Category: Gemüse (page 1 of 3)

Schneckenkunst am Gewächshaus

Wegen eines windigen Gewitters letzte Woche hatten wir das Gewächshaus zu gemacht. Als wir am nächsten Morgen in den Garten kamen schien schon wieder die Sonne und das ganze Gewächshaus war beschlagen. Und auf diesem Untergrund konnte man erschrecken die Aktivitäten der Schnecken im Gewächshaus verfolgen.

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Ich dachte eigentlich, dass ich da drin gar keine Nacktschnecken habe. Es versteckten sich früher welche außen, als die Gräben am Fundament noch nicht zugeschüttet waren.

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Aber die habe ich ja nun zugeschüttet, nachdem sie mir die ganze Flockenblume aufgefressen haben. Es müssen sich also ein paar unter dem Mulchvlies an den Kanten verstecken. Gut, dass sie an Tomaten kein Interesse haben.

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Allerdings interessieren sie sich für Auberginen. In meine einzige große Frucht haben sie ein großes Loch gefressen.

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Pfui Bäh! Und überall wird rum genagt! Gut, dass ich sonst nur Tomaten da drin habe, sonst gäbe es bald nichts mehr zu ernten.

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Gartenrundgang Gemüsegarten Anfang Juli

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Bis auf mein Schneckenproblem ist er dieses Jahr herrlich pflegeleicht und ich mach mir auch keinen Stress mit funkiger Bepflanzung oder straffer Fruchtfolge. Dafür habe ich zu viel andere Baustellen im wahrsten Sinne des Wortes. Wegen des vielen Regens gibt es auch viel weniger Zugzwang beim gießen, was sehr entspannt. Alles was nicht aufgefressen wurde wächst prächtig, endlich auch die Tomaten:

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Und teilweise hängen sie schon gut voll. Es gibt große Unterschiede zwischen den Sorten.

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Links Black Icicle, glaube ich und rechts Ovale Orange. Leider ist wegen der Feuchtigkeit die Braunfäule auch schon am Start. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit. Continue reading

Die gräulich-abscheuliche Schneckenplage

Ich habe es ja bereits erwähnt: Dieses Jahr habe ich eine Schneckenplage. Liegt es an dem feuchten Wetter oder liegt es am Mulchgarten? Ich fürchte, ich habe mir ein eigenes Problem gezüchtet.

Nach meiner Rückkehr von der Gartenreise habe ich mich sehr über den Zustand verschiedener Pflanzen gewundert und einige Saatreihen waren gar nicht mehr vorhanden. So z.B. die Möhren, die Buschbohnen und die Rote Beete. Ich konnte es gar nicht fassen und dachte erst an Trockenheit, Vogelfraß oder nicht mehr keimfähiges Saatgut.

Erst bei den Paprika wurde mir klar, was ich da sehe. Die Schnecken hatten die ganze Triebsitze weggefressen und die Blätter gelöchert.

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Sonnensegel, Miniteich und was gerade blüht

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Es ist wieder einmal schlagartig Sommer geworden und die Sonne knallt bis 14 Uhr auf unseren Lieblingssitzplatz. Deshalb haben wir uns ein Sonnensegel gekauft, damit uns nicht die Butter von Brot läuft, ehe wir es in den Mund schieben können.

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Die Hausecke mit Weg, Kiesbeet und -rondell, Töpfen und Wein sieht dadurch noch mediterraner aus, und ich liebe das! Es ist als wäre ich im Urlaub.

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Gemüsegarten Ende Mai

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Es gibt noch nicht viel zu sehen dieses Jahr, aber schön sieht der Gemüsegarten trotzdem aus. Der Schnittlauch blüht hier und da und gleicht das Defizit etwas aus. Ich habe ihn in den Tomatenbeeten als Mischkultur-Pflanze.

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Das Beet im Vordergrund ist Bodensanierungsgebiet wegen des kranken Apfelbaums. Da steht ganz viel Knoblauch, Schnittlauch und weitere Kräuter: Bronzefenchel, Majoran, Thymian und Zitronenthymian, Liebstöckel und Basilikum. Dahinter ein halbes Beet Winterzwiebeln und Zuckererbsen.

