Obst- und Gemüsegarten Anfang Juni

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You’ll never walk alone. Ich werde von Katzen verfolgt.

Alles wächst rasend. Einer kleiner Blick in den Gemüsegarten, morgen sieht es schon wieder anders aus. Oben das Beet mit Salaten, Zwiebel und Schwarzwurzel, da wo sie nicht durch scharrende Katzen zerstört wurde.

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Dicke Dinger, die sehen zum anbeißen aus!

Zum Schutz meiner Aussaat bei den Bohnen und den Mairüben und Rettichen habe ich mir so eine Kratzsperre bauen müssen, weil das in der kritischen Phase ihr Lieblingsbeet war. Funktioniert.

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Aktuell ist das ihr Lieblingsbeet: Das Hochbbeet, eine Riesenkiste als Katzenklo-Jippi! Die Pflanzen sind aber groß genug, um das Gescharre zu überstehen. Hier wächst Stangensellerie. Der mag ja Dünger.

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Auf der anderen Hälfte wächst die Landgurke, so klein, weil selbst gesät. Hier liegt ein Vlies unter dem Mulch.

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Rechts: Einlegegurken und eine vergessene Zwiebel vom Vorjahr. Links: Radies und Rettiche.

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Dieser Rettich: ‘Ostergruß’ Dann habe ich mir aus meiner schönen Ernte ein Abendmahl bereitet: Grüner Spargel mit Halloumi und Salat aus Spinat, diesem dunklen Kopfsalat und Rettich.

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Der Winterspinat ist jetzt hinüber, richtig ordentlich ist er aber nicht geworden. Dafür leben meine Kürbisse noch:-)

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Bei Spargel dachte ich die Saison wäre schon am 4. vorbei, deswegen hatte ich aufgehört zu schneiden. Mein Imkerpate meinte es wäre noch bis 24. oder so, deshalb habe ich jetzt zur Weiterernte wieder runter geschnitten.

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Hier wächst in der ersten Reihe noch Mangold.

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Hier diverse einjährige Blümchen und selbst ausgesähter Rosenkohl.

Dann mein Knoblauch- und Kohlrabibeet. Das, was die Ameisen, die Schnecken und der Kater nicht gekillt haben, sieht sehr gut aus. Ich freu’ ich schon drauf. Darunter meine Erbsenhecke ‘Schweizer Riesen” ist jetzt schon 1,50 Meter. Ach, ich hatte mir das anders vorgestellt, ich dachte ich kann zwei Meter lang ernten, aber sie hat erst auf 1,30 Meter angefangen zu blühen. Hm :-( Da werde ich vielleicht noch eine Leiter zum Ernten brauchen.

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Aber sie blüht schön. Lila. Hier schiebt sich schon die Schote aus der Blüte. Unten ein paar der Rote Beeten auf dem zweiten Bodensanierungsbeet mit Knoblauch, wo auch noch Zucchini und roter Mangold gekommen sind.

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Ich habe den Eindruck, dass es dem Baum ( Klarapfel)  auf dem 1. Bodensanierungsbeet besser geht. Aber das Jahr ist ja noch jung. Sonst hat er bis Juli immer abgeworfen- kann ja immer noch passieren. Die Blätter sind groß und sehen noch gut aus und er hängt voll mit Äpfeln und hat sie noch nicht abgeworfen. Es sieht aus als meinte er es dieses Jahr ernst. Die kleinen Triebe neigen sich unter dem Gewicht schon.

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Auch der Wein wird dieses Jahr prächtig tragen. Auf allen Etagen am Spalier sieht es so aus, wie auf den Bildern der Fruchtansätze unten.

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DSC_1021Die ersten, obersten  Kirschen im Baum sind erntereif, heute haben wir die ersten gegessen. Unten werden sie ja zuletzt reif, aber sie hängen so schön auf Kopfhöhe. Man fühlt sich, wie im Schlaraffenland.

Auf dem kleinen Bild sieht man die Buschreihe hinter dem Gewächshaus: Forsythien gemischt mit dieser wild ausgetriebenen Propfunterlage des Pflaumenbaums, der einst am Platz der Vogeltränke stand. Die Propfunterlage habe ich letztes Jahr als Türkenpflaume oder Kirschpflaume identifizieren können  und dies Jahr trägt sie nicht nur vereinzelt. Ich bin entzückt. Ein Ausgleich für meine alterschwache Pflaume. In der Tonne davor habe ich Ackerschachtelhalm- und Brennesseljauche angesetzt. Der Name Jauche trifft es wirklich. Es riecht, als ob ich mit Schweinegülle hantiere. Ich kann nur nachts damit gießen.

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Die Propfunterlage : Türkenpflaume oder auch Kirschpflaume , beides ein und dieselbe Pflanze.

Auch meine trageunwillige, alte Pflaume hat ein paar Pfläumchen angesetzt. So viele waren es noch nie, obwohl das im Vergleich zu einer guten, vitalen  Pflaume natürlich lächerlich ist. Aber ich freu mich.

