Category: Pflanzenschutz/ Schädlingsbekämpfung (page 1 of 2)

Obstbaumschnitt: Apfelbäume Winterschnitt

Seit Ich meine E-Säge habe habe ich mir meine Apfelbäume  vorgenommen. Die haben einen Instandhaltungsrückstau. Die Einen haben es nötiger als die Anderen. Ein Vorher/ Nachher:

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Vorher: Die Landberger Renette, Es gibt zu viele Steiltriebe nach einem Schnitt der Leitäste vor ein paar Jahren. Die Triebe stehen ebenfalls zu eng und zu steil. Der unterste Leitast ist krank.

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Danach: Der Untere Leitast wurde bis in den gesunden Bereich zurück geschnitten. Das war ein massiver Eingriff. Der Rest des Leitastes wird ernährt durch den Seitenast der hinter der Schnittstelle in Richtung Betrachter abgeht.Gäbe s dieses Seitenast nicht, hätte der ganze Leitast ab gemusst. Es wurde weiter nach innen Wachsendes , Kreuzendes und zu Dichtes heraus geschnitten. Die Holzscheite, die dran hängen,  erkläre ich im nächsten Bild.

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Mein kleines Pilzproblem

Dieses Jahr war hier zumindest schön feucht warm, oder etwas mehr feucht als warm, und überall zeigen sich bei mir diverse Pilzerkrankungen. Hier eine kleine Sammlung:

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Das ist keine gammlige Banane, das ist eine Aubergine mit Fäulnis. Eine ungewöhnliche längliche Sorte, sie trägt sehr reichlich. Warum es diese Frucht ereilt hat ist mir ein Rätsel. Der Rest der Pflanze sieht gut aus.

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Gartenrundgang Juli: Gemüsegarten

Zum Gemüsegarten:

Ich habe einen heimatlichen kernechten Pfirsich geschenkt bekommen. Ich habe ewig überlegt, wo ich ihn pflanze. Jetzt habe ich mich für die Randzone im Gemüsegarten entschieden. Dort scheint immer die Sonne und von einem bisschen wandernden Schatten können alle Pflanzungen dort nur profitieren.

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Mein Problem hier nach einiger Recherche: Die Blätter zeigen Phosphatmangel an. Das Bäumchen stand seit Pfingsten Töpfchen mit Erde von hinter dem Gewächshausbeet und hat da auch Phospatmangel. Also entweder reagieren die Pflanzen ganz unterschiedlich auf vorhandene oder fehlende Nährstoffe im Boden, oder mein Boden ist punktuell sehr unterschiedlich.

Ich habe neben Mulch, wo immer es geht, nun auch gedüngt. Flächig mit Hornspänen und im Pflanzloch mit Pferdemistpellets und auch in meinem Gießtopf. Den brauche ich hier, weil hier etwas Gefälle ist und das Wasser immer nur auf den Weg läuft. So kann ich gezielt wässern. Immer wenn es regnet oder ich drauf gieße, lösen sich ein paar Nährstoffe. Das habe ich bei den Tomaten auch so gemacht.

Zumindest im Hochbeet habe ich kein Nährstoffproblem.

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IMG_0888Zucchini, mächtig gewaltig. Problem hier die gleichmäßige Bewässerung. Man kann in der Frucht sehen an welchen Tagen zu wenig Wasser da war. Die Früchte werden ungleichmäßig, krieg dünne, runzlige Zipfel an der Spitze. Kommt dann Wasser, wird es in die Frucht gepumpt, so dass sie aussieht wie ein nicht ganz aufgeblasener Luftballon.

Hier sieht man mal wie groß ein Blatt im Vergleich zum Kater ist. Er könnte es glatt als Regenschirm nehmen.  Ich kann nirgends treten, ohne über die Katze zu fallen. Er folgt mir auf Schritt und tritt.

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Herbstpflege an den Laubgehölzen und Obstbäumen 2 und Erdbeerbefreiung

Ich habe meine Hecke mal wieder vom Hopfen befreit. Der hat sie so was von im Würgegriff. Die Hecke ist dort nur halb so hoch und manche Äste sehen schon fast tot aus, weil sie kein Licht abkriegen. Ob ich diese Pflanze jemals besiege?
Der Hopfen in der Hecke ist der einzige mit diesen Hopfendolden, der Rest im Garten hat das nicht, wird aber genauso bekämpft. Vor dem Entfernern aus der Hecke hab ich mal ein bisschen Hopfen geerntet.

IMG_0680Und dann hab ich ewig am Gestrüpp rum gezerrt und alles weg gehächselt. Tod dem Hopfen! Ja wieso denn, denkt da vielleicht einer, aber der Schaden, den er anrichtet ist einfach größer als irgendein Nutzen. Er steht einfach an der falschen Stelle.