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Kein Wetter für kleine Tomaten

Mein Gott, dieses miese Aprilwetter zieht sich und zieht sich. Jetzt ist es Mai und es sind immer noch 12 Grad mit bedecktem Himmel. Es hört einfach nicht auf. Im Gewächshaus wird es nachts zu kalt aber im Gartenhaus ist es zu Dunkel, weil die Fenster auf der falschen Seite liegen.

Ein Dilemma. Die Tomaten quälen sich mit den zu niedrigen Temperaturen und der eingeschränkten Photosynthese. Ich sehe die Pflanzen förmlich rückwärts wachsen. Die meisten Pflanzen zeigen Verfärbungen der Blätter.

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Die Blätter werden ganz blau und gelb. Blau wie ganz blau gefroren und gelb wie zu wenig gegossen, dabei ist das nicht der Fall. Es muss das Ergebnis eines eingeschränkten Stoffwechsels sein.

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Besonders schlimm davon betroffen ist die kartoffelblättrige Sorte hier: Howard German. Am wenigsten betroffen ist die Sorte Black Plum. Da sieht man mal wie unterschiedlich die Sorten sind. Aber gut aussehen ist auch was anderes. Für diese Wetterlagen bräuchte ich echt ein beheiztes Gewächshaus.

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Zuhause haben die Katzen die letzten Nachzügler-Tomaten gekillt: Wegen der letzten Torftöpfe mussten diese aus dem Zwischenfenster, wo sie sicher eingesperrt waren, in die Wasserschale auf dem Schreibtisch. Da hatte ich schon oft gemacht und es war nichts passiert. Ich dachte die Katze kommt genug raus, um Gras zu fressen. Denkste. Abgenagt bis aufs Gerippe, wie von einer Horde gefräßiger Raupen. Sorgar Studentenblumen wurden gefressen.

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Derweil hat die andere Katze das leere Zimmergewächshaus bezogen. Wenn die Lampe an wäre könnte man meinen sie unterzieht sich einer Lichttherapie. Es erinnert mich auch ein bisschen an ein Katzensolarium:-) Sehr lustige Vorstellung.

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Tomatenanzucht 2017 Teil 2

Dieses Jahr hatte ich wieder eine neue Erkenntnis: Meine Anzuchterde ist zu nährstoffarm gewesen. So nährstoffarm, dass meine Pflänzchen nach dem Keimen nicht mehr wachsen wollten. Der Empfehlung, die Tomaten nach dem zweiten Blattpaar umzutopfen konnte ich deshalb nicht nachkommen. Es bildete sich ja nicht mal das erste Blattpaar. Erst sahen die Keimlinge gut aus und dann veränderte sie ihre Farbe und sahen ganz ungesund aus. Gelb werdend oder so grün-blau entsättigt.

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Ich musste handeln: Ich nahm mir Erde aus dem Garten mit nach Haus und kaufte mir andere Anzuchttöpfe. Denn die Torftöpfe haben einige Nachteile. Sie verdunsten über die ganze Oberfläche Wasser, dh. : sie trocknen schneller aus und man muss ständig nachgießen. Aber zu feucht ist ja auch nicht gut für die Tomaten. Die Wurzeln durchdringen die Töpfen wenn sie sich ausbreiten, das wird ja immer als pro Argument angeführt. Aber draußen gibt es nichts zu holen. Und wenn der Torftopf aussen wieder abtrocknet, und das geht sehr schnell, dann vertrocknen die kleinen Wurzeln und das wirft die Pflanze zurück. Bei den Anzuchtöpfen aus Plastik ist das nicht so. Die Wurzeln stoßen an eine Grenze und wachsen dann im Kreis in die Richtung in der es weiter geht. So wird der Topf besser durchwurzelt.

Leider gibt es solche Töpfe in keinem Baumarkt. Alle ziehen einen mit überflüssigen, unnützen Anzuchtscheiß ab, wie mit Kokostabletten und passenden Indoor-Mini-Gewächshäusern. Das sind Wegwerf-Artikel.

