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Must see: Doku über den Bau eines autarken Hauses aus Containern, Australien

Manchmal finde ich im Internet unerwartet Dinge, die ich ganz faszinierend finde. Jetzt wieder so der Fall und ich finde es lohnt sich es zu teilen.

Ich war auf der Suche nach Inspiration für den Innenausbau des Gartenhauses. Das ist ja mit seinen 2 Räumen sehr klein, also ‘tiny’ im Englischen, kam ich dazu nach ‘Tiny Houses’ zu suchen. Nun ist ‘Tiny House’ in den letzten Jahren zu einem fest stehenden Begriff geworden für eine ganz bestimmte Art an Bauprojekt. Es sind Mikrohäuser, die häufig mobil sind, weil sie auf Anhängerrahmen gebaut sind. Manche werden aber auch aus Schiffscontainern gebaut. Oft sind sie auch unabhängig vom Versorgungssystem durch eigene Stromversorgung über Solarzellen und Komposttoiletten.

Es ist ein echter Trend geworden, besonders im englischsprachigen Raum. Ganze TV-Sender beschäftigen sich damit kleinen Rückzugsorten im Eigenbau und natürlich geht das auch an Youtube nicht vorbei. So surfte ich von einem Mini-Häuschen zum Nächsten, vom selbst gebauten Hobbithole bis zum Off-Grid Tiny House in Waikiki, alles sehr unterhaltsam und inspirierend aber sehr oberflächlich, weil kurz. Oft scheint es eher um das bauen als solches zu gehen und die Leute sind gerade erst eingezogen.

Dann sah ich aber diese Kurzdoku über ein schottisches Paar, dass das Werden ihres Zuhauses in 2 Schiffscontainern über drei Jahre dokumentierte. Hier werden die Detailfragen, die sich bei mir aufgetan haben beantwortet. Wie kann das im Alltag funktionieren? Woher kommt das Wasser, wo geht es hin? Wie verändert eine Solarzelle die Art der Stromnutzung? Hier wird wirklich gelebt und nicht nur vorgezeigt und diesen echten Einblick in ein solches Projekt fand ich total spannend.

Ich würde natürlich auch lieber im selbst gebauten Zuhause in Australien meine Tomaten ziehen, als mich bei miesem Wetter und verbauter Natur durch die deutschen Regularien für alles zu wurschteln. Das macht es vielleicht auch so faszinierend, der Grad an Freiheit und Unabhängigkeit, der hier erreicht wird. Viel Spaß beim Gucken, leider nur in englisch.

Gartenreise durch England: Pashley Manor Gardens

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Nur wenige Kilometer von King John’s Nursery entfernt,befindet sich Pashley Manor Gardens. Ein Garten, der eher an einen Landschaftsgarten erinnert, aber mit einem außergewöhnlich schönen Küchengarten. Wie viele Gärten in der Gegend ist er besonders eindrucksvoll im Mai, denn da kommen Tulpenblüte, Blue Bells Blüte und Rhododendron-Blüte zusammen. Letztere ist hier besonders beeindruckend, weil die Rhododendren hier gut 4-5 Meter hoch sind. Es ist ein einziges Blütenmehr. Dennoch ziehe ich Cottage-Gärten den Herrenhaus-Gärten vor.

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Blick von Spazierweg unter den Rhododendren.

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Tomatenanzucht Teil 3

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Die ToDSC_0779maten wachsen kräftig weiter. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Pflanzen ist enorm. Das hier oben, ist die Tomate, die als erstes getrieben hat. Eine Black Plum. Hier kommt sie noch mal am 11.03. Der Sprung ist  Wahnsinn.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gleiches Vorher/ Nachher noch mal: 11.03. vs. 21.03.

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Und nun der direkte Vergleich zwischenTorftopf-Wachstum und Kunststofftopf-Wachstum:

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Die Töpfe im Bild wurden alle zur gleichen Zeit umgetopft, in die gleiche gute Erde und gleich gegossen. Wachstum kacke, Farbe kacke. Es geht ihnen nicht besonders gut. Torftöpfe sind nicht hilfreich bei der Anzucht.

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So sollten die Tomaten aussehen.

Neuanschaffungen

Das Durchstreifen von Baumärkten, Baumschulen, Katalogen und Staudenmärkte, ist meine Form der Jagd. Dort steht steht ein schönes, seltenes Exemplar, lieber schnell sein, bevor es weg ist. Manchmal habe ich aber auch lange recherchiert und geplant und stolpere dann zufällig über diese Pflanze und freue mich, dass ich es nicht online ordern muss.

So habe ich ein paar Neuzugänge gesammelt: Ein Impulskauf war der Bleiwurz, gleich daneben, lange geplant und glücklich gefunden die Astilbe ‘Glut’.

