Category: Tiere im Garten (page 1 of 3)

Gartenrundgang Oktober und letzte große Ernte

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Blick vom Gemüsegarten über die kleine Obstwiese mit den Bienen.

Der goldene Oktober neigt sich dem Ende und langsam geht es ans Abernten und Aufräumen. Aber der Garten hat noch immer einiges zu bieten, da wird es doch mal wieder Zeit für einen Gartenrundgang:

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Jetzt spielen die Ringelblumen ihre Stärke aus: Ihre anhaltende Blüte, auch sehr spät im Jahr.  Ich schneide die Pflanzen immer zurück, damit sie sich nicht unkontrolliert aussähen. Dadurch verlängert sich die Blühdauer einer Pflanze sehr.

Die automatische Bewässerung ist noch immer in Betrieb, weil für die ersten beiden Oktoberwochen kein Regen angesagt war. Aber die Frequenz und Beregnungsdauer ist runter geregelt.

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Nach dem Foto habe ich das Spargelkraut runter geschnitten. Ein mal in der Woche nehme ich das Laub auf, zusammen mit dem Rasenmähen. Das nehme ich gerne um abgeräumte Beete zu mulchen.

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Blümchenguck Juni II & Juli I

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Ich habe wieder Blümchen- über Blümchenfotos gesammelt und natürlich auch ein paar Bestäuberfotos, deshalb nicht lang reden sondern gucken:

Die Phloxe:

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Achillea ptarmica ‘Schneeball’ – Gefüllte Bertramsgarbe, darunter  links oben ‘Kirmesländer, ‘Anne’, eine namenlose Taglilie, und Waldhortensie ‘Annabelle’ mit Herstannemonen. Die blühen seit dem Ableger nehmen das 1. Mal.

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Suchbild Katze

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Kirschbaum Ahoi, Kirschbaum ade und unser schönes Katzen-Gartenhaus im Sommer

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Die Kirschzeit ist bei mir gerade zu Ende gegangen. Über 2 Wochen lang konnte ich ernten ohne Ende. So viel Kirschen kann kein kein Mensch essen und ich habe verschenkt und pflücken lassen, wer mochte, vorne am kleinen Kirschbaum  und hinten am Großen. Dieser hat in seiner vollen Pracht so ein tolles Bild abgegeben, dass muss man gesehen haben. Es war das Kirschenschlaraffenland. An den niedrigen Ästen hingen sie wirklich so, das man sie im Vorbeigehen weg happern konnte.

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Mittlerweile sieht die ganze Ecke darunter auch sehr schön aus und beim Ernten auf der Leiter hatte ich ganz neue Perspektiven, die ich erst mal festhalten musste:

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Von Rosen und Raupen

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Ach dieser Blütenreigen! Wie eine Symphonie blühen erst die die eine Pflanzenarten auf, um alsbald von den anderen abgelöst zu werden. Jedes Jahr aufs neue, mal etwas früher, mal etwas später, aber immer in der gleichen Abfolge, wie ein Uhrwerk, meine Blumenuhr. Und um so mehr Pflanzen ich habe, um so genauer weiß ich wir “spät” es im Jahr ist. Jetzt ist wieder Rosenzeit:

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Links unten ‘Colibri Farbfestival’, Rechts Gewitterschaden bei meinem Miniclimber Farruca, die ich mir gekauft habe, weil ich die roten Kletterrosen meines Nachbarn so bewundere, siehe unten.

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1. Gartenrundgang Mai- Flieder, der Herrentags-Indikator

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Immer wenn der Flieder blüht, weiß ich dass Herrentag naht, wohingegen ich das eigentliche Datum nicht im Kopf habe. Es ist eine meiner ersten Kalenderassoziationen mit Pflanzen, die ich in meiner Kindheit gemacht habe. Wenn dann die Fahrrad fahrenden Herrengedecke die Dörfer abtingelten, hatten sie immer die wilden Fliederbüsche unterwegs geplündert und die Lenker damit verschönert. Hatten natürlich keine Gartenscheren mit dabei und ich fand es immer ganz schlimm, wie das abgerissen wurde. DSC_0035

Mein Fliederwäldchen wächst so hoch, dass ich kaum an eine Blüte komme. Aber es riecht soooooo gut! Ich stehe unter den Bäumen und inhaliere diesen wahnsinnigen Duft. Die ganze Anlage ist voll mit Flieder und diese Pracht ist überwältigend.

