Category: Tiere im Garten (page 2 of 2)

Kleine Überraschungen

Mein prächtiger Rittersporn ‘Janusz Korczak’ siehe hier:

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hat sich zahlreich ausgesäht, u. Anderem auch in den Gemüsegarten. Da ich sowas immer spannend finde, habe ich die Sämlinge wachsen lassen. Zwei haben es schon zur Blüte gebracht. Der erste sah der Mutterpflanze sehr ähnlich, das zweite Kind ist aber eine ganz außergewöhnliche Neukreation und ich frage mich, wie das möglich ist:

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Was ist das für eine Blütenform? Was ist das für eine Farbe? Kreuzen sich Rittersporne wild untereinander? Diese beiden Rittersporne könnten Pollen gespendet haben: ‘Lanzenträger’ und ‘Augenweide’:

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Wirklich abgefahren und ich bin sehr gespannt, was die anderen Nachkommen noch so zeigen werden. Was spannend aussieht, darf bleiben.

Auch eine interessante Neuausformung zeigte sich bei den Cosmeen. Die sehen ja eigentlich eher so aus:

DSC_0232Und dann steht unter all den Normalen diese Fast geometrisch geformte Cosmea:

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Beim Unkraut rupfen bin ich erschrocken von dieser wespen-artigen Spinne zurück geschreckt. Die schreit ja schon Alarm, Alarm! Ich habe sowas vorher noch nie gesehen, ich habe es zuhause gleich einmal nachgeschlagen. Sie hat hier gerade eine Biene in einen Kokon versponnen. Diese Spinne heißt tatsächlich Wespenspinne!

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Das Verbreitungsgebiet der Wespenspinne reicht vom Mittelmeerraum bis an die asiatische Pazifikküste. Um 1900 bestanden in Deutschland nur zwei Vorkommen im Oberrheingraben mit unterem Maintal und bei Berlin. Möglicherweise war zumindest das Berliner Vorkommen ein Relikt aus der nacheiszeitlichen Wärmeperiode. Von diesen beiden “Wärmeinseln” breitete sich die Spinne im Laufe des 20. Jahrhunderts überwiegend durch Windverdriftung der Jungspinnen weiter aus. Die Berliner Population besiedelte nach 1920 Polen und Ostdeutschland.

Quelle: https://schleswig-holstein.nabu.de

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Nach den fast zwei Jahren, in denen ich den Garten habe, gibt es doch noch immer eine Überraschung, weil eine Pflanze wieder an die Oberfläche kommt, die die Jahre lange Vernachlässigung im Boden überlebt hat. Aktuell habe ich an drei Standorten winzige Blätter von Astilben entdeckt. Und diese blüht sogar. Wenn auch alles in Miniatur:

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So klein ist sie im Vergleich zur Pfingstrose.

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Vor ein paar Wochen habe ich diese winterharte Opuntie geschenkt bekommen. Sie ist nach dem Pflanzen wegen einer gewissen Dehydrierung in sie zusammen gefallen, deshalb musste ich sie stützen. Sie sieht da auch etwas schrumplig aus, aber jetzt ist das schon wieder besser. Jetzt habe ich meinen eigenen Kaktus, voll Carl-Spitzweg-mäßig. Wundervoll!

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Und heute hat mein großer Kirschbaum das erste Blatt verloren. Ja ist es denn schon wieder Herbst?! Ich will nicht! Dieses Jahr ist alles früher.

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Unsere Stubentieger das erste Mal im Garten

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Immer lassen wir die Katzen allein zu Haus, um von früh bis spät im Garten zu schaffen, damit das Haus endlich soweit ist, dass man darin übernachteten kann. Denn dann dachte ich könnte man die Katzen sicher an den Garten gewöhnen. Aber es zieht und zieht sich.

Wenn wir nach Hause kommen werden wir von maulenden und meckernden Katzen empfangen und wir haben ein schlechtes Gewissen.

Deshalb haben wir uns spontan dazu entschieden es jetzt zu wagen, ohne lange Eingewöhnung usw. Ergebnis: Katzen sind happy und wir konnten sie auch wieder einfangen. Wir werden das jetzt immer machen, wenn es möglich ist.

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Blümchen-Guck Anfang Juni

Was kommt, was geht, ein kleiner Spaziergang durch die Blumenbeete:

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Salvia argentea – Silberblatt-Salbei Salvia nemorosa ‘Caradonna’ – Steppen-Salbei Lavandula angustifolia , gerade im kommen

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Die Kombination blauer Rittersporn, weiße Begleitpflanze habe ich in mannigfaltigen, verschieden Varianten. Oben durch die weiße Rose. Hier blau weiß durch den Silbersalbei. Zwischen den Lupinen hat sich eine Nacht-Lichtnelke entwickelt, ich war mir nicht sicher was es war, bis es Blüten schob, es sah aus wie der weiß-gelbe Stauden-Fingerhut. Sie öffnet ihre Blüten erst gegen Abend und zieht dann durch ihren Duft Nachtfalter an, leider lässt sie sich deshalb schlecht fotografieren. Eine hübsche Wildpflanze.

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Aegopodium podagraria (Giersch) und hoher Rittersporn Delphinium Elatum-Hybride ‘Janusz Korczak’. Hat die 1,60 Meter schon im Zweiten Jahr erreicht und hat sich auch fleißig ausgesamt.

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Kompost, Nashornkäfer und Morcheln

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Männlicher Nashornkäfer, erkennt man an seinem Nashorn.

Letztes Jahr habe ich zur selben Zeit das erste mal seit der Übernahme des Gartens in meinem Kompost gegraben und dabei Unmengen von IMG_0219Nashornkäferlarven zu Tage gefördert. So sah es vor einem Jahr aus.

 

Die Tage habe ich im gleichen Haufen wieder gegraben, denn der Kompost ist gut durchgereift und ich brauchte Komposterde um folgendes Problem zu beheben:

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Letztes Jahr habe ich auf dieser Fläche Rasen gesäht. Vorher wurden dort Stubben von Lebensbäumen weggefräst und wenige Meter weiter ein Tannenstubben. Überall lagen Holzhäcksel rum und ich habe alles was da so rum lag verteilt um Bodenunebenheiten auszugleichen. Da, wo das Gras so schlecht wächst, liegen besonders viel Holzhäcksel. Da wo das Gras so üppig wächst war richtige Erde und Komposterde.

Ich kann den Untergrund nicht mehr austauschen, aber ich kann ihn pimpen, in dem ich Komposterde breitwürfig wie Dünger ausbringe und dann darüber nachsähe. Also machte ich mich an meinen schönen Kompostvorrat, Wahnsinn wie dunkel, nahrhaft und feinkrümelig diese Erde aussieht.

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Der Fuchs und der Müll

Der Fuchs war wieder da. Wahrscheinlich ist er öfter da aber ich merke es wahrscheinlich nur, wenn er wieder Unfug in Garten getrieben hat. Er buddelt immer Löcher er sucht wohl nach Nagetieren. Heute hat er fast das ganze Gründünger-Beet umgegraben.

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Er ist immer auf der Suche nach was zu fressen und das führt zu folgendem Problem: Vor meiner Hecke ist ein “Grünstreifen”, auf dem die Nachbarn der Umgebung sich angewöhnt  haben ihre gelben Säcke zur Abholung zu sammeln. In den Säcken lagern natürlich auch gerne mal schön lecker stinkige Verpackungen von Fleisch usw.  Wie hier:

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