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Auch ein Jägerschnäppchen von der “fast tot gepflegt- Reste-Rampe” der Baumschule, ein apricotfarbender Fingerhut, vollmundig von Schild und Mitarbeiter als Staude angepriesen, was ich bezweifle. Sieht nicht so aus, wie die mehrjährigen Varianten, die ich kenne.

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Gemüsegarten Rundgang Ende Juni

Teil 2 vom Juni-Rundgang: Der Gemüsegarten

Anderer Leuts Gemüsegärten machen mich neidisch, weil ihre Pflanzen so prächtig sind, aber heute stellte ich mit etwas Erleichterug fest, dass diese NPK Dünger einsetzen und ich nicht. Deshalb sehen meine Pflanzen bis auf die im Kompostbeet nicht so prächtig aus. Dafür bio mit Kompostwirtschaft und Mulch. Und so sieht’s derzeit aus:

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Ich habe mir für bestimmte Starkzehrer ein Hochbeet gebaut, dass mit Komposterde gefüllt wurde. Dort stehen eine Zucchini, Gurken und meine Johannesbeertomate. Damit ev. ungewollte Samen im Kompost nicht aufgehen liegt ein Unkrautvlies darüber, darüber wird gemulcht.

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Unsere Stubentieger das erste Mal im Garten

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Immer lassen wir die Katzen allein zu Haus, um von früh bis spät im Garten zu schaffen, damit das Haus endlich soweit ist, dass man darin übernachteten kann. Denn dann dachte ich könnte man die Katzen sicher an den Garten gewöhnen. Aber es zieht und zieht sich.

Wenn wir nach Hause kommen werden wir von maulenden und meckernden Katzen empfangen und wir haben ein schlechtes Gewissen.

Deshalb haben wir uns spontan dazu entschieden es jetzt zu wagen, ohne lange Eingewöhnung usw. Ergebnis: Katzen sind happy und wir konnten sie auch wieder einfangen. Wir werden das jetzt immer machen, wenn es möglich ist.

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Anlage des Kiesrondells und des Kiesbeetes

Hier geht es um die Umsetzung dieses Planungsvorhabens:

http://reh-garten.de/gartenplanung-kiesrodell-und-zuwege-aus-ziegelseinen/#more-748

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Das Beenden der Pflasterarbeiten hat noch einiges an Zeit gebraucht. Den seitlichen Zuweg habe ich noch nicht gepflastert gehabt, weil das Unkrautvlies unter die Steinkante verlegt werden muss. Das Vlies musste ich erst noch liefern lassen. Die Recherche ergab bestimmte Ansprüche an das Vlies.  Es braucht eine Dicke von mind. 120g/m2, wenn darauf gelaufen wird. Mein Gekauftes hat folgende tech. Werte:

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-Farbe: Schwarz

 – Rollenbreite: 1,20 m

– Gewicht: ca. 150g/m² /Schwere Ausführung

– Stärke ca. 0,340 mm

– Frost- und Hagelbeständig

– Luft- und Feuchtigkeitsdurchlässig

– verrottungsfest

– UV-stabilisiert

Trotz der UV-Stabilisierung muss es abgedeckt werden, sonst zersetzt es sich auch auf Dauer. Die Folie muss, wenn sie in mehreren Bahnen verlegt wird, mit 10 Zentimeter Überlappung verlegt werden. Zuerst habe ich 300 Kg Kies bekommen in der Körnung 16/32 mm. Ich hätte lieber eine kleinere Körnung gehabt, aber diese war günstig und leichter verfügbar und wurde mir bis an den Wunschort geliefert.

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Das hier sind 300 Kg. Es ist unglaublich, aber sie reichen nicht, um die Fläche zu bedecken. Ich musste noch mal 500 Kg nachbestellen. Die die Hälfte davon hat noch mal aufs Rondell gepasst. Bis alle Nachlieferungen da waren, waren 3 Wochen vergangen.

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In dem vorderen Teil ensteht ja ein Kiesbeet, dass sich am Gewächshaus entlang zieht, deshalb muss der Boden in dem Bereich aufgearbeitet werden. Der Boden wird ausgekoffert, wie das so schön genannt wird. Dann wird der Boden mit Splitt und Steinen gemischt. Man könnte dafür alle möglichen Materialien benutzen, ich habe Straßensplitt genommen. Der Boden könnte noch viel mehr als hier mit Splitt aufgearbeitet werden, aber ich habe einfach nicht so viel. Die Pflanzen, die dort hinkommen, wachsen auch in anderen Böden und sind nicht solche Spezialisten, deshalb ist es nicht so schlimm. Weiter hinten, werde ich mir mehr Mühe geben.

