Category: Pflanzen (page 2 of 6)

Blümchen-Guck 1. – 4. April

 

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Wunderschöne Helleborus Orientalis, ein Ureinwohner des Gartens.

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Eine frühe Zwerg- oder Wildtulpenart. Ich meine, die hätte ich auch nicht gepflanzt.

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Tomatenanzucht 2017 Teil 2

Dieses Jahr hatte ich wieder eine neue Erkenntnis: Meine Anzuchterde ist zu nährstoffarm gewesen. So nährstoffarm, dass meine Pflänzchen nach dem Keimen nicht mehr wachsen wollten. Der Empfehlung, die Tomaten nach dem zweiten Blattpaar umzutopfen konnte ich deshalb nicht nachkommen. Es bildete sich ja nicht mal das erste Blattpaar. Erst sahen die Keimlinge gut aus und dann veränderte sie ihre Farbe und sahen ganz ungesund aus. Gelb werdend oder so grün-blau entsättigt.

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Ich musste handeln: Ich nahm mir Erde aus dem Garten mit nach Haus und kaufte mir andere Anzuchttöpfe. Denn die Torftöpfe haben einige Nachteile. Sie verdunsten über die ganze Oberfläche Wasser, dh. : sie trocknen schneller aus und man muss ständig nachgießen. Aber zu feucht ist ja auch nicht gut für die Tomaten. Die Wurzeln durchdringen die Töpfen wenn sie sich ausbreiten, das wird ja immer als pro Argument angeführt. Aber draußen gibt es nichts zu holen. Und wenn der Torftopf aussen wieder abtrocknet, und das geht sehr schnell, dann vertrocknen die kleinen Wurzeln und das wirft die Pflanze zurück. Bei den Anzuchtöpfen aus Plastik ist das nicht so. Die Wurzeln stoßen an eine Grenze und wachsen dann im Kreis in die Richtung in der es weiter geht. So wird der Topf besser durchwurzelt.

Leider gibt es solche Töpfe in keinem Baumarkt. Alle ziehen einen mit überflüssigen, unnützen Anzuchtscheiß ab, wie mit Kokostabletten und passenden Indoor-Mini-Gewächshäusern. Das sind Wegwerf-Artikel.

Ich musste die Töpfe online bestellen. Ein Topf 15 Cent, Juhu. Hier sieht man die beiden Tomaten, die am weitesten sind. Sie haben als erste gekeimt und hatten auch irgendwie mehr Kraft. Sie sind als erste umgetopft worden, in kleine Töpfe, die ich noch hatte. Darin kamen mal Erdbeeren an. Seitdem haben sie sich gut erholt und wachsen wieder. Das Grün ist frisch und zart wie Baumaustrieb.

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Obstbaumschnitt: Apfelbäume Winterschnitt

Seit Ich meine E-Säge habe habe ich mir meine Apfelbäume  vorgenommen. Die haben einen Instandhaltungsrückstau. Die Einen haben es nötiger als die Anderen. Ein Vorher/ Nachher:

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Vorher: Die Landberger Renette, Es gibt zu viele Steiltriebe nach einem Schnitt der Leitäste vor ein paar Jahren. Die Triebe stehen ebenfalls zu eng und zu steil. Der unterste Leitast ist krank.

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Danach: Der Untere Leitast wurde bis in den gesunden Bereich zurück geschnitten. Das war ein massiver Eingriff. Der Rest des Leitastes wird ernährt durch den Seitenast der hinter der Schnittstelle in Richtung Betrachter abgeht.Gäbe s dieses Seitenast nicht, hätte der ganze Leitast ab gemusst. Es wurde weiter nach innen Wachsendes , Kreuzendes und zu Dichtes heraus geschnitten. Die Holzscheite, die dran hängen,  erkläre ich im nächsten Bild.

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Monster- Blauregen: Was passiert wenn man seine Wisteria unbeaufsichtigt lässt…

Ich liebäugel schon seit langem mit Blauregen und träume über die Möglichkeiten der Umsetzung, wenn ich endlich meinen Laubengang so weit  zurückgebaut habe. Gleichzeitig bin ich aber immer wieder abgeschreckt, wenn ich bei Recherchen Schäden sehe, den Blauregen so anrichtet, wenn er Regenrinnen zerdrückt, wie ein Anaconda ein Capybara, oder wenn Drahthalterungen von der Wand abgesprengt werden usw.

Bei einem Ausflug aufs Land besuchten wir ein Haus, dass seit 6 Jahren leer steht. Wie der Blauregen hier in diesem Zeitraum gewütet hat erinnert an Dornröschen:

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Hier sieht man eine eingewachsene Holzpergola, die unter ihrem Gewicht und wegen Morschheit schon weg bricht. Von diesem Ausgangsort erstrecken sich die langen Triebe der Wisteria über die gesamte Querseite des Gebäudes auf einer Fläche vom 4x 11 Metern.

