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Die Braunfäule hat obsiegt- Der Tod der Freilandtomaten

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Das ist das Ende der Freilandtomaten! Ein schlimmer Anblick. Dieses Jahr war es ein aussichtsloser Kampf. Das ist es im Grunde jedes Jahr, die Fäule gewinnt immer, aber dieses Jahr war es früher und schneller.

Die Tomaten auf dem Looserbeet sind mausetot oder so gut wie. Alles Blätter geknipse hilft nichts, es war und ist zu nass. Es war kein Tomatenjahr, es wimmelte nur vor widrigen Umständen, ich habe zu früh gesät und es war zu lange zu kalt. Das hat die Tomaten geschwächt und die Schwachen hat es dann auch als Erste dahin gerafft.

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Meine schöne Ernte perdu, was hätte ich hier noch ernten können. Bei manchen Sorten hab ich nur eine Frucht ernten können. Meine schnöne ‘Azoychka’, die unverdorbene Hälfte habe ich noch zum Abendbrot verkocht.

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Schaffe, Schaffe, Häusle baue- Der Anstrich

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Links neben der Tür erfolgte  immer der Probeanstrich. Jetzt ist die ganze Fensterfront gestrichen.

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Hinten ist die Giebelseite endlich zu Ende verputzt. Es ist sehr gut geworden, Übung macht den Meister.

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Gartenrundgang August

Die Zeit rast, es ist schon wieder Ende August, der Garten hat sich schon wieder gewandelt und es blühen wieder andere Blümchen. Zeit für eine Rundgang:

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Wunderschön meine Aster, ein Kuppeldach aus Blüten. Eine geschenkte Fetthenne beansprucht den Topfuntersetzer, wo  sonst die Eden-Rose stand,  um getränkt zu werden. Auch eine sehr schöne Pflanzenkombi:

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DSC_0605Daneben steht  diese Dahlie, auch im Topf aus Schneckenschutzgründen, sonst schaffen sie es nicht.  Etwas merkwürdig ist, dass sie zugewandt zum Gewächshaus blüht. Es  reflektiert wohl das Licht so stark.

Zwischendurch kommt  wieder ein Regenschauer, der Kater flüchtet sich nach drinnen. Das ist immer ein untrügerisches Zeichen dafür, dass es länger dauern wird.  Guckt auch ganz missmutig. Hmpf…!

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Seltene Tomatensorten 2017 – Teil 2

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Der Tomatenirrsin geht weiter! Endlich konnte ich auch die später reifenden Sorten ernten, so dass ich diese nun auch vorstellen kann. Ich fange mit der Dunkelsten an:

Zigan:

Es ist leider eine mittelspäte bis späte Sorte, was dieses Jahr gar nicht hilfreich ist. Die Früchte werden sehr dunkel. Es wird gesagt, sie sei besonders wohlschmeckend sind diese Tomaten , während der Anreife. Dagegen schmeckte sie etwas fade wenn sie im überreifen Zustand geerntet würde.

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Also megareif war meine jetzt auch nicht aber ich weiß nicht wann sie “richtig” ist, ich fand sie vom Geschmack ganz gut. Saftig, etwas säuerlich. Die Pflanze ist reichlich behangen. Mal sehen, ob das ausreift. Wenn ja wäre sie auch ertragreich.

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Nachtrag: Die Sorte ist fürs Freiland weniger geeignet, sie ist doch sehr anfällig für Braunfäule, diese geht auch schnell in die Früchte über. Mit der langen Reifezeit und der Anfälligkeit besser nur ins Gewächshaus. Continue reading

Seltene Tomatensorten 2017

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Ich habe die erste größere Ernte des Tomatenjahres 2017 eingefahren. Es war und ist ein schwieriges Tomatenjahr. Erst war es zu lange zu kalt und mein Gewächshaus war nicht rechtzeitig fertig, dann folgte der zu nasse Sommer mit recht niedrigen Temperaturen. Ich bin froh, dass ich überhaupt was geerntet habe und wortwörtlich die Früchte meiner Arbeit sehen kann.

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Die Tomaten im Gewächshaus haben sich gemacht, obwohl sie im Großen und Ganzen nicht so reichlich behangen sind, wie die draußen. Dafür tritt jetzt der Vorteil des Regenschutzes zu Tage, denn man kann den Unterschied klar erkennen: Die Pflanzen hier sind grün und gesund, nur die, die außen an der Tür stehen zeigen Anzeichen von Fäule. Draußen sieht das ganz anders aus. Mit etwas Glück kann ich hier noch lange ernten. Continue reading

Die ewige Baustelle

Ich putze, ich putze…. immer wenn ich frei habe und das Wetter es zulässt bringe ich 20 Kg Putz auf auf die Wand. Es ist wie ein Tropfen auf einen heißen Stein, meist sind 20 Kg  nur ein 1/2 qm. Es ist frickelig wegen der Glassbottlebricks und erfordert viel Sorgfalt, deshalb brauche ich so lange für die 20 Kg. So sah es zunächst nach dem Rohbau aus:

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Hier ein Tagewerk…. Ein paar Tage später schon  oberflächlich getrocknet.

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Englisches Wetter macht englischen Rasen & die 1. Tomatenstulle des Jahres

Englisches Wetter macht englischen Rasen, oder besser eine englische Wiese, denn bei Dauerregen kann man nicht mähen. Seit mitte Juni musste ich nicht mehr gießen. Sonne mau, Temperaturen mau, ich verstehe so langsam, warum die Engländer so gerne Urlaub auf den Kanaren machen.

