Meine präferierten Onlineshops für Pflanzen:

http://www.bluetenblatt.de

Ist bei mir unter “Staudenjunge” gespeichert hat aber diese andersnamige Domain. Der Händler beschränkt sich auf Stauden (inklusive Kräuter, Gräser und Wasserpflanzen), mit Außnahme von Zierlauch. Besonders gut gefällt mir die Riesenauswahl sowohl in den Pflanzenarten als auch in den verschieden Sorten der einzelnen Arten. Man sieht hier Pflanzen, die ich noch nie bei einem niedergelassenen Händler gesehen haben und Pflanzen, von denen man noch gar nicht wusste, dass man sie haben wollen würde oder dass es sie gibt. Die Pflanzen sind botanisch geordnet mit ihren Lateinischen Namen, lernt man gleich noch was und man findet die Pflanze schnell, die man suchen wollte.

http://www.pflanzenversand-gaissmayer.de

Hat ebenfalls seinen Schwerpunkt bei den Stauden, mit ebenfals sehr großer Auswahl innerhalb der Pflanzensorten aber weniger botanische Arten. Wobei die Auswahl für den herrkommlichen Käufer immer noch wunderbar groß und vielseitig ist, es erstreckt sich aber eher auf Pflanzen, die man kennt und die häufiger eingesetzt werden. Zudem bietet der Versand auch Kräuter, Gräser, Farne, Bio-Saatgut, Blumenzwiebeln und eine kleine Auswahl an Rosen und Gehölzen, so dass man fast alles in einer Besstellung bei dem gleichen Händler unterbringen kann.

Die Seite macht es dem weniger Zielbewusstem leichter etwas zu finden durch die vielen Kategorien, nach denen man sich das Angebot anzeigen lassen kann.

http://www.baumschule-horstmann.de

Wie der Name schon sagt, liegt der Schwerpunkt (zumindest für mich) hier bei der Riesenpalette an Gehölzen, obwohl auch Stauden angeboten werden, die  man sich hier nch Eigenschaften und Standort anzeigen lässt oder durch die Suchmaske.

http://www.rosenhof-schultheis.de

Spezialisiert auf Rosen mit einer überwältigenden Auswahl ungewöhnlicher Sorten. Die Seite besticht durch den Aufbau der Kategorien (Moderne Rosen, historische Rosen, Kletterrosen und Wuzelechte Rosen) mit ihren vielen eigenen Unterkategorien wie Rosa Damascena, Rambler-Rosen, oder Remontantrosen, die wiederum nach Blütenfarben kategorisiert sind. Jede Kategegorie und Unterkategorie hat einen Einleitungstext, der einem etwas über die Geschichte und Eigenarten dieser Roseklasse näherbringt. Das ist ungemein interresant und lehrreich. Man kann sich die Rosen auch nach Wuchshöhen sortiet anzeigen lassen. Die Seite bietet auch Rosenbegleitpflanzen unterschidlicher Kategorien.

Werkzeug:

Ich bin jetzt stolzer Besitzer eines Sporks. Spork= Spate + Fork, eine Mischung aus Grabegabel und Spaten. Es sieht ein wenig aus wie ein Folterinstrument oder wie ein Utensil für einen erfolgreichen Bauernaufstand im Mittelalter. Aber es ist ein praktisches Werkzeug der Neuzeit.

Set_Spork_mit_Handspork

Man benutzt es, um Wurzeln abzustechen, zb. von sich vegetativ fortpflanzenden Platzräubern, oder zum Rasenkantenstechen oder Kanten verlegen, aufgrund seiner nicht gebogenen Blattform ist es sehr gut dafür geeignet. Wirklich beeindruckend ist aber was für Wurzeln es durchtrennen kann. Da ich immer noch keinen spaten haben ist es derzeit auch mein einziges Werkzeug zum Schaufeln.


Dokufilme: Dieter Wieland über Kulturlandschaft oder Landschafts-Kultur

Zufällig drüber gestolpert, aber hin und weg von der Arbeit von Dieter Wieland.