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Staudenmarkt und Schattenpflanzungen im Botanischen Garten

Am 3. und 4. September war wieder Staudenmarkt im Botanischen Garten. Ich hatte ja schon letztes Jahr davon berichtet und fleißig Aussteller fotografiert. Diesmal habe ich mich deshalb mehr um das drum herum gekümmert und eingekauft:-)

Ich würde gerne sagen können, welche Pflanze man da sieht, damit man sie bei Interesse weiter recherchieren und ev. für den eigenen Garten kaufen kann, aber leider ist die Beschilderung im Botanischen Garten total irreführend. Ein Schild was bei einer Pflanze steht meint mehrheitlich nicht diese Pflanze, sondern eine, die da vielleicht mal gestanden hat, als das Schild dort gesetzt wurde. Ich habe einige Schilder fotografiert und per Bildersuche überprüft und nur diese Erkenntnis gewonnen.

Das Abteil ist Nordamerika und ich bin besonders angetan davon weil hier alles groß, wild und weitläufig ist, das krasse Gegenteil zu einem Kleingarten.

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Astern, Ernte, KATZEnminze

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Ah, ein schöner Gartentag geht zu Ende! Es ist schönster September, es waren heute 30 Grad und ich genieße mein Abendbrot mit Kater und kann derweil schön in den neuesten Gartenkatalogen blättern.

IMG_0955 IMG_0956Es war so heiß, dass diese Kerze geschmolzen ist. Dabei habe ich diese Hochglanz-Stahllaterne schon unter die Bank und den Tisch unter dem Vordach gestellt, weil ich Angst hatte, dass das Metall so stark reflektiert, dass es mir irgendwo ein Feuer entfacht.  Also wenigsten das hat funktioniert:-)

Meine Sonnenanbeter-Blumen wiegen sich auch glücklich im Spätsommerwind. Meine Alpenaster ist erst letztes Jahr gepflanzt und sieht schon so etabliert und reich blühend aus:

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Blümchenguck August

Ich komm nicht hinterher. Der August war ein sehr voller Monat, die Arbeit will ja auch gemacht und nicht nur geknipst werden.  Was war das auch für ein Wetter? Oft konnte ich keine guten Fotos machen. Der Himmel war bedeckt, das Licht streut dann, die Kontraste sind dann mies, und zudem bin ich dieses Jahr nicht glücklich mit meinen Staudenbeeten. Das schmälert auch die Motivation. Die Lupinen haben mein schönes Konzept gestört und wegen diversen Notlösungs-Zwischenpflanzungen sieht alles so unruhig aus. Das gefällt mir gar nicht.

Alles hat sich gezogen, ich schreibe schon seit 14 Tagen an dem Post und so kommt jetzt der Augustrundgang im September raus.

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Alle meine Phloxe sind in voller Blüte oder bereits durch. Hier der Phlox ‘Spitfire’ oder ‘Frau A. v. Mauthner’, sein alter Name. Die Pflanze hab ich im Garten gefunden und aus der jetzigen Rasenfläche ausgegraben. Meiner Mutter hat die Sorte aber auch, s kam sie auch in den Arbeitsgarten. Ich schätze sie sehr. Sie hat große Blütenälle fast wie eine Hortensie,  die Farbe besitzt eine ausgeprägte Leuchtkraft, weswegen sie eine gute Fernwirkung im Garten hat.

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Hier habe ich den Phlox ‘Kirmesländer’. Er ist bisher mein spätester Phlox. Er sieht aus wie die Sorte ‘Bright Eye’, nur dass die Farbe weniger Sättigung haben und er deutlich höher wird. Macht sich gut.

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Kleine Überraschungen

Mein prächtiger Rittersporn ‘Janusz Korczak’ siehe hier:

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hat sich zahlreich ausgesäht, u. Anderem auch in den Gemüsegarten. Da ich sowas immer spannend finde, habe ich die Sämlinge wachsen lassen. Zwei haben es schon zur Blüte gebracht. Der erste sah der Mutterpflanze sehr ähnlich, das zweite Kind ist aber eine ganz außergewöhnliche Neukreation und ich frage mich, wie das möglich ist:

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Was ist das für eine Blütenform? Was ist das für eine Farbe? Kreuzen sich Rittersporne wild untereinander? Diese beiden Rittersporne könnten Pollen gespendet haben: ‘Lanzenträger’ und ‘Augenweide’:

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Wirklich abgefahren und ich bin sehr gespannt, was die anderen Nachkommen noch so zeigen werden. Was spannend aussieht, darf bleiben.

