Category: Instandsetzung Haus (page 2 of 2)

Dachdecken Teil 1

Mein Gott, ich bin immer so müde, ich komme mir vor, wie ein Bauer, der sich morgens aus dem Bett pellt und dann ohne Unterlass arbeitet, bis kein Lichtstrahl mehr das Tagewerk erhellt. Dann falle ich erschöpft ins Bett und am nächsten Tag ist es wieder so.

Und Schuld ist dieses Riesenprojekt Dachsanierung, im Zusammenspiel mit allen anderen Dingen, die nebenbei noch laufen müssen. Unter Anderem die restliche Gartenpflege. Der Tag hat halt nicht mehr als 24 Stunden.

Heute sind wir wieder einen großen Schritt weiter gekommen mit dem Dach: Wir haben die Vorderseite gedeckt.

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Wir konnten eine Zeit lang  nicht weiter machen mit dem Dach, weil uns 4 von den großen OSB-Platten fehlten und sie in diesem großen Format in keinem regulären Baumarkt zu finden waren. 3 Stunden haben wir damit verbracht in verschiedenen Baumärkten danach zu suchen, bis wir es aufgaben und wieder bei Possling bestellten, zusammen mit Dachlatten und zwei Austausch-Balken für das Innenleben des Dachstuhls. Die Sachen wurden dann am Freitag geliefert.

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Rauf aufs Dach und in Position bringen.

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Richtfest beim Dachbau

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Wir bauen auf und reißen nieder, ham wa Arbeit immer wieder! Wir reißen immer noch ab, aber da, wo schon alles weggerissen wurde, bauen wir schon auf.

So sieht es aktuell aus:

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Und alles was dazwischen war kommt jetzt: Wegen der Verletzung unseres Helfers bei der letzten Aktion, haben wir uns nicht mehr getraut jemanden zu fragen, ob er uns bei dieser offensichtlich gefährlichen Arbeit helfen mag. Deshalb haben wir seitdem allein gearbeitet. Mein Mann widmete sich dem Abriss, ich widmete mich dem Aufräumen der Dachpappenabfälle und der Holzabfälle.

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Dachabriss Teil 2

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Ein paar Tage später widmeten wir uns der Zwischendecke und der Dachschalung im Vorraum, wo das Flachdach ist. Leider gibt es nur Fotos von der Handykamera, aber besser als keine Bilder.

Die Decke zeigte schon vor unseren Abrissarbeiten Feuchtigkeitsschäden, aber seit das Asbest entfernt wurde gab es ja einige durchnässende Ereignisse, was man der Zwischendecke und ihrer Füllung auch ansah.

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Die Zwischendecke war auch mit diesem DDR-Putz verputzt. Sie wurde unter Anderem von diesen “Tellernägeln” gehalten, mit denen man sich ganz herrlich den Kopf stoßen kann. Verarbeitet waren auch Sauerkrautplatten und anderes undefinierbares Zeug.

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Dachabriss Teil 1

Ich habe ein paar Tage frei genommen, eigentlich um den Boden vorzubereiten und zu stecken und zu sähen, aber weil sich mit dem Dach alles nach hinten verschoben hat, ist jetzt der Dachabriss und Neubau dran.

Angefangen haben wir mit der Zwischendecke im Hauptraum. Die muss raus, weil sie zu niedrig ist und weil wir Dachfenster einbauen, damit es heller wird. Mit Zwischendecke würden die Fenster nur den Dachboden beleuchten. Leider stellte sich der Abriss  der Zwischendecke schwieriger heraus als gedacht. Denn die Decke aus Holzlatten ist verputzt. Allerdings ist das kein Putz, wie man ihn heute finden würde, sondern ein merkwürdiger DDR-Individualwerkstoff, sauhart, von der Dichte her wie Gips, hart wie Solnhofer Schiefer und dann noch dicker als 1 Zentimeter. Ich habe das Zeug meinem Nachbarn gezeigt, der sich mit Baustoffen aus der Zeit auskennt, aber er konnte mir auch nichts dazu sagen.

DSC_0012Erst wurde versucht, das Holz von oben mit der Stichsäge durchzusägen und es dann nach unten durch zu brechen, aber es ging nicht. Der Putz machte der Taktik einen Strich durch die Rechnung. Das Sägeblatt wurde so heiß, dass  es abbrach.

Also versuchten wir erst den Putz von der Zwischendecke zu entfernen. Die Werkzeuge, die wir hatten waren aber nicht ausreichend, so dass wir und von unserem netten Nachbarn eine sehr große und schwere Brechstange ausgeliehen, mit der der Putz zertrümmert wurde.

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Die freigelegten Bretter der Zwischendecke wurden dann mit der Brechstange rausgebrochen. Das ergab einen schönen Trümmerhaufen, der weggeräumt und eingetütet werden musste.

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Instandsetzung Holzflügelfenster

Im März letzten Jahres hatte ich mit den Renovierungsarbeiten am Küchenfenster angefangen. Immer wenn ein bisschen Zeit war, habe ich damit weiter gemacht. Ich bin wirklich nur klecker-weise voran gekommen, weil das alles frickelige, langwierige Handarbeit ist. Das Schleifen dauert ewig.

