Category: Gartenrundgang (page 2 of 7)

Zweiter Gartenrundgang im Mai

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Die Katzen belauern die Katzenminze.

Mai ist in meinem Garten der absolute Knallermonat. Ich weiß derzeit gar nicht, wo ich zuerst hin gucken soll, diese Pracht ist überwältigend. Die einen Massenblüher wurden von den Anderen abgelöst und es geht Schlag auf Schlag. Erfreulicher Weise können ich und die Katzen aktuell sehr viel im Garten sein und all die Schönheit und Fülle bestaunen.

DSC_0523Ich habe über mehrere Tage Fotos gemacht und gesammelt, so dass hier die gleichen Pflanzen teilweise in verschiedenen Entwicklungsstadien vorkommen. Es sah in jedem Stadium so schön aus. 2018 ist ein Iris-Jahr, alle meine Sorten Blühen, letztes Jahr haben die großen Bartiris so gut wie nicht, oder gar nicht geblüht, nur die Kleineren schwefelgelben und die Wieseniris.

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1. Gartenrundgang Mai- der Nutz-/Gemüsegarten

So, jetzt komme ich endlich dazu, den Nutzgarten zu zeigen, aber ich musste wegen des langen Abstandes noch einmal alles neu fotografieren, weil sich alles so schnell entwickelt. Platz für Blümchen, muss aber trotzdem sein:-)

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Aktuell blüht wieder der Schnittlauch, den ich zuhauf habe, weil ich mit ihm auf diversen Flächen Plizsanierung des Bodens betreibe.  Dieser hier steht auf dem Kräuterbeet und fügt sich nahtlos in die die Blümchenpracht der Rabatte dahinter. Eigentlich ist es ja jedes Jahr irgendwie das gleiche, aber die Mischung der Pflanzen sieht immer ein bisschen anders aus.

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Rechts davon haben meine Erbsen “Schweizer Riesen” einen großen Sprung gemacht. Sie können bis 2 Meter groß werden. Vor dem Tomatenzelt steht die fast leere Anzuchtpalette, denn alle Gemüse und Blümchen sind in die Beete gewandert.

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1. Gartenrundgang Mai- Flieder, der Herrentags-Indikator

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Immer wenn der Flieder blüht, weiß ich dass Herrentag naht, wohingegen ich das eigentliche Datum nicht im Kopf habe. Es ist eine meiner ersten Kalenderassoziationen mit Pflanzen, die ich in meiner Kindheit gemacht habe. Wenn dann die Fahrrad fahrenden Herrengedecke die Dörfer abtingelten, hatten sie immer die wilden Fliederbüsche unterwegs geplündert und die Lenker damit verschönert. Hatten natürlich keine Gartenscheren mit dabei und ich fand es immer ganz schlimm, wie das abgerissen wurde. DSC_0035

Mein Fliederwäldchen wächst so hoch, dass ich kaum an eine Blüte komme. Aber es riecht soooooo gut! Ich stehe unter den Bäumen und inhaliere diesen wahnsinnigen Duft. Die ganze Anlage ist voll mit Flieder und diese Pracht ist überwältigend.

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Ich habe mittlerweile auch alle Farben. Vom Nachbar hat sich der hellviolette Flieder unterm Zaun durchgedrückt. Dieser Ausbreitungsdrang ist aber echt lästig. Ich muss immer hinterher schnippeln, damit er nicht alles für sich einnimmt.

DSC_1001Hier soll nämlich Platz bleiben für meinen braunen Storchenschnabel (Geranium phaeum). Der hat mit den Jahren hier auch kräftige Horste gebildet und sät auch hier und da aus.

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Abendliche Apfelblüte

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Der Klarapfel, hat schon am 22.04. angefangen zu blühen. Er sieht in der Blüte immer erstaunlich gesund aus und ich denke jedes Jahr, aber dies Jahr wird das was mit den Äpfeln.

Ich war 4 Tage nicht im Garten und in meiner Abwesenheit hat die Apfelblüte begonnen. Bei meiner Rückkehr musste ich deshalb noch schnell in den Garten gucken und so sind diese spätabendlichen Fotos von der Apfelblüte im Garten entstanden:

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Gartenrundgang April Teil II- Gemüsegarten

Ach ich bin so zufrieden mit meinem Mulchgarten, ich musste im Herbst oder Frühjahr nichts umgraben und es gibt so gut wie kein Unkraut auf der Fläche. Einzig die Ringelblume haben sich auch auf den Wegen ausgesät, das war absehbar ich konnte es nicht verhindern, aber die kann ich schnell weg hacken. Der Gemüsegarten sieht ohne viel Arbeit einfach so gut aus.

