuwählen. Deshalb starte ich heute mit einem weniger bekannten: Hole Park Garden.

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Wasserbecken vor dem Herrenhaus.

Hole Park Garden ist ein edwardianischer Garten mit Terrassen, Eiben- Hecken, den berühmten englischen Gartenflächen, alten beeindruckenden Solitär-Bäumen, wie Eichen und Buchen, Staudenrabatten, Statuen in Sichtachsen und einem Waldgarten.

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“Topiary” = Formschnitt an der eben erwähnten Eibenhecke.

Die Gärten decken insgesamt etwa 15 Hektar ab und wurden von Colonel Barham, dem Urgroßvater des jetzigen Besitzers, in den Jahren zwischen der beiden Weltkriegen angelegt und gepflanzt. Oft wird er  als einer der besten Orte in Großbritannien  erwähnt, um Bluebells/ Hasenglöckchen in der Blühte zu sehen. Hole Park Gardens liegt in Rolvenden, Kent, Südengland.

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