Auch eine interessante Neuausformung zeigte sich bei den Cosmeen. Die sehen ja eigentlich eher so aus:

DSC_0232Und dann steht unter all den Normalen diese Fast geometrisch geformte Cosmea:

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Beim Unkraut rupfen bin ich erschrocken von dieser wespen-artigen Spinne zurück geschreckt. Die schreit ja schon Alarm, Alarm! Ich habe sowas vorher noch nie gesehen, ich habe es zuhause gleich einmal nachgeschlagen. Sie hat hier gerade eine Biene in einen Kokon versponnen. Diese Spinne heißt tatsächlich Wespenspinne!

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Das Verbreitungsgebiet der Wespenspinne reicht vom Mittelmeerraum bis an die asiatische Pazifikküste. Um 1900 bestanden in Deutschland nur zwei Vorkommen im Oberrheingraben mit unterem Maintal und bei Berlin. Möglicherweise war zumindest das Berliner Vorkommen ein Relikt aus der nacheiszeitlichen Wärmeperiode. Von diesen beiden “Wärmeinseln” breitete sich die Spinne im Laufe des 20. Jahrhunderts überwiegend durch Windverdriftung der Jungspinnen weiter aus. Die Berliner Population besiedelte nach 1920 Polen und Ostdeutschland.

Quelle: https://schleswig-holstein.nabu.de

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Nach den fast zwei Jahren, in denen ich den Garten habe, gibt es doch noch immer eine Überraschung, weil eine Pflanze wieder an die Oberfläche kommt, die die Jahre lange Vernachlässigung im Boden überlebt hat. Aktuell habe ich an drei Standorten winzige Blätter von Astilben entdeckt. Und diese blüht sogar. Wenn auch alles in Miniatur:

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So klein ist sie im Vergleich zur Pfingstrose.

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Vor ein paar Wochen habe ich diese winterharte Opuntie geschenkt bekommen. Sie ist nach dem Pflanzen wegen einer gewissen Dehydrierung in sie zusammen gefallen, deshalb musste ich sie stützen. Sie sieht da auch etwas schrumplig aus, aber jetzt ist das schon wieder besser. Jetzt habe ich meinen eigenen Kaktus, voll Carl-Spitzweg-mäßig. Wundervoll!

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Und heute hat mein großer Kirschbaum das erste Blatt verloren. Ja ist es denn schon wieder Herbst?! Ich will nicht! Dieses Jahr ist alles früher.

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Gartenrundgang zwischen zwei Gewittern (Ende Juni)

Teil 1: Der Gemüsegarten kommt exra, sonst wird es zu lang.

Am Samstag und Sonntag war es so heiß, der Schweiß rann nur so in Strömen. Man konnte kaum etwas machen ohne Kreislauf-Koller. Nicht mal Fotos konnte ich machen währenddessen, weil durch das krasse Sonnenlicht die Kontraste so hart sind und ich zudem hätte in der Sonne stehen müssen.

Wir flüchteten zum Badesee und als wir wieder in den Garten zurück kamen braute sich schon ein Gewitter zusammen. Wegen des Gewitters wurde das Licht so schlecht, dass ich mit manueller Belichtung fotografieren musste, die Automatik ist bei solchen Lichtverhältnissen immer überfordert. Deshalb sehen die Fotos etwas übernatürlich aus.

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Die große Obstwiese mit der kleinen Süßkirsche und der Sauerkirsche.

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Die Sauerkirsche, an der ich letztes Jahr den Korrekturschnitt gemacht hatte. Sie trägt irre viel.

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Was passiert im Kartoffelkeller im Sommer?

Nun, da das Dach Langsam fertig wird, kommen wir auch im Haus mehr und mehr zum Aufräumen. Baustoffe kommen weg. Säcke und Planen werden fortgeräumt und der Blick streicht durch Ecken, die länger verbaut und verborgen waren.

Und was sieht da mein Auge? Das ist doch ein Kartoffelblatt!? Und es kommt am Deckel vorbei aus dem Kartoffelkeller? Wie hat es das bloß geschafft?

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Ich hatte die übrigen Kartoffeln im Keller im April nicht zum Pflanzen benutzt, da ich Sorge hatte etwaige Krankheiten damit zu vermehren, und dann kam ich nicht mehr ran, um den Keller auszuräumen. Ich hatte mir alles Mögliche vorgestellt was darin auf mich gewartet hätte, aber nicht das:

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Gruselig, ein bisschen alien-mäßig. Da zieh ich mir doch lieber mal die Handschuhe an. Wie viel Biomasse diese Triebe sind. Gar nicht leicht die Dinger aus dem Kies-Bett zu ziehen, denn die haben gewurzelt.

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Eine sehr saubere Methode des Anbaus :-). Wie Gewächshauspflanzen auf Steinwolle. Ob sich da auch neue Kartoffeln bilden könnten?

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Den Mutterkartoffeln geht es jedenfalls prächtig. Nicht grün, immer noch prall und knackig, wie frisch geerntet. Tolles Klima da unten, nur nicht dunkel genug.

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