So war der Ausgangszustand:

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Der Lack ist ab, besonders an den Wasserschenkeln. Das Holz war teilweise schon stark angegriffen und aufgesprungen.

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Der Fensterkitt hatte gearbeitet und war teilweise schon heraus gefallen.

IMG_0155Ich hatte erst die lose Farbe mit dem Spachtel abgemacht. Ich dachte, das würde sehr einfach gehen, doch an den weniger exponierten Stellen war die Farbe in mehreren Schichten noch ganz fest drauf.

Dafür habe ich mir dann einen Dreieckschleifer gekauft. Seitdem habe ich schon unzählige Blatt Sandpapier verschlissen.

Die Schenkel und tatsächlichen Fensterrahmen ließen sich ganz gut schleifen. Schwieriger war es bei dem Rahmen, der das Fenster ins Mauerwerk integriert. Es zeigte sich, dass der Rahmen dort aus zwei Leisten besteht, mit einer dicken Fuge in der Farbe steckt. Alle Leisten haben in verschiedene Richtungen gearbeitet, so dass man sie nicht bündig geschliffen bekommt. Ich habe mich schließlich entschlossen sie zu verblenden.

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Die Leisten waren oben und an den Seiten unterschiedlich breit. Ich habe sie dann mit einer Gehrungssäge auf den passenden Winkel geschnitten und vorgestrichen.

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Dann habe ich sie mit Schrauben mit Senkköpfen montiert. So sah das dann aus: Den Spalt und die versenkten Schraubenköpfe habe ich später noch verspachtelt.

An den Wasserschenkeln hatte ich sehr mit den Schäden am Holz zu tun. Ich versuchte die Risse mit Spachtelmasse auszugleichen aber das war schwieriger als gedacht. Ich habe verschiedene Spachtelmassen probieren müssen, die trotz gleicher Eignungsangaben ganz unterschiedliche Ergebnisse machten. Die Erste war wie Holzzement, irgendwie körnig wie Sand, so dass ich keine glatten Oberflächen machen konnte.

Dann versuchte ich mit einem Feinspachtel zu beheben, aber obwohl die Masse für den Außenbereich geeignet sein soll, bildete sie Risse. Ich habe die Risse immer und immer wieder gespachtelt, aber es zeigten sich immer wieder welche auch nach dem Streichen.

Zuletzt habe ich versucht diese Risse mit einem Flexspachtel zu kitten. Hier ein Vorher/Nacher-Bild:

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Hier kommt der neue Fensterkitt hinzu:

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Ich habe es vor Wintereinbruch nicht geschafft alles neu zu kitten und zu streichen. Der Fensterkitt enthält Feuchtigkeit, die vor dem Frost austrocknen muss, sonst kann er Schaden nehmen. Mit den ersten Minusgraden im Oktober musste ich aufhören.

So musste das Fenster jetzt durch den Winter kommen. Bald kann es weiter gehen.

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Nachher

Wasserschaden im Vorraum

Nachdem ich wegen Grippe länger nicht richtig im Garten war, bemerkte ich Vorgestern einen bösen Wasserschaden im Vorraum. Ich bin zwar da gewesen um zu gucken, ob die Plane richtig liegt und sie lag perfekt, aber ich habe nicht ins Haus geguckt. Dementsprechend hat mich fast der Schlag getroffen, als ich ins Haus trat und mir diese nasse Muffgeruch in die Nase kroch.

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Es war dermaßen viel Wasser, dass kleine Pfützen auf dem Boden standen. Die ganze Decke im Vorraum war ein einziger Wasserfleck . Es hatte so stark getropft, das gleich die Kalkfarbe mit von der Decke runter gekommen ist, wie hier vor der Holzbank, oder hier im und um den Apfel-Eimer. Jetzt will ich die Äpfel auch  nicht mehr essen.

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Das Asbest ist endlich weg!

Was seit November geschah- Teil 3:

Ewig hat es gedauert! Warten, warten, immer wieder warten. Ich wusste nicht, dass man für seine Bauvorhaben solch Engelsgeduld mitbringen muss:

Mitte Oktober  hatte ich eine weitere Firma angefragt zwecks Asbestentsorgung. Selbst die Besichtigung war schon schwierig. Der Gute hatte vergessen, dass an dem Tag die Zeit umgestellt wurde und kam deswegen im Dunkeln, so dass er kaum was sah. Dann wurde ewig korrespondiert, weil der Kostenvoranschlag nicht detailliert genug war. Dann reagierte die Firma nicht, als ich den Auftrag vergeben wollte und rief auch nicht zurück, obwohl ich mehrfach versuchte sie anzurufen, so dass ich sie, obwohl sie einen guten Preis hatte, als zu unzuverlässig empfand und im November doch zu der 2. Firma ging, die mir einst den Kostenvoranschlag für die gesamte Dacherneuerung gemacht hatte.