Ja dann Vlies drauf, an den Kanten eingraben, und unter den Ziegeln feststecken und wieder Kies drüber. Die Pflanzen kommen diese Woche, dann werde ich noch mal zeigen, wie man es bepflanzt.

DSC_0699Hier liegen jetzt 500-550 Kg Kies. Unfassbar. Es sieht gar nicht so viel aus, aber das Zeug ist ungemein schwer. Der Teil entlag des Gewächshauses ist mit dem Rest noch zu machen und die paar Ziegel in der hinteren Reihe müssen noch verlegt weden. Wenn die Pflanzen dann kommen, gehts weiter.

Ein Haus, ein Garten, eine Bank

Seit mitte Februar habe ich an der Aufarbeitung meiner Gartenbank gewerkelt und nun eeeeendlich ist sie fertig! Ohne den Kauf eines Dreieckschleifers hätte ich es vermutlich nicht mehr zu Ende gebracht. Mit der Hand ist es einfach zu anstrengend ein Hartholz zu bearbeiten.

Für 15 Euro habe ich sie in einem total desolaten Zustand erworben: Halbseitig auf der Sitzfläche vermoost, angefaulte Füße, verwittertes, graues, sprödes Holz.

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Aber sie ist aus Akazienholz (sieht oll aus, ist aber noch gut) und ist sehr formschön. Anders als viele Bänke um die hundert Euro, wo die Rückenlehne nur aus platten Brettern besteht, die am Rücken drücken. Die Preise für solche Möbel in neu sind unverschämt. Die Arbeit lohnte also. Ich habe sie sodann komplett auseinander genommen und  das Holz abgeschliffen bis auf den unversehrten Kern.  Anschließend habe ich sie mit Teakholzöl und die Sitzfläche noch zusätzlich mit Osmo-Hartwachsöl behandelt. Das Öl ist rötlich getönt und schützt vor UV-Strahlung und dieser Vergrauug. Sie sieht aus wie neu!

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Hier sieht man die Behandlung mit Hartwachsöl, welches farblos ist. Es bringt aber die natürliche Farbe zum Vorschein. Die rötliche Tönung kommt erst mit dem Teak-Öl.

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Häcksler vs. Sicherungskasten 2

Sohoooo! Auch meine neue Sicherung ist mit der Post gekommen, besser gesagt meine Schraubsicherungsautomatik. Sie hat 16 Ampere. Der Häcksler funktioniert jetzt, aber es ist mir nach den Bedenken und Warnungen wegen der eventuellen geringen Belastbarkeit der alten Kabel schon immer noch ein bisschen unheimlich.

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Das helle runde Ding mit dem Schwarzen Punkt ist die Schraubsicherungsautomatik.

Ich hab ihn zwischendurch auch immer mal ausgestellt und das Haus steht auch noch.  Ein Gartennachbar am hinteren Grundstücksende hat irgendwo weiter weg Gartenabfälle verbrannt. Das hat mich ganz nervös gemacht. Ich bin immer zum Kasten gerannt, um zu sehen, ob er so brenzlig riecht. Ich glaube ich habe mir noch sie so viele Gedanken über Strom gemacht.

Die Häcksel sammle ich im Schuppen, damit werde ich später das Moorbeet mulchen. Ich habe auch  was von dem Holz von dem Haufen neben dem großen Kompost gehäckselt. Dabei habe ich den Bau von dem Tierchen entdeckt, das Nüsse auf das Grundstück verschleppt aber auch die Kirschkerne aufnagt und isst wie Nüsse.  Unten beim Haufen hatte sich schon Kompost gebildet und und einige Forsythien hatten ihre Ästchen so weit runter hängen, dass sich Wurzeln gebildet haben. Ich wusste gar nicht, dass Forsythien sowas machen. Na, toll für mich, damit konnte ich gleich mal die Hecke aufforsten.

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Das ist wirklich bitter nötig. Es scheint nicht selten vorzukommen, dass sich Leute zur nächtlichen Freizeitgestaltung durch die Hecke aufs Grundstück drücken. Heute lag da eine Weinflasche in den Beeten und ein Kronkorken lag beim Stall. Die Bierflasche dazu lag vor der Hecke. Backkartoffeln in Alufolie hab ich auch weggeräumt, die waren aber noch von Sylvester. Ich habe im Haus türgroße Rahmen mit Maschendraht bespannt gefunden, die wurden wohl aus dem Stall ausgebaut. Damit habe ich versucht die 2 verdächtigten Durchgänge in der Hecke abzusperren. Ich hab sie mit Brettern gegen den Stall verkeilt. Wo ein Wille ist, ist natürlich immmer ein Weg aber er wird ungemütlicher.

Der Frühling hat angefangen

Die Erste Blüte im Garten, am Wochenende fotografiert:

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