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Vorne kommt überall der Schnittlauch, auf dem zweiten Beet haben sich ein paar Vergiss-Mein-Nicht ausgesät, wie überall im Garten. Sie können vorerst bleiben, weil hier erst später Tomaten hin kommen. In der dritten Reihe guckt schon Knoblauch aus der Erde. Ich habe schon ausgesät (direkt ins Beet) : Schwarzwurzeln, Rettiche, Radies, Erbsen, diverse Kräuter wie Dill und Borretsch, Spinat und Rubarb  Chard, ein Mangold mit himbeerroten Stielen.

Das Wasser konnte bei mir erst verspätet angestellt werden, weil erst das Wasser im Weg nicht angestellt wurde, weil es irgendwo in der Anlage ein Leck gab und dann als es an war, stellte sich heraus, dass meine Wasseruhr aufgefroren war. Tierisch ärgerlich, weil sie erst letztes Jahr zwangsgewechselt wurde, weil sie 6 Jahre in Betrieb war. Bis dahin hatte ich nie Probleme. So musste ich letztes Jahr berappen und jetzt schon wieder. Und ich habe das Wasser ja von der Gala-Bau-Firma (vom Abriss) abstellen lassen, weil immer Wasser im Schacht ist und ich keine Tauchpumpe habe. Ich dachte ich hätte echt alles getan, um das zu verhindern, mehr sogar, als die letzten Jahre und dann sowas!?

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Gartenrundgang April 2018 – Teil 1

Vom Winter, ohne Umweg direkt  zum Sommer, den Frühling haben wir gleich übersprungen. Ich hoffe es bleibt warm und ich kann dieses Jahr meine Kirschen behalten.  Alles geht so rasend schnell wegen den hohen Temperaturen. Innerhalb von ein paar Tagen sind ganze Blütengruppen durch mit Auf- und Abblühen. Man kann froh sein, wenn man rechtzeitig da ist, um wenigstens ein Foto zu machen.

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Steingarten, Gewächshaus, Neuanschaffungen, Frühblüher

Lange musste ich mich mit der Bepflanzung des Erdstreifens von der Hausfront zurückhalten, weil der Bereich jahrelang eine viel betrampelte Baustelle war. Da jetzt aber endlich die Arbeiten an der Fassade abgeschlossen sind, kann ich mich endlich der Gestaltung widmen.

Klar war immer, hier muss es trocken werden, da gießen nicht gut für die Wand und das Fundament ist. Ich dachte früher an einen Kiesgarten wie gegenüber, aber ich habe keine Wegbegrenzung, die die Kiesel halten kann. Außerdem habe ich das ja schon. Mein Ziel ist es möglichst viele Lebenswelten in meinem Garten anzulegen. Bei den Bauarbeiten ist eine Menge Putz und Zement auf die Fläche gebröckelt und es hat sich ein gewisser Lebensraum entwickelt, der an einen alpinen Steingarten denken lässt. Die Sonne knallt auch die ganze Zeit: Alles passt.

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Ich muss gar nicht mehr  viel machen. Ich lasse den Schutt einfach liegen. Das Steinkraut fühlt sich hier seit Jahren wohl und versucht sich ständig zu versamen. Ich habe nur noch ein paar Steine dazu getan, die ich auf Ausflügen einsammle.

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Winterzeit ist Bastelzeit: Meine Outdoor-Projekte

Wegen des Schuppenabrisses ist mir ein 4 Meter langer Sichtschutz abhanden gekommen und ich fühle mich so auf dem Präsentierteller. DSC_0053 DSC_0517

Man kann mir jetzt von hinten nach vorne meinen früheren privaten Mauschel-Mauschel-Bereich reinsehen und das gefällt mir gar nicht. Auch  ist die verbliebene Fundamentfläche von dem anderen Schuppen ja als Terrasse vorgesehen und ich möchte nicht auf meiner Terrasse permanent beobachtet werden.

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Die Erde ist gekommen und hat die Fundamentaushebung ausgefüllt. Die Leiter hält den Wein, de noch auf die Baugenehmigung fürs Spalier wartet.

Und wer weiß, ob ich diese Genehmigung für diese Pergola bekomme. Deshalb muss ich erst mal eine Notfallversorgung machen. Ich habe das Holzregal mit einem Spalier verlängert. Das ist ja nur gesteckt und geschraubt und kann im Notfall auch wieder schnell abgebaut werden. Ich habe auch das Dach vom Holzregal verlängern müssen, weil das Tropfwasser von der Dachkante immer die Holzscheite begossen hat, so dass sie auf Dauer anfangen würden zu verrotten.

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Die Fläche davor habe ich mit Unkrautvlies abgedeckt, bis auf den kleinen Frühblüherkeil, links vom Hund. Der Bodenfrost ist mir dann erst mal dazwischen gekommen.

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Ich möchte die Fläche  als Arbeitsplatz zum Holzhäckseln und als Schnittgutsammelplatz benutzen. Ich möchte da auch einen kleinen Schattentopfgarten hin machen.