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Herbstpflege an den Laubgehölzen und Obstbäumen 1

Heute habe ich meine kleine kranke Sauerkirsche gefällt. Hätte ich schon letzten Herbst machen können, aber ich hatte noch Hoffnung. Jetzt habe ich sie nicht mehr, der Baum wird sich nie erholen, er ist einfach zu stark geschädigt .

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Diese Schäden an der Rinde, diese Einflugschneisen für Pilze… Das Laub zeigte Chlorose, was an den Versorgungsfähigkeiten des Baumes liegt und nicht an der Erde und die Blätter sehen ganz grässlich aus, nachdem sie im Frühjahr hart von Blattläusen massakriert wurden.
Es spricht nichts mehr für den Baum und nebenan ist jetzt eine Aprikose gepflanzt, die den Platz gebrauchen kann. Ich habe die Tage immer die gute Kamera vergessen mitzunehmen, deshalb musste ich mit dem Handy knipsen. Schlechte Bildqualität sei daher bitte entschuldigt.

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Das große Ernten geht weiter

Alle drei Tage spätestens müssen das Fallobst gesammelt  und die Tomaten gepflückt werden. Die Tomaten sind echt irre. Ich komme kaum hinterher. Heute habe ich diese Ernte eingefahren:

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Ich habe es nicht gewogen, aber ich würde sagen, ich habe einen neuen Rekord aufgestellt. Es gibt derzeit nur ein Problem: Durch die starken Regenfälle in den Letzten Tagen sind nahezu alle Tomaten aufgeplatzt. Das gilt in besonderem Maße im Gewächshaus, obwohl es da selbst ja nicht regnet und ich eher gleichmäßig wässere, wenn.  Aber wenn es rundherum regnet, zieht auch die Erde im Gewächshaus das Wasser. Zudem ist die Erde seit dem Austausch etwas zusammen gesunken und ist jetzt unter dem Höhenniveau der Umgebung, so dass sich das Wasser da noch etwas stärker sammelt, wie in einer Badewanne.

Der Boden ist reiner Kompost und so wachsen die Tomaten dort überdimensional. Die Größen, die die Purple Russian erreichen, haben nichts mehr mit dem zu tun, was man Sortenstandard bezeichnen kann. Nur eben diese Risse:

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Kartoffelernte und Ergebnisse im Vergleichsanbau

In Erwartung des kommenden Herbstes, einhergehend mit kalten nassem Wetter, was mir die Freude am Buddeln in der Erde vermiest, habe ich die ganzen Kartoffeln geerntet. Ich musste ja noch warten, bis bei dem hinteren Beet die Strünke absterben. Die Kartoffeln dort waren nur 2 Wochen später gesetzt worden, brauchten aber im Schnitt über einen Monat länger, um abzureifen.

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Überhaupt war der diesjährige Kartoffelanbau reich an Erkenntnissen, da ich Vergleichspflanzungen gemacht habe. Auf dem vorderen Beet standen die Kartoffeln sehr weit auseinander. Der Mittelstreifen wurde mit starker Anhäufelung angebaut und zwei Pflanzen in der Außenreihe waren nicht gemulcht worden, weil ich keinen Grasschnitt mehr übrig hatte.
Das hintere Beet war nur zur Pflanzung gehäufelt worden, gemulcht aber recht dicht, doch mit Versatz gepflanzt. Das Ergebnis war folgendes:
Die Pflanzabstände wirkten sich nicht aus, was heißt: die Hinteren waren nicht zu eng gepflanzt, aber ein übertriebenes Mehr an Platz macht trotzdem nicht mehr Kartoffel.

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Das Phosphor-Dilemma und Urin als Dünger

Synthetische Dünger bestehen zu großen Teilen aus Phosphor. Der Phosphordünger hat die Industrielle Landwirtschaft möglich gemacht, die es wiederum ermöglicht eine stetig wachsende Weltbevölerung zu ernähren. Dieser Phosphor muss im Bergbau gewonnen werden und ist ein endliches Gut. Neben seiner Endlichkeit als Abbauprodukt, birgt er noch andere Probleme, die man  im Zusammenspiel mit unserer Abhängigkeit von diesem Stoff als das Phosphor-Dilemma umschreiben kann. Die Industrielle Gewinnung, sowie der massenhafte Einsatz in der Industriellen Landwirtschaft haben zu einer Art Phosphor-Einbahnstraße geführt, in der Phosphor von wenigen Ländern gewonnen wird, auf dem Land im Ackerbau ausgebracht und verbraucht wird und von der Bevölkerung in den Ballungszentren wieder ausgeschieden wird, wo es dann in den Abwässern entschwindet. Die Phosphate, die nicht von den Pflanzen aufgenommen werden können  und die, die in den Abwässern wieder ausgeschieden werden, reichern sich in Gewässern an und führen zu einer Eutrophierung mit all den dazugehörigen Auswirkungen.