Ich musste die Töpfe online bestellen. Ein Topf 15 Cent, Juhu. Hier sieht man die beiden Tomaten, die am weitesten sind. Sie haben als erste gekeimt und hatten auch irgendwie mehr Kraft. Sie sind als erste umgetopft worden, in kleine Töpfe, die ich noch hatte. Darin kamen mal Erdbeeren an. Seitdem haben sie sich gut erholt und wachsen wieder. Das Grün ist frisch und zart wie Baumaustrieb.

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Tomatenanzucht und Sorten dieses Jahr

DSC_0753Dieses Jahr hat es so praktische Weihnachtsgeschenke gegeben. Hier kommt ein Weiteres: Meine neue Anzuchtstation!

Anzucht mit gleichmäßiger Tageslichtbeleuchtung und auf zwei Etagen = Gut gegen Katzenverbiss, denn zumindest oben kommen sie nicht ran. Vielleicht sollte ich die Etage unten mit Klarsichtfolie umwickeln und nur ein Loch für die Gießkanne lassen.

Die Tomatenernte letztes Jahr ist nicht gut genug ausgefallen. Ich habe nur noch 2 Gläser passierte Tomaten. Letztes Jahr hat es bis Juni gereicht. Meine Pflanzen waren zu spät, einfach hinterher in der Entwicklung, weil ich nicht die Vorzüge eines Gewächshauses nutzen konnte. Das konnten sie nicht mehr aufholen. Die Braunfäule hat es schließlich auf die Spitze getrieben…. Es waren auch weniger Pflanzen, weil die Katzen einiges bei der Anzucht vertilgt haben aus Mangel an Katzengras.

Deshalb hab ich dieses Jahr einen Schwerpunkt auf Tomaten. Ich habe neben meinen Favoriten aus den Vorjahren auch einige neue Sorten geschenkt bekommen:

DSC_0734Die drei von den Geschenkten baue ich an, die Black Cherry war auch dabei, aber die baue ich dieses Jahr nicht an, weil ich auf Ertrag aus bin und Cherry-Tomaten zu wenig Biomasse produzieren.

Bei den namentlich nicht bekannten muss ich mich überraschen lassen, bei der Zebra gehe ich davon aus, dass es die Green Zebra ist. Es gibt nicht all zu viele mit dieser Beschreibung. Die Samen sind das, was man getrost als “Heirloom Tomatoes” bezeichnen kann, d.h.: “An heirloom plant, heirloom variety, heritage fruit, or heirloom vegetable is an old cultivar that is maintained by gardeners and farmers, particularly in isolated or ethnic minority communities in western countries”

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Schneesturm und Spuren von Fuchs und Krähe

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Ja, so sah es vor ein paar Tagen im Garten aus, ich wollte ein bisschen meine neue Säge nutzen und meinen Flieder einen Pflegeschnitt verpassen, denn ich brauche noch etwas Holz, um das Kaminholzregal weiter zu füllen, aber das Wetter war sehr herausfordernd.

Zwischen  Weihnachten und Silvester waren schon einmal Sturmböhen mit etwas Schnee über die Stadt gefegt und alles wurde ordentlich durchgerüttelt. Alles, was nicht niet- und nagelfest war, war danach woanders. So sah das aus:

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Ernte des Wurzelgemüses+ Bodenverbesserung

Ich habe angefangen die Beete frei zuräumen, um den Boden zu bearbeiten.  An einigen Stellen muss muss ich noch mal tief graben um Ackerschachtelhalm los zu werden. Mehrheitlich muss ich aber den Boden verbessern, da der Blumenkohl und die Tomaten auf der Fläche arg gemickert haben. Andere Gemüse sind dagegen sehr gut gewachsen. Zum Beispiel meine Möhren und Rote Beeten.

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Hier die Rote Beeten, die ich am heutigen Tag geerntet habe. Einige stehen noch. Ich habe gelernt dass Rote Beete Sonne wollen.

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