Smilacina racemosa - Traubiges Duftsiegel, SchattenblumePrimula japonica 'Alba' - Etagen-PrimelPolygonatum x hybridum 'Striatum' - Gestreiftes Salomonssiegel

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Gärtnern auf La Gomera- Teil 1

Während wir in Deutschland bei griesegrauen Winterwetter und Sturmtiefs  den Winterdepressionen frönen und den Frühling herbei sehnen, läuft für Flora und Fauna auf La Gomera die Endlosschleife des ewigen Sommers. Und ich darf dabei sein!

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Mein Dorf, hier kommt man nur zu Fuß rauf, 130 Treppenstufen von der Straße aus.

Mein Gärtnerherz schlägt auch im Urlaub unermüdlich und so kann ich nirgends hin reisen, ohne mich nach dem Gärtnern zu sehen, und über fremde Gartenzäune zu schielen, um zu erforschen was und wie sie es machen.

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Mein Lieblingsgarten im  mittleren  Valle. In dieser Talsohle hier läuft immer ein Bächle durch, dass je nach Jahreszeit mal mehr mal weniger anschwillt. Alles Wasser von den höheren Terrassen und dem Barranco  läuft schließlich hier hin. Es scheint auch windgeschützter zu sein. In dieser Lage gibt es so gut wie keinen Leerstand.

La Gomera ist in dieser Hinsicht sehr spannend, weil es ganz anders ist als unsere  mitteleuropäische Gartenkultur und deshalb möchte ich Jeden, der mag, ein wenig teilhaben lassen an meiner Horizonterweiterung.

La Gomera ist eine Vulkaninsel, die zweitkleinste Insel der Kanaren, fast kreisrund und an der höchsten Stelle 1.487m hoch. (Natürlich war ich schon mal dort, um runter zu gucken). Von diesem höchsten Gipfel ziehen sich steile Bergkämme hinunter bis sie den Meeresspiegel erreichen.

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Dazwischen liegen teilweise tiefe Schluchten, (durch die dann und wann niederschlagsbedingt im Winterhalbjahr Sturzbäche  schießen können) sowie Täler und Hochplateaus.  Hier und da plätschern dauerhaft Bächlein durch die die Barrancos (Schluchten und Talsohlen) und es gibt Quellen und sogar Wasserfälle.

Um hier gärtnern zu können schufen die Gomeros, wie viele andere Kulturen mit ähnlichen Voraussetzungen, Terrassen an den Berghängen um die Flächen nutzbar zu machen.  Eine unglaubliche Leistung. Viele dieser Terrassen liegen heute brach, weil es einfach zu aufwendig und mühsam ist, es wirtschaftlich nicht mehr lohnt (Bananen) oder nicht mehr der wirtschaftliche Zwang besteht. Auch hier ist Selbstversorgung nicht mehr der Standard und die Banane im Supermercato kommt schon mal aus Teneriffa.

Bildergebnis für valle de hermigua

Welche Terrasse in Benutzung bleibt, scheint die Lage zu bestimmen: Ortsnah, gut erreichbar, nicht zu steil gelegen scheinen mir die Kriterien zu sein. Am beliebtesten sind am und um den Ort und in der Talsohle.

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Winchelsea, für mich das schönste Dorf in East-Sussex

Rückblick Gartenreise England 2017:

Winchelsea ist eine kleine Stadt in der ländlich geprägten Grafschaft East Sussex, zwischen dem in vorigen Posts über die England-Gartenreise erwähnten High Weald und der Romney Marsh, etwa 3,2 km südwestlich von Rye. Es hat heutzutage  580 Einwohner in 278 Häusern.

DSC_0542Und warum ist es für mich das schönste Dorf der ganzen Gegend? Das Dorf dicht bei dicht auf die Spitze des Hügels gebaut. Es ist so klein und die Straßen sind so schmal und wenig befahren, dass man überhall hin lieber zu Fuß gehen möchte. Es ist schachbrettartig geplant mit dem Kirchplatz und Friedhof in der Mitte, was das Dorf sehr überschaubar macht und den Eindruck einer funktionierenden Dorfgemeinschaft macht. Die Häuser sind alt und mutzelig, aber liebevoll restauriert und gepflegt.  Es ist fast kitschig englisch, im meinen Kopf laufen sogleich Bilder von fahrradfahrende Vikaren, Miss Marple und dem Dr. und das liebe Vieh. Der Friedhof erinnert mich an Godric’s Hollow aus Harry Potter.

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Wer genau hinsieht, erkennt dass auch hier die Kletterrosen “trained”sind. Sie wurden in besonderer Weise beschnitten und in Form an die Wand gelegt, um die Blühfreude zu steigern. Wie das gemacht wird habe ich im Post über den Sissinghurst Rose Garden beschrieben.

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