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Beerenarlarm: Hm, lecker Walderdbeeren und sie sind gar nicht soooo klein. Jostabeeren, Stachelbeeren, die noch rot werden müssen und rote Johannisbeeren.

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Oh, ich liebe die Beeren der Felsenbirne! Die Felsenbirne ist für mich fast die bessere Heidelbeere, denn der Ertrag ist mordsmäßig, sie wird ja auch sehr groß, auch die Früchte sind recht gro und sie mht keinen Aufwand, außer bei der Ernte. Dies Jahr gehen die Vögel auch gar nicht so stark ran. Ich habe bisher alles für mich. Vielleicht, weil es dieses Jahr so viele Insekten als Nahrungsalternative gibt? Danach meine Heidelbeeren und das erste Mal Früchte an meiner sibirischen Blaubeere, die da nur zum Wegwerfen abgestellt wurde und dort angewachsen ist. Der Wurzelballen war nicht mal in der Erde, er liegt nur oben auf.

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Alle Apfelbäume sind voll behangen, auch der Jacob Lebel, aber auch er hat wie die beiden Anderen ein bisschen Befall mit den Apfelgespinnstmotten. Ich werde mir diesen Herbst Leimringe besorgen müssen. Aber auch der Apfelbaum im Arbeitsgarten hat diesen Mottenbefall. Scheint also an den äußeren Faktoren zu liegen.

Hier habe ich versucht meine kleine Aprikose abzulichten. Man sieht sie immer so schlecht, vor den anderen Bäumen.

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Sie hat einen Erziehungsschnitt bekommen: Ich habe die überlange Spitze eingekürzt, die Leitäste ausgewählt, den Rest raus geschnitten, einen Konkurrenztrieb zur Spitze entfernt, und die Saftwaage in den Leitästen durch Einkürzen hergestellt. Dann habe ich mich der “Erziehung” der Leitäste gewidmet und sie mit Hilfe von Astgabeln aus Schnittgut im 45 Grad Winkel abgespreizt und sie durch festbinden an anderen Ästen in die gewünschte Wuchsrichtung gelenkt. Wegen des Schattens durch den Holsteiner Cox und des Fliederwäldchen, wächst er mit Vorliebe in eine Richtung.

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Meine Sauerkirsche unten links im Bild ist so gut wie an der Monilia eingegangen. Ich werde sie fällen lassen müssen.

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Hier noch mal rechts Aprikose im Bild und links der Stamm des Holsteiner Cox. Der ist immer noch nicht verschnitten. Ich habe mich erkundigt, man kann die Bienen nicht umstellten und man kann wohl mit elektrischen Geräten nur in Schutzmontur daran arbeiten. Ich werde es also selbst machen müssen.

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“Man reiche mir das Gras!”

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3 Comments

  1. hallo sas,
    eine frage zu deinem wunderbaren kopfsalat: ist das trotzkopf?
    ich habe mit den gekauften salatsetzlingen einfach kein glück, die schossen immer und was ich in vorkultur gesät habe, ging garnicht erst auf, der samen war womöglich zu alt.
    na, dafür habe ich schönen schnittsalat.

    dir wünsche ich ein schönes wochenende mit viel obstnascherei.

    mein kirschbaum trägt dieses jahr auch zum erstenmal halbwegs ordentlich.
    und ich freue mich schon auf die himbeeren, das wird wohl mal eine rekordernte.

    gruss hanna

    • sas

      Juni 10, 2018 at 7:49 am

      Hallo Hanna,
      der Salat heisst Laurenzio, Butterkopfsalat. Der Name trifft’s. Ich bin auch sehr zufrieden, denn ich finde Salate auch manchmal schwierig, dieses Jahr ging es wie von selbst. Ich habe ja gegenüber der Reihe Laurenzio noch einen Frisee Salat, der zwar auch ok wächst, aber der lässt immer die Blätter hängen, als käme er mit dem Licht- und Wasserhaushalt nicht zurecht.Bei meinen Verhältnissen wird Salat oft bitter. Der Laurenzio bisher nicht.
      Au ja Himbeeren sind bei mir auch mega voll. Und ich nasche, dass mir der Bauch grummelt:-)
      Dir auch ein schönes WE. Wie ist das Wetter bei dir? Hattest du schon dein Gewitter?
      lg

  2. hallo sas,
    ja, nach einer katastrophalen woche, wettermässig, heiss, schwül und kaum wind,
    was bei mir zu extremen kreislaufproblemen führte, und gewitterchen, die nicht wirklich abkühlten, seit gestern nachmittag dauerregen, eine absolute wohltat, sowohl für mensch, tier (quax mein hund) und den garten.
    man kann endlich wieder durchatmen.
    gestern habe ich auch 4 salatpflanzen mit roten blätter, lt. verkäufer eine kopfsalat erstanden. mal sehen, wie die sich entwickeln.
    den lauzenzio werde ich mir mal bei meiner saatgutliste aufschreiben.

    dir eine gute woche
    gruss hanna

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