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Aktuell ist wieder Land unter. Der Boden kann nichts mehr aufnehmen. Heute musste mein Nachbar seinen Garten auspumpen, weil dieser unter dem Straßenniveau liegt. Seine Beete gleichen einem Moor. Kein Wunder bei den Niederschlagsmengen seit Juni:

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Erdkeller ausgeräumt, Blümchenguck & erste Ernten

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Ich habe einen meiner Rettiche geerntet und ich bin sehr stolz (voll das Life-Achievement, ja, ja:-)), denn er ist von so guter Qualität, wie ausm Laden und ich fand Radieschengewächse bisher immer eher unbefriedigend, weil sie eine so schnelle Kultur sind, dass ich nicht hinter er komme mit Gießen und Ernten und am Ende sind sie deswegen immer holzig und madig.

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Dieses Jahr hat der viele gleichmäßige Regen sehr geholfen eine gleichmäßige Feuchtigkeit zu erzeugen. Der Rettich stößt schon ans Netz und ich ernte immer den, der sich ans Blühen macht. Auch die Gurke reagiert höchst erfreut auf den Regen, langsam beginnt die Gurkenschwämme. Das schreit nach Gurkensalat.

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Ich konnte mich auch dazu aufraffen, den Kartoffelkeller auszuräumen, da die nächste Ernte schon wieder vor der Tür steht und natürlich hat alles wie wild gekeimt, was da noch lagerte, aber der unfassbar frische Zustand der Gemüse hat mich echt vom Hocker gerissen. Die Kartoffeln waren abgesehen von den Keimen,

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Leider unscharf, weil ich nur mein Handy bei hatte und das hat kein Blitz und macht bei schlechten Lichtverhältnissen generell sehr schlechte Fotos.

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Schneckenkunst am Gewächshaus

Wegen eines windigen Gewitters letzte Woche hatten wir das Gewächshaus zu gemacht. Als wir am nächsten Morgen in den Garten kamen schien schon wieder die Sonne und das ganze Gewächshaus war beschlagen. Und auf diesem Untergrund konnte man erschrecken die Aktivitäten der Schnecken im Gewächshaus verfolgen.

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Ich dachte eigentlich, dass ich da drin gar keine Nacktschnecken habe. Es versteckten sich früher welche außen, als die Gräben am Fundament noch nicht zugeschüttet waren.

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Aber die habe ich ja nun zugeschüttet, nachdem sie mir die ganze Flockenblume aufgefressen haben. Es müssen sich also ein paar unter dem Mulchvlies an den Kanten verstecken. Gut, dass sie an Tomaten kein Interesse haben.

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Allerdings interessieren sie sich für Auberginen. In meine einzige große Frucht haben sie ein großes Loch gefressen.

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Pfui Bäh! Und überall wird rum genagt! Gut, dass ich sonst nur Tomaten da drin habe, sonst gäbe es bald nichts mehr zu ernten.

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Must see: Doku über den Bau eines autarken Hauses aus Containern, Australien

Manchmal finde ich im Internet unerwartet Dinge, die ich ganz faszinierend finde. Jetzt wieder so der Fall und ich finde es lohnt sich es zu teilen.

Ich war auf der Suche nach Inspiration für den Innenausbau des Gartenhauses. Das ist ja mit seinen 2 Räumen sehr klein, also ‘tiny’ im Englischen, kam ich dazu nach ‘Tiny Houses’ zu suchen. Nun ist ‘Tiny House’ in den letzten Jahren zu einem fest stehenden Begriff geworden für eine ganz bestimmte Art an Bauprojekt. Es sind Mikrohäuser, die häufig mobil sind, weil sie auf Anhängerrahmen gebaut sind. Manche werden aber auch aus Schiffscontainern gebaut. Oft sind sie auch unabhängig vom Versorgungssystem durch eigene Stromversorgung über Solarzellen und Komposttoiletten.

Es ist ein echter Trend geworden, besonders im englischsprachigen Raum. Ganze TV-Sender beschäftigen sich damit kleinen Rückzugsorten im Eigenbau und natürlich geht das auch an Youtube nicht vorbei. So surfte ich von einem Mini-Häuschen zum Nächsten, vom selbst gebauten Hobbithole bis zum Off-Grid Tiny House in Waikiki, alles sehr unterhaltsam und inspirierend aber sehr oberflächlich, weil kurz. Oft scheint es eher um das bauen als solches zu gehen und die Leute sind gerade erst eingezogen.

Dann sah ich aber diese Kurzdoku über ein schottisches Paar, dass das Werden ihres Zuhauses in 2 Schiffscontainern über drei Jahre dokumentierte. Hier werden die Detailfragen, die sich bei mir aufgetan haben beantwortet. Wie kann das im Alltag funktionieren? Woher kommt das Wasser, wo geht es hin? Wie verändert eine Solarzelle die Art der Stromnutzung? Hier wird wirklich gelebt und nicht nur vorgezeigt und diesen echten Einblick in ein solches Projekt fand ich total spannend.

Ich würde natürlich auch lieber im selbst gebauten Zuhause in Australien meine Tomaten ziehen, als mich bei miesem Wetter und verbauter Natur durch die deutschen Regularien für alles zu wurschteln. Das macht es vielleicht auch so faszinierend, der Grad an Freiheit und Unabhängigkeit, der hier erreicht wird. Viel Spaß beim Gucken, leider nur in englisch.

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