Die Verschandelung der Natur, die Zersiedelung der Landschaft, die Unwirtlichkeit der Städte – all dies machte Dieter Wieland seit Anfang der 70er Jahre zum Thema seiner großen Reihe “Topographie“ in “Unter unserem Himmel“. Mit “Grün kaputt” oder “Der Jodlerstil“ hat er Fernsehgeschichte geschrieben.(Quelle Bayrischer Rundfunk)

Mit einer geradezu unmodernen Ruhe kommentiert er moderne Bausünden und die Zerstörung und Geringschätzung des kulturell Tradierten im Landschafts/Garten- sowie Städtebaus. Ebenso unaufgeregt ist die Kameraführung, was das Sehen und Hören zu einer beruhigenden Auseinandersetzung macht. Nahezu jeder Satz ist zitierwürdig. Die Ausgefeiltheit der Sprache und die Trefflichkeit der Formulierungen sind ein Fest:

“Abgelöst von Gärten, die diesen Namen nicht verdienen. Das sind Abstellplätze 2 Blaufichten und 3 Krüppelkoniferen. Fad’, kahl und dürftig, zu Tode rasiert vom kläffenden Rasenmäher. Leergefegte Plattformen der Pedanterie, aus denen jedes Gänseblümchen mit Gift hinaus geekelt wird. Rasen, steril wie Auslegeware, am Haus ein Sortiment von Kümmerlingen: Stachlig und Kalt. Man fühlt in jedem Detail, dass den Bewohnern Plastik näher steht als die Natur….. So wie die Dinge stehen, brauchen wir keine Bodendecker sondern Hausverstecker.”

Auf der Seite des Bayrischen Rundfunks kann man sich seine Filme ansehen:

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/unter-unserem-himmel/dieter-wieland-topographie-100.html

Buch: Schattengärten gestalten: Stimmungsvolle Beetideen für jeden Garten

Bereiche des Gartens liegen durch den Kirschbaum, die Bebauung und die Thujahecke im Schatten. daher stell sich hier die Herausforderung Schattenbereiche als Schattengarten zu gestalten, womit ich mich nicht besonders auskenne. Deshalb habe ich auch hier zur Planung recherchiert und dieses tolle Buch gefunden:

Image180115170937-000

Buch: Das große Buch vom Leben auf dem Lande von John Seymore

Bevor ich überhaupt Zugang zu einem Garten hatte, in dem ich arbeiten konnte, kaufte ich mir mal dieses Buch, weil mich die Optik so ansprach.

Bildschirmfoto vom 2014-12-04 17:59:26
Der  Band „Das große Buch vom Leben auf dem Lande“ erschien1976 erstmalig. Das hier ist nun die Neuauflage, die neben ihrem Inhalt durch den anachronisten Charme ihrer Illustrationen besticht (Bildtafeln von alten Englischen Apfelsorten oder Schweinerassen). Dieses Buch zeigt und erklärt wie man einen Garten plant, den Boden bearbeitet, Zäune aufstellt, richtig aussät, Tiefkulturen anlegt, Wechselanbau betreibt, Gewächshäuser benutzt, Schuppen baut, Werkzeuge repariert, Kompost bereitet, Dünger ausbringt, Pflanzen schützt, Schädlinge bekämpft, Sellerie anhäufelt, Spargel sticht, Tomaten pflanzt, Pastinak pikiert, Rüben zieht, Bäume beschneidet, Pfropfreiser aufsetzt, Kräuter trocknet, Beerensträucher pflegt, Früchte einmacht, Gurken einlegt, Bohnen einsalzt, Kartoffeln lagert, Zwiebelzöpfe bindet, Nahrung tiefkühlt, Wein keltert, Kleinvieh hält, kurzum: wie man die Natur verstehen lernt, einen Garten natürlich bearbeitet, reiche Ernte erzielt, gesunde Nahrung erzeugt.

Aufgrund der Themenvielfalt, sind die Themen, insbesondere  Bau und Handwerk natürlich nicht besonders tiefgehend dargestellt. Aber man versteht das Prinzip und weiß in welche Richtung man gehen müsste, wenn man sich denn zb. ein Kompostklo selbst bauen möchte.