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Ich habe mittlerweile auch alle Farben. Vom Nachbar hat sich der hellviolette Flieder unterm Zaun durchgedrückt. Dieser Ausbreitungsdrang ist aber echt lästig. Ich muss immer hinterher schnippeln, damit er nicht alles für sich einnimmt.

DSC_1001Hier soll nämlich Platz bleiben für meinen braunen Storchenschnabel (Geranium phaeum). Der hat mit den Jahren hier auch kräftige Horste gebildet und sät auch hier und da aus.

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Gartenrundgang April 2018 – Teil 1

Vom Winter, ohne Umweg direkt  zum Sommer, den Frühling haben wir gleich übersprungen. Ich hoffe es bleibt warm und ich kann dieses Jahr meine Kirschen behalten.  Alles geht so rasend schnell wegen den hohen Temperaturen. Innerhalb von ein paar Tagen sind ganze Blütengruppen durch mit Auf- und Abblühen. Man kann froh sein, wenn man rechtzeitig da ist, um wenigstens ein Foto zu machen.

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Bienchen und Blümchen (Imkerkurs Termin 1)

Warum bin ich eigentlich nicht früher drauf gekommen als Imkern noch nicht der aktuelle Trend war? Weil ich bis dato einfach niemanden kannte, der sich mit Bienen beschäftigte. Eigentlich merkwürdig, aber es ist tatsächlich so, dass das in der Stadt präsenter ist. Zahlenmäßig gibt s hier viel mehr Imker, die dafür kleiner sind.

Ich bin in der glücklichen Lage einen Imkerpaten gefunden zu haben, den ich immer wann es geht über die Schulter schauen, zur Hand gehen und mit dummen Fragen löchern darf ohne mich blöd dabei zu fühlen. Da, ich zunächst dachte, dass das nicht klappt, hatte ich mich auch bei einem kostenpflichtigen Imkerkurs angemeldet, so dass ich jetzt 2 Imkerkurse habe. Dieser offizielle ist 1 Mal im Monat in einer größeren Gruppe, was üblich aber natürlich etwas hinderlich ist. Denn man ist gehemmter  und steht automatisch weiter weg, so dass man auch schlechter sieht. Rein zeitlich kann nicht jeder mal selbst ran.

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Leichenschau bei den Bienen: “Mein lieber Watson, sagen sie, was hat sich ihrer Ansicht nach her zugetragen?”

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Winterzeit ist Bastelzeit: Meine Outdoor-Projekte

Wegen des Schuppenabrisses ist mir ein 4 Meter langer Sichtschutz abhanden gekommen und ich fühle mich so auf dem Präsentierteller. DSC_0053 DSC_0517

Man kann mir jetzt von hinten nach vorne meinen früheren privaten Mauschel-Mauschel-Bereich reinsehen und das gefällt mir gar nicht. Auch  ist die verbliebene Fundamentfläche von dem anderen Schuppen ja als Terrasse vorgesehen und ich möchte nicht auf meiner Terrasse permanent beobachtet werden.

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Die Erde ist gekommen und hat die Fundamentaushebung ausgefüllt. Die Leiter hält den Wein, de noch auf die Baugenehmigung fürs Spalier wartet.

Und wer weiß, ob ich diese Genehmigung für diese Pergola bekomme. Deshalb muss ich erst mal eine Notfallversorgung machen. Ich habe das Holzregal mit einem Spalier verlängert. Das ist ja nur gesteckt und geschraubt und kann im Notfall auch wieder schnell abgebaut werden. Ich habe auch das Dach vom Holzregal verlängern müssen, weil das Tropfwasser von der Dachkante immer die Holzscheite begossen hat, so dass sie auf Dauer anfangen würden zu verrotten.

