Category: Instandsetzung Garten (page 2 of 4)

Kleinholzmachen und Hochstapeln

Ich hatte es ja schon angekündigt, der Forstfritze, der mir mein Holz gschlagen und geliefert hate musste noch mal kommen und mir die dicken Stämme nachträglich spalten und Sägen.

Ich habe zwar zu Weihnachten eine schöne Säbelsäge von Bosch geschenkt bekommen, die 1A sägt, aber sie ist nur für Durchmesser von 15 cm gedacht. Natürlich habe ich mich auch an dickeren Teilen versucht, aber sie braucht dann einfach ewig und die Stämme sind einfach auch schwer zu händeln.

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Man muss sie beim Sägen ständig drehen, wie ein Spanferkel über dem Feuer, wenn man überhaupt über dem Idealradius durchkommen will. Zudem war das Holz ja frisch, also sehr feucht und nun war das Wasser im Holz gefroren. Man hat quasi einen Holzeiswürfel gesägt.

Da musste doch schwereres Gerät her. Der Forstfritze kam mit einer schönen 3 Kg Spaltaxt, Einem Klemmbock und einer Kettensäge. In 1,5 Stunden war er mit dem ganzen Holz durch. Am meisten hat mich beeindruckt, wie er das Holz gespalten hat. Ich kenne nur diese elektrischen Spaltmaschinen. Oder das klassische Spalten einen bereits auf Scheit-Länge geschnittenen Holzes mit einer kleinen Axt auf dem Hauklotz.

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Er hat die 1 Meter Stücken längs gespalten, dafür hat er nicht mehr als 3 Schläge gebraucht. Das sah ungefähr so aus:

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Winterfest gemacht

Immer wenn der Winter einzieht werde ich etwas schreibfaul. Die Weihnachtszeit zieht alle Kapazitäten ab, was nicht heißt, dass ich im Garten gar nichts tue, ich komme nur nicht dazu es hier abzubilden. Aber heute ist es mal wieder so weit.

Seit November bin ich regelmäßig zum Laubharken im Garten gewesen. Ich habe sehr viel Laub und an einigen Stellen, wie im naturnahen Bereich lasse ich es liegen, auf den Obstwiesen mache ich es weg, wegen dem Rasen und wegen Übertragung von Krankheiten über das Laub für das nächste Jahr. Ich entsorge die Blätter aber nicht, wie das Groß meiner Nachbarn in Laubsäcken, sondern ich decke damit meine Beete ab.

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Neue Rosenbögen

So, jetzt hat’s mir gereicht, ich habe mir neue Rosenbögen besorgt. Der vordere Rosenbogen wurde ja seit 2 Jahren nicht ersetzt, obwohl er schon auf halb 13 hing.

DSC_0452 Ich hatte keine Zeit einen zu bauen, wie ich es weiter vorne gemacht hatte. Und es hatte sich gezeigt, dass der Boden zu weich und nachgiebig ist, um den Einschlaghülsen ausreichend Stabilität zu geben, um dem Richtungsdruck der Pflanzen Stand zu halten. Dafür IMG_1032hätte ich einen Doppelbogen Bauen müssen. So wie vorne beim Eingang in den Garten. Aber das war auch nicht billig und einfach und es ist nicht leicht die Bodenhülsen zu ausgelotet in den Boden zu kriegen, dass alles gerade steht. Hier mal ein Blick auf den Alten vorm “Abriss”. Der kam mir schon freiwillig nur durch gutes Zureden entgegen.

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Ernte des Wurzelgemüses+ Bodenverbesserung

Ich habe angefangen die Beete frei zuräumen, um den Boden zu bearbeiten.  An einigen Stellen muss muss ich noch mal tief graben um Ackerschachtelhalm los zu werden. Mehrheitlich muss ich aber den Boden verbessern, da der Blumenkohl und die Tomaten auf der Fläche arg gemickert haben. Andere Gemüse sind dagegen sehr gut gewachsen. Zum Beispiel meine Möhren und Rote Beeten.