Buch: Mehr Freude am Garten. Zier- und Nutzpflanzen für drinnen und draußen

Auch dieses Buch habe ich lange vor einem eigenen Garten erworben. Ich fand es bei einem Besuch bei Jemandem im Bücherregal und war begeistert von den alphabetischen Tabellen der Pflanzen in ihren Kategorien (Stauden, Ein-Zweijährige, Sträucher, Bäume, Zwiebelpflanzen). Neben den Namen, Angaben der Eigenschaften, Ansprüche an den Standort und Pflegehinweise, Unterarten, und Pflanzaneitung gibt es immer eine kleine schwarz-weiße Zeichnung. Bunt wäre natürlich besser gewesen, denn man muss die Pflanze bereits, um sie sich wirklich vorstellen zu können.

Bildschirmfoto vom 2014-12-04 18:08:29

Im Vergleich zum ersten Buch, gibt es hier einen Schwerpunkt auf den Ziergarten mit allen Aspekten von der Anlage eines Studenbeetes, Pflanzenschnitt und -vermehrung und Pflege, Schäden, die auftreten können und Abhilfe, Heckenpflege, Rasenpflege uvm.

Besonders zu erwähnen ist der Abschnitt über Schäden und Schädlinge und Unkräuter. Zu jedem Einzelnen gibt es farbige Illustrationen mit Erklärungen dazu, welche Pflanzen befallen werden können, wann die häufigste Befallszeit ist und was man dagegen tun kann. Gleiches gilt für Schäden an Blüte, Blatt, Wurzel und Frucht. Bei den Unkräutern, weiß man ja meißt, dass es eines ist, aber den Namen zu lernen ist doch ungemein erhellend.

Bühl, Rolf u.a. [Hrsg.]: Mehr Freude am Garten. Zier- und Nutzpflanzen für drinnen und draußen.

Stuttgart – Zürich – Wien, Das Beste, 1978. 21,5 x 23,5 cm. 639 Seiten.

Dieses Buch gibt es nur noch antiquarisch zu erwerben.

Videoblogs:

Ich gucke mir gerne Videoblogs anderer Gartenliebhaber an, dabei geht es für mich vor allem um das Thema Anbau von Obst und Gemüse. Ich habe zwei Lieblingsblogs. 1.

Sigis DenkerEcke

Letzten Winter haben mich besonders seine Einträge zum Thema Vorziehen mit Kunstlicht interessiert, aber ich mag auch die Gartenrundgänge sehr gerne. Immer spannend bei Leuten, sie so viel Platz haben.

Der 2. Lieblingsblog ist

Der Selbstversorgerkanal

Ziehmlich professionel aufgezogen und guckt sich deshalb einfach gut. Es wird sehr regelmäßig gepostet, und auch wenn mal was keinen großen Informationswert hat, hat es  immer einen Unterhaltungswert. Hier interessieren mich besonders die Anbaumethoden und  und das Thema Tierhaltung. Hier natürlich auch Riesengrundstück, was die Arbeitsweise des Gärtners natürlich verändert, was mich immer inspieriert.

Ganz interessant für den Ökologischen Gartenbau fand ich dieses Video, in dem Ing.Helga Wagner über biologisch dynamische Gartenarbeit, Kompostanwendung , die Obstbaumpflege,Selbstversorgung ohne Chemische Düngemittel oder Spritzmittel, über Mischkultur im Gartenbau sowie die Wintergemüselagerung ohne Kühlanlage in Erdmieten referiert, während sie durch den Hausgarten geht. Einmal im Frühsommer und einmal im Herbst.

Biologisch dynamische Tips für den Biogärtner

Werkzeug:

Das ist mein japanisches Pflanzmesser oder Hori-Hori, es wird von verschiedenen Herstellern angeboten. Ich habe meines zum Geburtstag bekommen und es hat sich seitdem zu meinem liebsten Kleinwerkzeug gemausert.

Bildschirmfoto vom 2014-12-04 19:16:36

Ich benutze es eher selten im eigentlichen Sinn ( zum Pflanzen, umgraben oder um auch mal eine Wurzel zu kappen), sondern meistenst um Unkräuter auszuhebeln oder auszustechen, was ich ständig machen muss. Auch kleine selbstausgesähte Pflanzen wie Vergiss-mein-nicht oder Günsel hebel ich damit aus, um sie umzusetzten. Auf diese Weise ersetzt es bei mir Grubber, Hacke und meist die Pfanzschaufel. Das Wurzelschneiden ist super praktisch und funktioniert gut besonders bei Stauden mit Rhizom. So lassen sich Stauden auch gut teilen, wenn sie verjüngt werden müssen.