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Die Fläche davor habe ich mit Unkrautvlies abgedeckt, bis auf den kleinen Frühblüherkeil, links vom Hund. Der Bodenfrost ist mir dann erst mal dazwischen gekommen.

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Ich möchte die Fläche  als Arbeitsplatz zum Holzhäckseln und als Schnittgutsammelplatz benutzen. Ich möchte da auch einen kleinen Schattentopfgarten hin machen.

Smilacina racemosa - Traubiges Duftsiegel, SchattenblumePrimula japonica 'Alba' - Etagen-PrimelPolygonatum x hybridum 'Striatum' - Gestreiftes Salomonssiegel

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Auswirkung von Lichtverschmutzung auf das Insektensterben und das Ökosystem

Neulich habe ich einen sehr interessanten Beitrag vom NABU über die Auswirkungen der Lichtverschmutzung  in den Händen gehalten und ich fand  ihn so aufschlussreich und wichtig, dass ich zu seiner Verbreitung beitragen möchte. Leider gibt es de Beitrag in dieser Komplexität nicht online, weswegen ich nicht einfach einen Link posten kann. Ich wollte dann wissen, was das genau für Studien waren, auf die sich bezogen wurde und so ist der Beitrag doch umfangreicher geworden, als der Originalartikel, der mich so interessierte.

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Der Mensch ist ein tagaktives Wesen und deshalb macht er gerne auch die Nacht zum Tag. Licht wird oft ( vielleicht sogar noch öfter unbewusst) als Symbol für Wohlstand, Fortschritt und Urbanität wahrgenommen und irgendwie ist man doch auch ein bisschen zufrieden mit sich, dass  man es sich leisten kann. Licht gibt uns Sicherheit im Dunkel der Nacht, wo Gefahren auf uns lauern. Aber für viele Tiere, insbesondere Insekten, wird das Licht zur Gefahr.

Die Mehrheit der Insekten ist nachtaktiv. Laut NABU sterben geschätzte 1 Milliarden Insekten in jeder Sommernacht an Deutschlands Lampen. Sie verbrennen an heißen Oberflächen und flattern bis zur Erschöpfung im Kreis. Die nächtliche Straßenlampe ist wie ein Staubsauger, der die Insekten aus dem Ökosystem absaugt. Aber auch wenn die Insekten nicht den direkten Tod finden, hat die Beleuchtung Einfluss auf ihren Rückgang. So hat zum Beispiel eine aktuelle Studie aus Großbritannien, die die Auswirkung von Lichtverschmutzung auf Nachtfalter untersuchte,  festgestellt, dass die Fortpflanzungsfähigkeit der untersuchten Insekten beeinträchtigt wird.

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Gartenrundgang 27. Sept.-6. Oktober

Ich komme zu nichts. Eigentlich wollte ich einen Septemberrundgang posten, aber ich hatte keine Zeit. Fotos habe ich trotzdem die ganze Zeit gemacht, auch über den Monatswechsel. Hier kommt also meine Sammlung:

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Dieses Bild steht symbolisch für das Wetter in der Zeit, die Astern blühen prächtig. Vor wenigen Tage noch Sonne und Wärme, jetzt Sturmtief und Tiefdruckgebiet mit Regen.

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An Sonnigen Tagen wimmelt es vor Bienen aller Art und im Gegensatz zum letzten Jahr auch vor Schmetterlingen.

Ich habe mich sehr bemüht meinen Garten Insekten-feundlich zu gestalten und ihnen das ganze Jahr über Nektarpflanzen zur Verfügung zu stellen. Die Astern beenden die Saison. Der Admiral und das Tagpfauenauge, die man hier sieht ernähren sich als Raupen nur von Brennnesseln, die ich gezielt hinten im naturnahen Bereich stehen lasse. Scheint gewirkt zu haben.

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