Zudem kommt Phosphat nicht als Reinstoff vor sondern ist häufig  mit Schwermetallen verbunden, so dass mit dem Dünger Cadmium  und auch radioaktive Schwermetalle wie Uran auf die Äcker ausgebracht werden, die dann von Pflanzen, Tieren und Menschen aufgenommen werden. Das sind laut diese Doku von arte jährlich 114 Tonen, die auf deutsche Äcker ausgebracht werden. Würde dieses Uran verstromt werden könnte man damit 2 Millionen Haushalte im Jahr mit Strom versorgen.

Diese Doku von Arte fasst den Komplex zusammen:

Überträgt man das aufs Kleine kommen wir wieder zum Urin als Dünger im Garten. Ich dünge damit  nur Planzen außerhalb meines Gemüsegartens, weil auch andere Menschen außer mir mein Gemüse essen, und weil ich kein Labor habe, um den Zustand und die Zusammensetzung meines Urins zu überprüfen. Wer würde das auch schon für jede Pfütze einzeln tun. Für den Gemüsegarten habe ich Dünger aus Pferdemist, ultrahoch erhitzt und pelletiert.

Ich zitiere jetzt einen Artikel von landmensch.wordpress.com, der sich mit Urin als Dünger auseinandersetzt. Besser kann man das nicht zusammentragen:

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Rhododendron düngen/ Entwicklung im Moorbeet

Werfen wir mal wieder einen Blick auf den Rhododendron, meinem Stolz. Wie der sich gemacht hat, ist echt der Wahnsinn. Er wächst und wächst. Er schiebt sogar einen neuen Ast.

Um den Vergleich in seiner Entwicklung zu ermöglichen hier ein früheres Bild (März) und ein aktuelles Bild (Ende Juni):

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Aktuell zeigt er wieder oder immernoch Anzeichen einer leichten Chlorose, aber bei dem Wachstum wundert es mich nicht, dass er Nährstoffbedarf hat. im Juli/ August steht auch die zweite Düngung mit dem Substral-Rhodo-Vital-Dünger an. Im März hatte ich ihn beim anlegen des Beetes das erste Mal mit dem Substral-Rhodo-Vital-Dünger behandelt.

Hier der Artikel vom März: http://reh-garten.de/das-moorbeet-rhododendron-und-heidelbeeren/

Natürlich liegt diese enorme Verbesserung nicht nur an diesem Dünger, alle Lebensumstände haben sich verbessert. Der Boden ist mit Rindenmulch abgedeckt, was die Feuchtigkeit besser hält. Ich gieße das Moorbeet öfter als andere Bereiche und den Rhododendron gieße ich im besonderen Maße. Bei jedem Aufenthalt im Garten gieße ich ihn mit meinem Urin, den ich während meines Aufenthaltes im Garten produziere, in einem Mischverhältnis mit Wasser von 1:10. So kriegt der Rhododendron 1-2 Eimer Wasser 1-3 Mal die Woche zusätzlich inkl. der düngenden Wirkung, die der Urin entfaltet. Das findet der ein oder andere vielleicht befremdlich oder eine etwas unappetitliche Vorstellung, aber der Erfolg gibt mir recht. Urin als Dünger wird unterschätzt bzw. einfach gering geschätzt.

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Gartenrundgang Ende Juni

Auch wenn der Sommer sich bisher noch nicht so richtig wie Sommer  angefühlt hat mit seinen kühlen Temperaruren und dem vielen Regen, der Garten sieht langsam aus wie ein richtiger Garten: Zeit für einen Rundgang!

Hier erst ein mal ein paar allgemeine Eindrücke, die man hat, wenn man den Blick entlang der Hauptachse schweifen lässt:

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Auf dem ersten Bild sieht man die neu gestrichene Tür. Das unaufdringliche Grün passt schön zum Grün der Pflanzen. Ich komme gleich zum Gemüsegarten, erst einmal ein Eindruck von ihm in seiner Gänze:

IMG_0526 IMG_0525Alles wächst prächtig, auch das Unkraut. Ich habe es immer noch nicht geschafft alles zu mulchen. Das liegt daran, dass man ja auch immer nachbessern muss, wo das Zeug bereits verottet ist oder die Vögel alles weggekratzt haben. Die Wege, die nicht gemulcht sind, müsste ich erst einmal von Unkraut befreien und das dauert so lange. Da ist immer etwas Dringenderes, das meine Zeit beansprucht. Es ist auch einfach so heiß, wenn die Sonne scheint, dass ich da erst ab 18/19 Uhr überhaupt rangehen kann, denn die Fläche liegt von früh bis spät  in der  prallen Sonne.

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