Leider musste ich nach der Vergabe des Auftrags bis Mitte Januar zur Terminvereinbarung warten, weil sie so beschäftigt waren.  Ende Januar  und Anfang Februar konnten die Arbeiten endlich ausgeführt werden.

Mein Gott, war das eine schwere Geburt. Ich hoffe so geht es nicht weiter.

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So sieht es jetzt aus, ohne die Asbestschicht. Was bin ich glücklich, dass das Zeug jetzt weg ist. Dummerweise musste wegen den zwei Terminen, das Haus einige Tage ohne Plane bleiben. Natürlich hat es in dieser Zeit besonders kräftig geregnet, so dass auf dem Flachdach Wasser eindringen konnte, welches an der Decke Wasserflecken gemacht hat. Riecht auch ganz schön feucht im Haus.

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Auf goldenen Oktober folgt Kahlschlag-November und Arbeiten am Dach

Was für eiDSC_1034n Wetterchen gestern! Ich hatte vorher kein Wetterbericht geguckt und war eingepackt für ca. 4 Grad Aussentemperatur, was hab ich geschwitzt. Schließlich hab ich den ganzen Tag im Pullover gearbeitet und sogar nach Sonnenuntergang musste ich meine Jacke noch nicht anziehen. So lob ich mir das, so kanns bleiben, muss ich doch nicht auswandern.

Auf dem Weg in den Garten stand ich hier an der Ampel:  Wunderschön, manchmal könnte man denken ich wohne im Dorf. Auf der Strecke von der Arbeit in den Garten komme ich immer an dieser Feldsteinkirche aus dem 13. Jh. vorbei.

Ich hab länger nicht geschrieben, das heist aber nicht, dass sich nichts getan hat. Ich war mit dem Dach des Gartenhauses beschäftigt. Das Material für den Dachstuhl wurde geliefert und gestern kam das Material zur Neueindeckung. Ich habe wieder aus verschiedenen Baucontainern Ziegelsteine gesammelt und in den Garten gefahren, um die Hohlräume schließen zu können, die durch die Veränderung der Dachkonstruktion entstehen werden.

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Die Hälfte des Daches ist bereits abgedeckt. Es gibt einige unvorhergesehene Schwierigkeiten und deshalb zieht es sich.

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Vorbereitungen zur Dacherneuerung

Lange haben wir uns den Kopf zerbrochen was wir mit dem Dach des Gartenhauses machen sollen. Es ist kaputt und es muss gemacht werden, aber wer soll es machen, wie teuer wird das, was muss runter, was soll dann wieder drauf. Soll gar  die Konstruktion verändert werden?
Im Februar hatte ich das erste mal einen Kostenvoranschlag machen lassen, weil ich keine Vorstellung davon hatte, was so was kosten kann. Der erste Kostenvoranschlag zog mir die Schuhe aus. In meinen kühnsten träumen wäre ich nicht auf so eine Summe gekommen. Es waren 12.000 Euro, die die Maßnahmen hätten kosten sollen. Nun war es vielleicht auch einfach der Branchenführer in der Ecke, deshalb holte ich mir den nächsten Kostenvoranschlag bei einem Dachdecker aus der Verbandszeitung ein, als ich mich von dem Schock erholt hatte. Dort wären es 4.200 Euro gewesen. Das hörte sich schon humaner an, aber begeistert war ich trotzdem nicht, so dass ich erst mal nichts weiter in der Hinsicht tat, außer denken.

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Reperaturen am Mauerwerk/ Innenausbau und die Küche zieht ein!

Ich habe das Gartenhaus ja mit einigen Schäden am Mauerwerk übernommen. Die Mauer ist aus Ziegeln ohne Sperrschicht gegen Bodenfeuchtigkeit und wurde nur verputzt. Auch die mangelhafte Ableitung von Regenwasser hat zu den Feuchtigkeitsschäden beigetragen. Die bessere Ableitung war das erste, was ich letzten Herbst geregelt habe. Ich habe eine Tonne aufgestellt und Regenrohr gekauft, um das Wasser weiter weg von Haus zu leiten.

Durch die aufsteigende Feuchtigkeit ist der Putz im Haus abgeblättert und die Vor-Vorbesitzerin hat die Putz in Bodenähe abgeschlagen, dann aber den Garten abgegeben. Der letzte Vorpächter hat sich damit nicht mehr befasst. Also waren überall Löcher. Ich habe 6 Beutel Putzmörtelgekauft und das Werkzeug und habe 10 Kg Putz selbst verarbeitet. Dabei habe ich gemerkt, dass ich die großen Stellen in Bodennähe nicht selbst schaffe. Da hätte der Putz 2cm dick drauf gemusst, auf teilweise über einen Meter Länge. Das hat mich echt überfordert. Ich habe das also, wahrscheinlich nicht ganz billig, von Maurern machen lassen. Der Vorteil, sie waren an einem halben Tag fertig und es muss einfach vorangehen. Man kann immer eine Menge selbst machen, aber es dauert dafür lange, manchmal ist diese Zeit einfach nicht da.  Hier also ein kleines Vorher/Nacher:

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