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Hier die Rote Beeten, die ich am heutigen Tag geerntet habe. Einige stehen noch. Ich habe gelernt dass Rote Beete Sonne wollen.

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Kompost, Nashornkäfer und Morcheln

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Männlicher Nashornkäfer, erkennt man an seinem Nashorn.

Letztes Jahr habe ich zur selben Zeit das erste mal seit der Übernahme des Gartens in meinem Kompost gegraben und dabei Unmengen von IMG_0219Nashornkäferlarven zu Tage gefördert. So sah es vor einem Jahr aus.

 

Die Tage habe ich im gleichen Haufen wieder gegraben, denn der Kompost ist gut durchgereift und ich brauchte Komposterde um folgendes Problem zu beheben:

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Letztes Jahr habe ich auf dieser Fläche Rasen gesäht. Vorher wurden dort Stubben von Lebensbäumen weggefräst und wenige Meter weiter ein Tannenstubben. Überall lagen Holzhäcksel rum und ich habe alles was da so rum lag verteilt um Bodenunebenheiten auszugleichen. Da, wo das Gras so schlecht wächst, liegen besonders viel Holzhäcksel. Da wo das Gras so üppig wächst war richtige Erde und Komposterde.

Ich kann den Untergrund nicht mehr austauschen, aber ich kann ihn pimpen, in dem ich Komposterde breitwürfig wie Dünger ausbringe und dann darüber nachsähe. Also machte ich mich an meinen schönen Kompostvorrat, Wahnsinn wie dunkel, nahrhaft und feinkrümelig diese Erde aussieht.

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Herbstpflege an den Laubgehölzen und Obstbäumen 1

Heute habe ich meine kleine kranke Sauerkirsche gefällt. Hätte ich schon letzten Herbst machen können, aber ich hatte noch Hoffnung. Jetzt habe ich sie nicht mehr, der Baum wird sich nie erholen, er ist einfach zu stark geschädigt .

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Diese Schäden an der Rinde, diese Einflugschneisen für Pilze… Das Laub zeigte Chlorose, was an den Versorgungsfähigkeiten des Baumes liegt und nicht an der Erde und die Blätter sehen ganz grässlich aus, nachdem sie im Frühjahr hart von Blattläusen massakriert wurden.
Es spricht nichts mehr für den Baum und nebenan ist jetzt eine Aprikose gepflanzt, die den Platz gebrauchen kann. Ich habe die Tage immer die gute Kamera vergessen mitzunehmen, deshalb musste ich mit dem Handy knipsen. Schlechte Bildqualität sei daher bitte entschuldigt.

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Gartenplanung: Kiesrodell und Zuwege aus Ziegelseinen

Die Notwendigkeit eine Weges ergibt sich immer da, wo ein Trampelpfad ensteht. Ich trample einen Pfad von der großen Wiese vorbei am Moorbeet, Richtung Gewächshaus und weiter nach hinten zur Wassertonne  und zum Kompost. Denn dieser Weg ist direkter und weniger behindernd als der Hauptweg des Garten, der links und rechts von Pflanzen gsäumt ist und sich eng am Haus vorbei schlängelt. Mit Wassereimern oder Schubkarre nehme ich immer lieber den Trampelpfad.

Aber Trampelpfade verdichten die Erde, walzen allen Bewuchs nieder und sehen am Ende nur noch ungepflegt und hässlich aus. Deshalb habe ich mir was bezüglich Weg einfallen lassen und schließlich kann man einen Weg immer als gestalterisches Element im Garten einsetzen.

Ich mag gIMG_0576epflasterte Wege aus kleinteiligerem Steinmterial am liebsten. Ziegel benutze ich dabei am liebsten, weil sie so dick und robust sind, dass man sie ohne Bett verlegen kann und sie nicht brechen. Sie machen beim Verlegen wenig Arbeit und man kann nicht viel falsch machen. Weil sie so klein sind, sind sie leicht zu handhaben und es fällt kaum auf, wenn der Untergrund bei einem Stein nicht ganz eben ist. Das unbeholfene Verlegen des Nicht-Profis passt zum Look des Materials und sieht gewollt aus. Wenn sie dann liegen, bestechen sie durch Langlebigkeit und ihren Charme beim Altern. Ich mag es, wenn sie Moos ansetzten und  wenn in den Ritzen ein wenig grün wächst. In Einer KGA ist das auch so ein Aspekt, denn man so Flächen nicht versiegeln. Das gilt auch für den Wegebau. Man darf laut unserer Ordnung nur noch Platten verlegen. Das Gießen von Wegen in Beton ist verboten.

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Kletterrosen und andere Juniblüher

Vor einigen Tagen haben die Kletterrrosen angefangen zu blühen. Darauf war ich sehr neugierig, weil ich nicht wusste, welche Farben sie haben. Meine hintere Nachberin meinte, sie wären einst schöne dunkelrote Kletterrosen gewesen, seien aber jetzt verwildert. Das heißt, das wohl nur noch die Propfunterlage übrig ist. Sie meinte ich sollte sie abschneiden, aber ich wollte sie erst mal selbst sehen.

IMG_0412Auch Propfunterlagen können sehr schön sein und vor allem sind sie sehr robust, häufig im Gegensatz zur Veredelung. Auf einem Blog namens der beseelte Garten, habe ich gelesen, dass viele der exotischeren Gartenpflanzen und gefüllteren Rosen keine Nahrung für Bienen bieten, weil sie entweder keine Pollen produzieren oder die Bienen aufrund starker Gefülltheit nicht an die Pollen kommen. Oder weil die Mundwerkszeuge/Rüssel der Insekten nur bei Einheimischen oder Verwandten Arten funktionieren.

Meine Kletterrosen haben ungefüllte einfache Blüten und bilden reichlich Hagebutten, die von Vögeln in der kalten Jahreszeit verzehrt werden können.

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Gartenrundgang Mai

Da sich so Vieles entwickelt und es bei vielen kleinen Veränderungen nicht lohnt einen eigenen Beitrag zu machen, fasse ich Alles in einem Gartenrundgang zusammen. Ich mache eine Tour entlang der Rabatten und der Obstwiese, durch den Gemüsegarten, den waldigen hinteren Gartenabschnitt und durch das Gewächshaus.

Generell stelle ich fest, dass die Natur dieses Jahr ein bisschen zu früh dran ist. Es haben schon viele Pflanzen angefangen zu blühen, die ich unter Juni abgespeichert habe:

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Instandesetzung der Beete 6/ Der Gemüsegarten

Vor ungefähr einer Woche bin ich mit dem Instandsetzen der Beete fertig geworden. Das Letzte war das Beet für die Freilandtomaten. Es hat so unfassbar lang gedauert: 6 Monate habe ich dafür gebraucht. Natürlich habe ich in der Zeit nicht ununterbrochen gegraben. Das gelgentliche Warten auf Rasenkantenlieferungen, das Anlegen des Weges neben der Hecke, 2 Wochen Bodenfrost, Rückschmerzen und Verdruss haben immer wieder für Pausen gesorgt. So schön das Ergebnis jetzt ist, es war eine Schinderei. Ich habe oft innerlich geflucht über diese Unmengen von Unkraut, Giersch und Schachtelhalm noch in 30 Zentimetern Tiefe. Auch das Ausgleichen der vom Vorpächter angelegten Höhenunterschiede hat seine Zeit gedauert. Am meisten Arbeit hat das ab den letzten beiden Beeten Richtung Haus gemacht. Dort hat die vorhandene Erde nicht zum Ausgleich gereicht und ich musste Erde aus anderen Teilen des Gartens dorthin verbringen (der Aushub aus dem Gewächshaus. Ich habe mich damit motiviert, dass ich das nur einmal machen muss und dann nie wieder.

Hier ein kleines Vorher/ Nachher:

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